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    <title>Bildende Kunst</title>
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  <title>Noomi (*1937) und Hans Gantert (1934-2004)</title>
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&lt;span&gt;Noomi (*1937) und Hans Gantert (1934-2004)&lt;/span&gt;

&lt;span&gt;&lt;span lang="" about="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/user/16" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="" xml:lang=""&gt;ottavio.clavuot&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;

&lt;span&gt;Fri, 09/22/2023 - 03:39&lt;/span&gt;

      &lt;div class="field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field--items"&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;p&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span lang="DE" xml:lang="DE" xml:lang="DE"&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Noomi Hurwitz wurde 1937 als zweites Kind in eine jüdische, russisch-schweizerische Familie geboren. Der Grossvater väterlicherseits war vor dem Militärdienst in der Armee des Zaren aus Riga nach Deutschland geflohen, wo er in Dresden eine Aargauer Jüdin kennenlernte. Nach der Heirat lebte die Familie seit den 1890er Jahren in Luzern in bescheidenen Verhältnissen. Der Grossvater wirkte als Kantor und Religionslehrer. Der 1904 geborene Vater, Siegmund (+ 1994), studierte 1923-28 Zahnmedizin an der &lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/node/96"&gt;Universität Zürich&lt;/a&gt; und befreite sich aus dem streng orthodoxen Milieu. 1933 heiratete er in Zürich die Baslerin Lena Eisner (1902-65), deren Eltern, polnische Juden, um 1908 über Deutschland in die Schweiz eingewandert waren. Das junge Paar fühlte sich dem säkularen Zionismus verpflichtet, mit dem es in der jüdischen Wanderbewegung in Kontakt gekommen war, und trug sich zeitweilig mit dem Gedanken, nach Israel auszuwandern. Prägend wurde die Begegnung mit &lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/node/92"&gt;Carl Gustav Jung&lt;/a&gt; (1875-1961) und die Auseinandersetzung mit seiner Psychologie. Beide entwickelten eine tiefe Verehrung für Jung, zu dessen innerstem Kreis sie gehörten. So begann Siegmund Hurwitz später auch als Psychoanalytiker zu arbeiten. In den 1930er Jahren und während des Zweiten Weltkriegs unterstützte er jüdische Flüchtlinge bei der Beschaffung von Auswanderungspapieren, so dass im Haus der Familie immer viele Leute verkehrten. In den frühen 1950er Jahren waren es israelische Studenten, die Aufnahme fanden.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
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&lt;a href="https://xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/2023-09/Noomi%20Gantert%20no8_b_win_20211125_17_03_05_pro.jpg" aria-controls="colorbox" aria-label="{"alt":"Noomi Gantert"}" role="button" title="Noomi Gantert" data-colorbox-gallery="gallery-image-525-s_F3VQoZGXE" class="colorbox" data-cbox-img-attrs="{"alt":"Noomi Gantert"}"&gt;&lt;img src="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/styles/wide/public/2023-09/Noomi%20Gantert%20no8_b_win_20211125_17_03_05_pro.jpg?itok=VnZr0PUD" width="1000" height="563" alt="Noomi Gantert" loading="lazy" typeof="foaf:Image" class="img-responsive" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;
      
&lt;/div&gt;
&lt;figcaption&gt;Noomi Gantert, im Atelier vor ihrem Webstuhl mit „Ahnen“. Foto 2021. &lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;p&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span lang="DE" xml:lang="DE" xml:lang="DE"&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Bereits als Dreizehnjährige interessierte sich Noomi für die bildende Kunst. Während ihrer Gymnasialzeit an der Hohen Promenade fand sie unter Anleitung des antibürgerlichen Juristen und passionierten Malers Max Billeter (1900-80), in dessen Atelier am Rindermarkt sie 1953-56 jeweils am Mittwochnachmittag zeichnete und malte, zur Malerei. Angeregt fühlte sie sich auch durch die Werke und Tagebücher von Paula Modersohn-Becker (1876-1907). Als sich der Plan, nach Israel zu gehen, mit dem Ausbruch der Suez-Krise vorerst zerschlug, nahm sie 1956-58 ein Kunststudium an der Ecole des Beaux-Arts in Genf auf, das sie mit dem Diplom als Malerin und einem Preis abschloss. Hier lernte sie 1957 den deutschen Grafiker Hans Gantert kennen, mit dem sie schliesslich eine lebenslange Gemeinschaft verbinden sollte. 1958-60 lebte sie in Israel: Zunächst in Jerusalem, wo sie beim Religionswissenschaftler und Freund Walter Benjamins (1892-1940) Gershom Sholem (1897-1982) Aufnahme fand, Hebräisch lernte und allgemeinbildende Kurse für ausländische Studenten besuchte, dann in Tel Aviv, wo sie an einer Kunstschule studierte und an einer Volksschule Zeichnen unterrichtete. In beiden Institutionen konnte sie nicht Fuss fassen. So kehrte sie nach Europa zurück und vertiefte ihre Ausbildung in Paris an der Académie de la Grande-Chaumière. Wieder in Zürich, heiratete sie 1961 gegen den Willen der Eltern Hans Gantert. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
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&lt;a href="https://xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/2023-09/Hans%20Gantert%201008_0.jpg" aria-controls="colorbox" aria-label="{"alt":"Hans Gantert"}" role="button" title="Hans Gantert" data-colorbox-gallery="gallery-image-527-s_F3VQoZGXE" class="colorbox" data-cbox-img-attrs="{"alt":"Hans Gantert"}"&gt;&lt;img src="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/styles/wide/public/2023-09/Hans%20Gantert%201008_0.jpg?itok=8W3H8ab3" width="1090" height="642" alt="Hans Gantert" loading="lazy" typeof="foaf:Image" class="img-responsive" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;
      
&lt;/div&gt;
&lt;figcaption&gt;Hans Gantert beim Zeichnen. Foto um 1980.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;p&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span lang="DE" xml:lang="DE" xml:lang="DE"&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Hans Gantert wurde 1934 als ältestes von drei Kindern eines Bauernsohns aus Bonndorf im Schwarzwald geboren. Da der Vater den Hof nicht erben konnte, schlug er nach der Küferlehre eine Laufbahn als Berufssoldat ein. Bis zum Kriegsausbruch Korporal in der Kaserne von Konstanz, danach an der Front und schliesslich in sowjetischer Kriegsgefangenschaft, kehrte er 1948 als Kriegsinvalider zurück. So war der cholerische Vater kaum präsent und die Sorge um die in bescheidenen Verhältnissen in Konstanz lebende Familie oblag der aus dem Rheinland stammenden Mutter. Hans, der bereits als Kind gerne zeichnete, war viel bei seinen Verwandten in Bonndorf. Hier begegnete er dem Freiburger Maler, Zeichner und Radierer Hans Lembke (1895-1959), der seit 1939 im Ort lebte und ihn förderte. 1948 begann er eine Grafikerlehre in Konstanz. Gleichzeitig nahm er jede Gelegenheit wahr, um seinen Horizont zu erweitern. Prägend wurde für ihn der Kontakt zu dem von Kirchner, Liebermann und Jaeckel beeinflussten Maler und Sgraffiti-Künstler Hans Sauerbruch (1910-96), der sich nach seiner Entlassung aus der sowjetischen Kriegsgefangenschaft 1946 in Konstanz niedergelassen hatte. Nach dem Lehrabschlusss 1951 besuchte er die drei Jahre zuvor von Hans Lembke mitgegründete Kunsthandwerkerschule in Bonndorf und studierte an der Landeskunsthochschule in Hamburg, wo er unter anderem den wenig älteren Zeichner und Grafiker Horst Jansen (1929-95) kennen lernte. Studienreisen führten ihn nach Holland, Dänemark und Finnland, in späteren Jahren auch nach Italien, Frankreich und Spanien. Seit 1956 arbeitete er als Grafiker und Schriftenmaler in Zürich, zunächst im Atelier des Sgraffitimalers und Grafikers Anton Leuthold (1900-75), in den 1960er Jahren für die Leuchtschriften produzierende Zürcher Firma Gebrüder Reichert Söhne. Daneben wirkte er weiterhin künstlerisch. 1957 lernte er während eines Studienaufenthalts an der Ecole des Beaux-Arts in Genf Noomi Hurwitz kennen.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
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&lt;a href="https://xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/2023-09/Hans%20Gantert%20Volkskunstkr%C3%B6te011_1.jpg" aria-controls="colorbox" aria-label="{"alt":"Hans Gantert Volkskunstkröte"}" role="button" title="Hans Gantert Volkskunstkröte" data-colorbox-gallery="gallery-image-528-s_F3VQoZGXE" class="colorbox" data-cbox-img-attrs="{"alt":"Hans Gantert Volkskunstkröte"}"&gt;&lt;img src="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/styles/wide/public/2023-09/Hans%20Gantert%20Volkskunstkr%C3%B6te011_1.jpg?itok=kBg9EXDR" width="1090" height="778" alt="Hans Gantert Volkskunstkröte" loading="lazy" typeof="foaf:Image" class="img-responsive" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;
      
&lt;/div&gt;
&lt;figcaption&gt;Hans Gantert, Volkskunstkröte, Radierung und Aquatinta, 1974, 64 x 92 cm.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang="DE" xml:lang="DE" xml:lang="DE"&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Mit der Gründung eines gemeinsamen Hausstands und der Geburt des ersten von drei Kindern begann für beide – bei weitgehend konventioneller Rollenteilung – eine neue Lebens- und Schaffensphase und zugleich eine einzigartige künstlerische Arbeitsgemeinschaft, über die Noomi rückblickend bemerkt: „Was immer [Hans] als Grafiker und Künstler und ich als Künstlerin taten – wir blieben im Gespräch und mischten uns gegenseitig ein.“ Nach einer Vorlage von Hans wob Noomi 1962 erstmals einen Wandteppich für die neue Wohnung. Während der folgenden zehn Jahre entwarf Hans dekorativ angelegte, grosse Bildteppiche für sie, die sie in enger Kooperation mit ihm umsetzte und dabei ihr künstlerisches und technisches Können weitgehend autodidaktisch schulte und erweiterte. So realisierte sie nach dem Konzept von Hans 1972 einen Wandteppich für das Lehrerzimmer der Oberrealschule (heute &lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/node/22"&gt;MNG Rämibühl&lt;/a&gt;). Ihren ersten Bildteppich nach eigenem Entwurf gestaltete Noomi inhaltlich und formal angeregt durch die Abbildung eines Sklavenschiffs in einem NZZ-Artikel über die Sklaverei in den USA 1974-76: Eine schwarz-weisse, geometrische Ordnung und reduzierte menschliche Figuren kombinierende, ornamental wirkende Komposition. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;figure role="group" class="align-center"&gt;&lt;div&gt;
  
  
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&lt;a href="https://xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/2023-09/Noomi%20Gantert%20f_ansichten_noomi-gantert.jpg" aria-controls="colorbox" aria-label="{"alt":"Noomi Gantert, Sklavenschiff"}" role="button" title="Noomi Gantert, Sklavenschiff" data-colorbox-gallery="gallery-image-529-s_F3VQoZGXE" class="colorbox" data-cbox-img-attrs="{"alt":"Noomi Gantert, Sklavenschiff"}"&gt;&lt;img src="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/styles/wide/public/2023-09/Noomi%20Gantert%20f_ansichten_noomi-gantert.jpg?itok=ta811Fhq" width="434" height="1000" alt="Noomi Gantert, Sklavenschiff" loading="lazy" typeof="foaf:Image" class="img-responsive" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;
      
&lt;/div&gt;
&lt;figcaption&gt;Noomi Gantert, Sklavenschiff, Kelimtechnik, Wolle auf Leinen, 506 x 180 cm, 1974-76. Bei der Vorlage handelt es sich um den von der Society for effecting the abolition of the slave trade 1788 zur Unterstützung ihres Anliegens herausgegebenen und seither immer wieder reproduzierten Druck, der die „Brooke“ aus Liverpool mit einer Sklavenladung zeigt.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang="DE" xml:lang="DE" xml:lang="DE"&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Seither arbeitete sie nach eigenen Entwürfen und entwickelte ihre eigene Formensprache. Neben kleineren, experimentellen Teppichen gestaltete sie ausschliesslich Grossformate. So fertigte sie 1988 den Wandteppich für das Konferenzzimmer des MNG Rämibühl. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;figure role="group" class="align-center"&gt;&lt;div&gt;
  
  
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&lt;a href="https://xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/2023-09/Noomi%20Gantert%20MNG010.jpg" aria-controls="colorbox" aria-label="{"alt":"Noomi Gantert Entwurf"}" role="button" title="Noomi Gantert Entwurf" data-colorbox-gallery="gallery-image-530-s_F3VQoZGXE" class="colorbox" data-cbox-img-attrs="{"alt":"Noomi Gantert Entwurf"}"&gt;&lt;img src="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/styles/wide/public/2023-09/Noomi%20Gantert%20MNG010.jpg?itok=t8h7ci71" width="1090" height="737" alt="Noomi Gantert Entwurf" loading="lazy" typeof="foaf:Image" class="img-responsive" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;
      
&lt;/div&gt;
&lt;figcaption&gt;Noomi Gantert, Aquarellentwurf zum Wandteppich für das Konferenzzimmer des MNG Rämibühl, 1988.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang="DE" xml:lang="DE" xml:lang="DE"&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Anregung sind ihr beim Weben immer wieder die spätmittelalterlichen Teppiche von Angers, in denen sich Form, Inhalt und Technik zum lebendigen Kunstwerk zusammengefunden haben. Wie für Hans so ist auch für Noomi die Welt des alltäglich Gegenständlichen – besonders die Natur – Ausgangspunkt für das künstlerische Schaffen. Während er dem Figürlichen – wenn auch verfremdet und ironisiert – verpflichtet blieb, machen bei ihr figurative Elemente zunehmend zeichenhaft reduzierten Eindrücken Platz als Ergebnis „intuitiv-wohlüberlegten“ Konzipierens und Webens. 1984-2004 gab Noomi im Rahmen des pädagogischen Grundjahrs der Lehrerausbildung ihr handwerkliches Können weiter.  &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;figure role="group" class="align-center"&gt;&lt;div&gt;
  
  
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&lt;a href="https://xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/2023-09/Noomi%20Gantert%20Keine%20Zeit.JPG" aria-controls="colorbox" aria-label="{"alt":"Noomi Gantert Keine Zeit"}" role="button" title="Noomi Gantert Keine Zeit" data-colorbox-gallery="gallery-image-531-s_F3VQoZGXE" class="colorbox" data-cbox-img-attrs="{"alt":"Noomi Gantert Keine Zeit"}"&gt;&lt;img src="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/styles/wide/public/2023-09/Noomi%20Gantert%20Keine%20Zeit.JPG?itok=wo6HlyKQ" width="1090" height="724" alt="Noomi Gantert Keine Zeit" loading="lazy" typeof="foaf:Image" class="img-responsive" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;
      
&lt;/div&gt;
&lt;figcaption&gt;Noomi Gantert, Bildteppiche, Kelimtechnik, Wolle auf Leinen, in der Ausstellung „Keine Zeit“ im Helmhaus Zürich, 2017: Mitte: Kopfüber, 220 x 540 cm, 1996. Links: Spiegelungen, 230 x 300 cm, 1999. Rechts: Stroemungen/random walks, 233 x 344 cm, 2001.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;figure role="group" class="align-center"&gt;&lt;div&gt;
  
  
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    &lt;div class="field--label sr-only"&gt;Audio file&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;audio controls="controls"&gt;&lt;source src="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/2023-09/Noomi%20Gantert.mp3" type="audio/mpeg"&gt;&lt;/source&gt;&lt;/audio&gt;&lt;/div&gt;
          &lt;/div&gt;

&lt;/div&gt;
&lt;figcaption&gt;Noomi charakterisiert ihr künstlerisches Schaffen.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang="DE" xml:lang="DE" xml:lang="DE"&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;1965 ermunterte Noomi Hans, der sein künstlerisches und technisches Können sowie sein umfassendes und profundes kunsthistorisches Wissen immer gerne mit anderen teilte, die Ausbildung zum Zeichnungslehrer an der Kunstgewerbeschule Zürich aufzunehmen, die er 1967 mit dem Diplom abschloss. Bereits im folgenden Jahr wurde er als Hauptlehrer an die &lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/node/31"&gt;Oberrealschule&lt;/a&gt; (heute MNG Rämibühl) gewählt, wo er bis zur Pensionierung 1998 unterrichtete. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;figure role="group" class="align-center"&gt;&lt;div&gt;
  
  
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&lt;a href="https://xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/2023-09/Hans%20Gantert%20P1080013a.jpg" aria-controls="colorbox" aria-label="{"alt":"Hans Gantert Kohlhaldentanne"}" role="button" title="Hans Gantert Kohlhaldentanne" data-colorbox-gallery="gallery-image-533-s_F3VQoZGXE" class="colorbox" data-cbox-img-attrs="{"alt":"Hans Gantert Kohlhaldentanne"}"&gt;&lt;img src="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/styles/wide/public/2023-09/Hans%20Gantert%20P1080013a.jpg?itok=OhFZ0QpC" width="1090" height="1462" alt="Hans Gantert Kohlhaldentanne" loading="lazy" typeof="foaf:Image" class="img-responsive" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;
      
&lt;/div&gt;
&lt;figcaption&gt;Hans Gantert, Tanne auf der Kohlhalde (Ebnet) bei Bonndorf, Bleistiftzeichnung, 276 x 201 cm, Halle &lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/node/22"&gt;MNG Rämibühl&lt;/a&gt;, 1977.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang="DE" xml:lang="DE" xml:lang="DE"&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Parallel zum Unterricht setzte er seine künstlerische Tätigkeit fort – nach eigenen Worten „mit den Schwerpunkten grossformatige Zeichnung und Druckgrafik, daneben Malerei, Plakat und Wandbild. … Gegenstände, Gerät und Werkzeug sind mit Pflanzen und Tieren zusammen …  bevorzugte Motive. … Kröten und Frösche seit 1971, Hühner und Eier seit ca. 1974. Auch Wildsauen, Truthähne, Enten, Schlangen, Echsen, Fische und anderes Getier“. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;figure role="group" class="align-center"&gt;&lt;div&gt;
  
  
            &lt;div class="field field--name-field-media-image field--type-image field--label-hidden field--item"&gt;
&lt;a href="https://xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/2023-09/Hans%20Gantert%20K%C3%BCrbis.JPG" aria-controls="colorbox" aria-label="{"alt":"Hans Gantert, Kürbis"}" role="button" title="Hans Gantert, Kürbis" data-colorbox-gallery="gallery-image-534-s_F3VQoZGXE" class="colorbox" data-cbox-img-attrs="{"alt":"Hans Gantert, Kürbis"}"&gt;&lt;img src="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/styles/wide/public/2023-09/Hans%20Gantert%20K%C3%BCrbis.JPG?itok=981HDEfN" width="845" height="680" alt="Hans Gantert, Kürbis" loading="lazy" typeof="foaf:Image" class="img-responsive" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;
      
&lt;/div&gt;
&lt;figcaption&gt;Hans Gantert, Kürbis, Radierung und Aquatinta auf Velin, 37 x 48 cm, 1974.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang="DE" xml:lang="DE" xml:lang="DE"&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Wie in Noomis künstlerischer Arbeit war auch für Hans die unbedingte Hingabe ans Handwerk zentral: Mit ungeheurer Akribie, technischer Rafinesse, präzisem Strich und Stich setzte Hans seine minutiösen Beobachtungen und Ideen in Zeichnungen und Radierungen um. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
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    &lt;div class="field--label sr-only"&gt;Audio file&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;audio controls="controls"&gt;&lt;source src="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/2023-09/Hans%20Gantert.mp3" type="audio/mpeg"&gt;&lt;/source&gt;&lt;/audio&gt;&lt;/div&gt;
          &lt;/div&gt;

&lt;/div&gt;
&lt;figcaption&gt;Noomi liest eine Selbstcharakterisierung von Hans.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;p&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span lang="DE" xml:lang="DE" xml:lang="DE"&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Seit 1972 engagierten sich Hans und Noomi in der GSMBA &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;(Gesellschaft Schweizerischer Maler, Bildhauer und Architekten), die sich in diesem Jahr für Frauen geöffnet hatte, waren dadurch in der lebendigen Kunstszene der 1970er Jahre bestens vernetzt und erhielten immer wieder Gelegenheit auszustellen. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span lang="DE" xml:lang="DE" xml:lang="DE"&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Zu Beginn der 1990er Jahre wurde die Begegnung mit Hans Josephsohn (1920-2012) menschlich und künstlerisch wichtig für Hans und Noomi. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span lang="DE" xml:lang="DE" xml:lang="DE"&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;O.C.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
          &lt;/div&gt;
  
  &lt;div class="field field--name-field-ober-und-ordnungsbegriffe field--type-entity-reference field--label-above"&gt;
    &lt;div class="field--label"&gt;Ober- und Ordnungsbegriffe&lt;/div&gt;
          &lt;div class="field--items"&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/taxonomy/term/342" hreflang="en"&gt;Alumni und Unterrichtende der Kantonsschulen Rämibühl&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
          &lt;div class="field--item"&gt;&lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/taxonomy/term/274" hreflang="en"&gt;Bildende Kunst&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
          &lt;div class="field--item"&gt;&lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/taxonomy/term/312" hreflang="en"&gt;Migration&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
          &lt;div class="field--item"&gt;&lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/taxonomy/term/324" hreflang="en"&gt;Psychologie&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;/div&gt;
      &lt;/div&gt;
</description>
  <pubDate>Fri, 22 Sep 2023 08:39:51 +0000</pubDate>
    <dc:creator>ottavio.clavuot</dc:creator>
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    </item>
<item>
  <title>Eugen Gomringer (geb. 1925), Textkünstler</title>
  <link>https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/node/125</link>
  <description>
&lt;span&gt;Eugen Gomringer (geb. 1925), Textkünstler&lt;/span&gt;

&lt;span&gt;&lt;span lang="" about="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/user/17" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="" xml:lang=""&gt;raphael.kost&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;

&lt;span&gt;Mon, 04/25/2022 - 04:20&lt;/span&gt;

      &lt;div class="field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field--items"&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;p&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Eugen Gomringer, oft als Vater der konkreten Poesie bezeichnet, wird am 20. Januar 1925 in Bolivien geboren, seine Mutter ist bolivianische Halbindianerin, sein Vater ein Schweizer Kautschuk-Kaufmann. Er wächst mit Spanisch als Muttersprache auf, wird aber der besseren Bildungschancen wegen als Zweijähriger in die Schweiz geschickt.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Seine Kindheitsjahre beschreibt Gomringer folgendermassen:&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Nachdem ich 1927 den Umzug von Bolivien mit meinem Vater nach Herrliberg am Zürichsee gut verkraftet und im Jahr 1929 dank der Pflege und Liebe meiner Grosseltern auch den Umzug von Herrliberg nach Zürich an die Baurstrasse aufmerksam mitgemacht hatte, wurde ich 1930 ein Bub, dessen Spielplatz sich begrenzen lässt vom Tiefenbrunnen bis zum Zürichhorn und bis zum Stadttheater. So nahmen mich die Strassen und Wege entlang dem Seeufer am meisten in Anspruch. Dazu kam die Spielwiese an der Baurstrasse, just neben dem Haus, wo wir zur Miete wohnten. Ich hatte die Wiese im Ausmass eines Fussballplatzes meist zu meiner fast alleinigen Verfügung. Handballspiele fanden nur an Sonntagen statt.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt; (...)&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Mehr oder weniger süss verlief auch die ganze Schulzeit, zuerst im Seefeldschulhaus an der Seefeldstrasse mit wunderbaren Lehrern, dann für zwei Jahre Sekundarschule im Schulhaus Münchhalden. Nach acht Jahren bestand ich die Aufnahmeprüfung an die Oberrealschule an der Rämistrasse in Zürich, womit ein neues und ganz anders geartetes Kapitel in meinem Lebenslauf einsetzte.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;

&lt;p&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;(Gomringer 2014, 121ff.)&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;figure role="group" class="align-center"&gt;&lt;div&gt;
  
  
            &lt;div class="field field--name-field-media-image field--type-image field--label-hidden field--item"&gt;
&lt;a href="https://xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/2022-04/3240px-Eugen_Gomringer_auf_dem_Poesiefestival_Berlin_01_1.jpg" aria-controls="colorbox" aria-label="{"alt":"Eugen Gomringer am Poesiefestival Berlin (2018)"}" role="button" title="Eugen Gomringer am Poesiefestival Berlin (2018)" data-colorbox-gallery="gallery-image-486-XmO9fA4XO1w" class="colorbox" data-cbox-img-attrs="{"alt":"Eugen Gomringer am Poesiefestival Berlin (2018)"}"&gt;&lt;img src="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/styles/wide/public/2022-04/3240px-Eugen_Gomringer_auf_dem_Poesiefestival_Berlin_01_1.jpg?itok=3MNHe5mG" width="1090" height="727" alt="Eugen Gomringer am Poesiefestival Berlin (2018)" loading="lazy" typeof="foaf:Image" class="img-responsive" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;
      
&lt;/div&gt;
&lt;figcaption&gt;Eugen Gomringer am Poesiefestival Berlin (2018)&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;div class="align-center"&gt;
  
  
            &lt;div class="field field--name-field-media-image field--type-image field--label-hidden field--item"&gt;
&lt;a href="https://xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/2022-04/23.jpg" aria-controls="colorbox" aria-label="{"alt":"schweigen"}" role="button" title="schweigen" data-colorbox-gallery="gallery-image-488-XmO9fA4XO1w" class="colorbox" data-cbox-img-attrs="{"alt":"schweigen"}"&gt;&lt;img src="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/styles/wide/public/2022-04/23.jpg?itok=4Q_f67-V" width="500" height="247" alt="schweigen" loading="lazy" typeof="foaf:Image" class="img-responsive" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;
      
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;p&gt;Gomringers Zeit an der Zürcher &lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/node/17"&gt;Oberrealschule&lt;/a&gt; (heute MNG &lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/node/31"&gt;Rämibühl&lt;/a&gt;) in den 1940er Jahren ist stark geprägt durch den Aktivdienst in der Armee:&lt;/p&gt;

&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Die beste amtliche Auskunft über meinen Lebensabschnitt bis 1950 ist im Dienstbüchlein enthalten. Es ist wohl für manchen Schweizer zum verlässlichen Nachschlagewerk  geworden. Das Erstaunlichste mag an der Auflistung der Dienstleistungen sein, dass ich vor Beginn der Rekrutenschule am 7. Februar 1944 schon 118 Aktiv-Diensttage eingetragen bekommen hatte. Es waren die Tage und Wochen im Fliegerbeobachtungs und -meldedienst, abgekürzt FLBMD. Dieser Dienst begann mit einem Einführungskurs am 31. März 1941. Da war ich gerade sechzehn Jahre jung. Der Meldedienst bestand aus einer Gruppe von zehn Schülern des Gymnasiums und der Oberrealschule. Der Gruppenführer war einer der ihren. Arbeitsort war ein Aussichtsturm oder sonst ein geeigneter Aussichtsposten im Gelände gegenüber den badischen oder schwäbischen Ortschaften entlang des Rheins. (…) Wir Schüler waren Selbstversorger und mussten jeden Tag beim Nachbarn, einem Bauern, Milch holen. Oft wurden wir dort von der Familie eingeladen und wenn es am Abend war, sahen wir den Sternenhimmel auf dem Rückweg durch Wald und Flur durch einen Schnaps etwas vergrössert.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Ein Dienstabschnitt dauerte jeweils zwischen zehn und vierzig Tagen, je nachdem, wie wir und neben der Schulzeit und anderen Diensten freistellen konnten. Die Schüler der fast schon kriegstauglichen Jahrgänge wurden mehrfach beansprucht und manche Unterrichtsstunde fiel zusätzlich aus, weil Rektor und Lehrer wichtige Artillerieoffiziere waren. Neben dem FLBMD gab es auch noch den freiwilligen militärischen Vorunterricht, der so streng ausgeführt wurde, dass es mir einmal beinahe zur Flucht in die deutsche Wehrmacht gereicht hat.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;

&lt;p&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;(Gomringer 2014, 123f.)&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;p&gt;In seinem berühmten Gedicht "schwiizer" (1973) charakterisiert Gomringer die Eidgenossen auf pointierte Art und Weise:&lt;/p&gt;

&lt;div class="align-center"&gt;
  
  
  &lt;div class="field field--name-field-media-audio-file field--type-file field--label-visually_hidden"&gt;
    &lt;div class="field--label sr-only"&gt;Audio file&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;audio controls="controls"&gt;&lt;source src="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/2022-04/schwiizer%20-%20Ein%20Gedicht%20von%20Eugen%20Gomringer%20%28%201925%29%20%28online-audio-converter.com%29.mp3" type="audio/mpeg"&gt;&lt;/source&gt;&lt;/audio&gt;&lt;/div&gt;
          &lt;/div&gt;

&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;p&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Mit 19 Jahren ist Gomringer Leutnant und will Instruktionsoffizier werden. In Bern und Rom studiert er Volkwirtschaftslehre, Kunst- und Literaturgeschichte. Er lernt die lokalen Kulturszenen in Bern und Zürich kennen und wird später beauftragt, kurze Texte und Essays für Künstlerbücher und Ausstellungsrezensionen zu schreiben.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;div class="align-center"&gt;
  
  
            &lt;div class="field field--name-field-media-image field--type-image field--label-hidden field--item"&gt;
&lt;a href="https://xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/2022-04/22.jpg" aria-controls="colorbox" aria-label="{"alt":"ping pong"}" role="button" title="ping pong" data-colorbox-gallery="gallery-image-489-XmO9fA4XO1w" class="colorbox" data-cbox-img-attrs="{"alt":"ping pong"}"&gt;&lt;img src="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/styles/wide/public/2022-04/22.jpg?itok=A69oV76o" width="500" height="268" alt="ping pong" loading="lazy" typeof="foaf:Image" class="img-responsive" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;
      
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;p&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Zu Beginn der 50er Jahre beschliessen Gomringer und seine Freunde Marcel Wyss und Dieter Roth, die neue Zeitschrift &lt;em&gt;Spirale&lt;/em&gt; herauszugeben, worin bildende Kunst, Grafik, Architektur und Poesie präsentiert und diskutiert werden soll. Als 1953 die erste Ausgabe erscheint, würdigt Gomringer diesen Anlass mit dem Gedicht «Ciudad» (öfter «Avenidas» genannt). Dieses Gedicht wird oft als Gomringers erste veröffentlichte &lt;em&gt;Konstellation&lt;/em&gt; bezeichnet, die auf die Verwendung von Verben und eine klassische syntaktische Struktur verzichtet.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;1954 bewirbt sich Gomringer erfolgreich um die Stelle des Sekretärs von Max Bill an der Hochschule für Gestaltung in Ulm und veröffentlicht in der NZZ eine erste Fassung seines Manifests «Vom Vers zur Konstellation», worin er die zentralen Ideen einer neuen, nichtlinearen Poesie beschreibt:&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;an der stelle des verses tritt die konstellation: die gruppe aus worten. an stelle der syntax genügt es, zwei, drei oder mehrere worte wirken zu lassen, die äusserlich vielleicht unverbunden und mit leichter, zufälliger hand hingespielt erscheinen, bei näherer betrachtung (falls die anspringende wirkung eines wortes an und für sich nicht genügen sollte) aber zu zentren eines kräftefeldes, zu markierungen eines spielraumes werden.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;

&lt;p&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;(Eugen Gomringer: vom vers zur konstellation, in: NZZ, Sonntagsausgabe Nr. 1879, 36.)&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Max Bill, Architekt, Designer und Autor, der als einer der einflussreichsten Figuren der Schweizer Grafikdesignerszene galt, prägte Gomringers Werk und Leben massgeblich. Vor allem Max Bills Überlegungen zur konkreten Kunst beeinflussten Gomringers Vorstellungen von einer neuen Form der Poesie deutlich. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;div class="align-center"&gt;
  
  
            &lt;div class="field field--name-field-media-image field--type-image field--label-hidden field--item"&gt;
&lt;a href="https://xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/2022-04/Bildschirmfoto%202022-04-25%20um%2013.06.10.png" aria-controls="colorbox" aria-label="{"alt":"kein fehler im system"}" role="button" title="kein fehler im system" data-colorbox-gallery="gallery-image-491-XmO9fA4XO1w" class="colorbox" data-cbox-img-attrs="{"alt":"kein fehler im system"}"&gt;&lt;img src="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/styles/wide/public/2022-04/Bildschirmfoto%202022-04-25%20um%2013.06.10.png?itok=QL_m07FU" width="646" height="1180" alt="kein fehler im system" loading="lazy" typeof="foaf:Image" class="img-responsive" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;
      
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;p&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;In den 1960er Jahren arbeitet Gomringer als Werbefachmann in der Industrie. 1962 wird er Geschäftsführer des Schweizerischen Werkbundes. Rund 30 Jahre lang textet Gomringer, inspiriert von konkreter Poesie, die Werbung der Warenhauskette &lt;em&gt;ABM&lt;/em&gt; (Au Bon Marché). Von 1977-90 ist er Professor für Theorie der Ästhetik an der Kunstakademie Düsseldorf.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Seit 1967 wohnt er im bayrischen Rehau, wo er 2000 das &lt;em&gt;Institut für Konstruktive Kunst und Konkrete Poesie (IKKP)&lt;/em&gt; gründet. R.K.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
          &lt;/div&gt;
  
  &lt;div class="field field--name-field-ober-und-ordnungsbegriffe field--type-entity-reference field--label-above"&gt;
    &lt;div class="field--label"&gt;Ober- und Ordnungsbegriffe&lt;/div&gt;
          &lt;div class="field--items"&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/taxonomy/term/342" hreflang="en"&gt;Alumni und Unterrichtende der Kantonsschulen Rämibühl&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
          &lt;div class="field--item"&gt;&lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/taxonomy/term/274" hreflang="en"&gt;Bildende Kunst&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
          &lt;div class="field--item"&gt;&lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/taxonomy/term/309" hreflang="en"&gt;Literatur, Dichtung&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
          &lt;div class="field--item"&gt;&lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/taxonomy/term/312" hreflang="en"&gt;Migration&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
          &lt;div class="field--item"&gt;&lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/taxonomy/term/338" hreflang="en"&gt;Weltkrieg (1. und 2.)&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;/div&gt;
      &lt;/div&gt;
</description>
  <pubDate>Mon, 25 Apr 2022 09:20:56 +0000</pubDate>
    <dc:creator>raphael.kost</dc:creator>
    <guid isPermaLink="false">125 at https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web</guid>
    </item>
<item>
  <title>Alex Walter Diggelmann (1902-87), Grafiker und Zeichenlehrer</title>
  <link>https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/node/108</link>
  <description>
&lt;span&gt;Alex Walter Diggelmann (1902-87), Grafiker und Zeichenlehrer&lt;/span&gt;

&lt;span&gt;&lt;span lang="" about="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/user/16" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="" xml:lang=""&gt;ottavio.clavuot&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;

&lt;span&gt;Fri, 01/28/2022 - 05:23&lt;/span&gt;

      &lt;div class="field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field--items"&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;p&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span lang="DE" xml:lang="DE" xml:lang="DE"&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Geboren im bernischen Unterseen als Sohn des Lehrers, Gemeindepräsidenten und -schreibers, unterrichtete Alex Walter Diggelmann nach der Ausbildung zum Primarlehrer im Seminar Hofwil bei Bern während drei Jahren an der Schule in Unterseen. 1925 erwarb er an der Gewerbeschule in Bern einen Abschluss als Zeichenlehrer. In Paris und Leipzig, wo er sich intensiv mit Buchdruck und Grafik beschäftigte, setzte er sein Kunststudium fort. Zurück in der Schweiz liess er sich 1928 als freischaffender Grafiker in Zürich nieder. 1938-67 war er als Zeichenlehrer an der &lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/node/17"&gt;Kantonalen Oberrealschule&lt;/a&gt; (heute MNG) tätig. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;figure role="group" class="align-center"&gt;&lt;div&gt;
  
  
            &lt;div class="field field--name-field-media-image field--type-image field--label-hidden field--item"&gt;
&lt;a href="https://xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/2022-01/Diggelmann%20ElEIuso44zjBducyG-4dED.jpg" aria-controls="colorbox" aria-label="{"alt":"Alex Watler Diggelmann"}" role="button" title="Alex Watler Diggelmann" data-colorbox-gallery="gallery-image-396-nwL_6yJLuJQ" class="colorbox" data-cbox-img-attrs="{"alt":"Alex Watler Diggelmann"}"&gt;&lt;img src="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/styles/wide/public/2022-01/Diggelmann%20ElEIuso44zjBducyG-4dED.jpg?itok=FY-Yf7mO" width="1090" height="792" alt="Alex Watler Diggelmann" loading="lazy" typeof="foaf:Image" class="img-responsive" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;
      
&lt;/div&gt;
&lt;figcaption&gt;Alex Walter Diggelmann. &lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;p&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span lang="DE" xml:lang="DE" xml:lang="DE"&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;In seinem grafischen Schaffen konzentrierte er sich – selbst ein begeisterter Leichtathlet und Alpinist – besonders auf Sport – und Fremdenverkehrswerbung und war damit bereits Mitte der 1930-er Jahre sehr erfolgreich, so z.B. beim Kunstwettbewerb der Olympischen Spiele in Berlin 1936, wo er Gold in der Kategorie „Gebrauchsgrafik“ gewann. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;figure role="group" class="align-center"&gt;&lt;div&gt;
  
  
            &lt;div class="field field--name-field-media-image field--type-image field--label-hidden field--item"&gt;
&lt;a href="https://xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/2022-01/Diggelmann%20Olympia%201936%2025f50b.jpg" aria-controls="colorbox" aria-label="{"alt":"Diggelmann Olympia 1936"}" role="button" title="Diggelmann Olympia 1936" data-colorbox-gallery="gallery-image-397-nwL_6yJLuJQ" class="colorbox" data-cbox-img-attrs="{"alt":"Diggelmann Olympia 1936"}"&gt;&lt;img src="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/styles/wide/public/2022-01/Diggelmann%20Olympia%201936%2025f50b.jpg?itok=Ap_8E5xx" width="960" height="1442" alt="Diggelmann Olympia 1936" loading="lazy" typeof="foaf:Image" class="img-responsive" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;
      
&lt;/div&gt;
&lt;figcaption&gt;Im Gegensatz zu anderen Künstlern, die sich nicht durch das nationalsozialistische Regime instrumentalisieren lassen wollten, beteiligte sich Alex Walter Diggelmann am olympischen Wettbewerb und gewann mit dem Arosa-Plakat in Berlin 1936 eine Goldmedaille.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;p&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span lang="DE" xml:lang="DE" xml:lang="DE"&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;In seinen Plakaten setzte Diggelmann auf eine nüchterne, serifenlose, gut lesbare Typografie, die in den frühen Werken mit der erzählerischen und illustrativen Bildgestaltung kontrastierte, in den späteren mit der grafisch verknappten Darstellung korrespondierte. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;figure role="group" class="align-center"&gt;&lt;div&gt;
  
  
            &lt;div class="field field--name-field-media-image field--type-image field--label-hidden field--item"&gt;
&lt;a href="https://xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/2022-01/Diggelmann%201936%20ZHdK%2004-0387.JPG" aria-controls="colorbox" aria-label="{"alt":"Diggelmann Château d'Oex"}" role="button" title="Diggelmann Château d'Oex" data-colorbox-gallery="gallery-image-398-nwL_6yJLuJQ" class="colorbox" data-cbox-img-attrs="{"alt":"Diggelmann Château d'Oex"}"&gt;&lt;img src="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/styles/wide/public/2022-01/Diggelmann%201936%20ZHdK%2004-0387.JPG?itok=_5olVMEd" width="567" height="902" alt="Diggelmann Château d'Oex" loading="lazy" typeof="foaf:Image" class="img-responsive" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;
      
&lt;/div&gt;
&lt;figcaption&gt;Werbeplakat für die Compagnie du Chemin de fer Montreux Oberland bernois und den Wintersport in Château d'Oex 1936.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;figure role="group" class="align-center"&gt;&lt;div&gt;
  
  
            &lt;div class="field field--name-field-media-image field--type-image field--label-hidden field--item"&gt;
&lt;a href="https://xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/2022-01/Diggelmann%201940%20ZHdk%2004-0630.JPG" aria-controls="colorbox" aria-label="{"alt":"Zürich 1940"}" role="button" title="Zürich 1940" data-colorbox-gallery="gallery-image-400-nwL_6yJLuJQ" class="colorbox" data-cbox-img-attrs="{"alt":"Zürich 1940"}"&gt;&lt;img src="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/styles/wide/public/2022-01/Diggelmann%201940%20ZHdk%2004-0630.JPG?itok=QxY-lTj_" width="566" height="900" alt="Zürich 1940" loading="lazy" typeof="foaf:Image" class="img-responsive" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;
      
&lt;/div&gt;
&lt;figcaption&gt;Tourismuswerbung für Zürich und die Schweiz im Auftrag des Verkehrsvereins Zürich 1940.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;figure role="group" class="align-center"&gt;&lt;div&gt;
  
  
            &lt;div class="field field--name-field-media-image field--type-image field--label-hidden field--item"&gt;
&lt;a href="https://xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/2022-01/Diggelmann%20poster_916611_z.jpg" aria-controls="colorbox" aria-label="{"alt":"Diggelmann Radquerweltmeisterschaften 1967"}" role="button" title="Diggelmann Radquerweltmeisterschaften 1967" data-colorbox-gallery="gallery-image-412-nwL_6yJLuJQ" class="colorbox" data-cbox-img-attrs="{"alt":"Diggelmann Radquerweltmeisterschaften 1967"}"&gt;&lt;img src="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/styles/wide/public/2022-01/Diggelmann%20poster_916611_z.jpg?itok=V94YRFyS" width="556" height="800" alt="Diggelmann Radquerweltmeisterschaften 1967" loading="lazy" typeof="foaf:Image" class="img-responsive" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;
      
&lt;/div&gt;
&lt;figcaption&gt;Plakat zu den Radquerweltmeisterschaften in Zürich 1967.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;p&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span lang="DE" xml:lang="DE" xml:lang="DE"&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Neben Plakaten gestaltete er auch Briefmarken, Medaillen, Wappenscheiben, Buchillustrationen, Wandbilder und -mosaiken, wie z.B. für das Sportzentrum Kerenzerberg oder die Eidgenössische Turn- und Sportschule Magglingen. 1974 organisierte er die erste Ausstellung „Sport in der Kunst“ des „Schweizerischen Landesverbands für Leibesübungen“ in Luzern. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;O.C.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;figure role="group" class="align-center"&gt;&lt;div&gt;
  
  
            &lt;div class="field field--name-field-media-image field--type-image field--label-hidden field--item"&gt;
&lt;a href="https://xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/2022-01/Diggelmann%20J%2BS-Briefmarke%201971.JPG" aria-controls="colorbox" aria-label="{"alt":"Diggelmann J+S-Briefmarke 1971"}" role="button" title="Diggelmann J+S-Briefmarke 1971" data-colorbox-gallery="gallery-image-416-nwL_6yJLuJQ" class="colorbox" data-cbox-img-attrs="{"alt":"Diggelmann J+S-Briefmarke 1971"}"&gt;&lt;img src="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/styles/wide/public/2022-01/Diggelmann%20J%2BS-Briefmarke%201971.JPG?itok=NjUvRIng" width="1011" height="742" alt="Diggelmann J+S-Briefmarke 1971" loading="lazy" typeof="foaf:Image" class="img-responsive" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;
      
&lt;/div&gt;
&lt;figcaption&gt;Jugend- und Sport Briefmarke 1971.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;figure role="group" class="align-center"&gt;&lt;div&gt;
  
  
            &lt;div class="field field--name-field-media-image field--type-image field--label-hidden field--item"&gt;
&lt;a href="https://xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/2022-01/Diggelmann%201977%20ZHdK%2043-0177.JPG" aria-controls="colorbox" aria-label="{"alt":"Sport in der Kunst 1977"}" role="button" title="Sport in der Kunst 1977" data-colorbox-gallery="gallery-image-417-nwL_6yJLuJQ" class="colorbox" data-cbox-img-attrs="{"alt":"Sport in der Kunst 1977"}"&gt;&lt;img src="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/styles/wide/public/2022-01/Diggelmann%201977%20ZHdK%2043-0177.JPG?itok=g7CZ5OWG" width="565" height="799" alt="Sport in der Kunst 1977" loading="lazy" typeof="foaf:Image" class="img-responsive" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;
      
&lt;/div&gt;
&lt;figcaption&gt;Plakat zur zweiten Ausstellung „Sport in der Kunst“ im Helmhaus in Zürich 1977 auf der Grundlage des Entwurfs von 1974.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/div&gt;
          &lt;/div&gt;
  
  &lt;div class="field field--name-field-ober-und-ordnungsbegriffe field--type-entity-reference field--label-above"&gt;
    &lt;div class="field--label"&gt;Ober- und Ordnungsbegriffe&lt;/div&gt;
          &lt;div class="field--items"&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/taxonomy/term/342" hreflang="en"&gt;Alumni und Unterrichtende der Kantonsschulen Rämibühl&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
          &lt;div class="field--item"&gt;&lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/taxonomy/term/274" hreflang="en"&gt;Bildende Kunst&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
          &lt;div class="field--item"&gt;&lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/taxonomy/term/316" hreflang="en"&gt;Nationalsozialismus&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
          &lt;div class="field--item"&gt;&lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/taxonomy/term/330" hreflang="en"&gt;Sport&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;/div&gt;
      &lt;/div&gt;
</description>
  <pubDate>Fri, 28 Jan 2022 10:23:42 +0000</pubDate>
    <dc:creator>ottavio.clavuot</dc:creator>
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    </item>
<item>
  <title>Karl Schmid (1914-98), Zeichner und Maler </title>
  <link>https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/node/56</link>
  <description>
&lt;span&gt;Karl Schmid (1914-98), Zeichner und Maler &lt;/span&gt;

&lt;span&gt;&lt;span lang="" about="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/user/16" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="" xml:lang=""&gt;ottavio.clavuot&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;

&lt;span&gt;Thu, 07/08/2021 - 13:32&lt;/span&gt;

      &lt;div class="field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field--items"&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;p&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;In Zürich geboren, liess sich Karl Schmid zum Möbelschreiner ausbilden. In Kursen der Kunstgewerbeschule und autodidaktisch entwickelte er seine Zeichenkunst und Aquarelltechnik, bevor er sich seit 1934 auf wissenschaftliche Illustration spezialisierte. Neue Welten eröffnete ihm die Begegnung mit Ernst Ludwig Kirchner und dessen expressiver Malerei in Davos. Zudem hatte er vor und während des Zweiten Weltkriegs Kontakt zu avantgardistischen Künstlern, unter ihnen Hans Arp (1886-1966), Mitbegründer der dadaistischen Bewegung, dessen spielerischer Umgang mit Formen ihn tief beeindruckte. 1944 wurde er von Johannes Itten an die Kunstgewerbeschule in Zürich berufen, wo er bis 1971 unterrichtete. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;figure role="group" class="align-center"&gt;&lt;div&gt;
  
  
            &lt;div class="field field--name-field-media-image field--type-image field--label-hidden field--item"&gt;
&lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/2021-12/Karl%20Schmid%20Zeichnung2.JPG" aria-controls="colorbox" aria-label="{"alt":"Karl Schmid Zeichnung"}" role="button" title="Karl Schmid Zeichnung" data-colorbox-gallery="gallery-image-279-zSr2lO53wUk" class="colorbox" data-cbox-img-attrs="{"alt":"Karl Schmid Zeichnung"}"&gt;&lt;img src="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/styles/wide/public/2021-12/Karl%20Schmid%20Zeichnung2.JPG?itok=5NZWAQhy" width="920" height="1622" alt="Karl Schmid Zeichnung" loading="lazy" typeof="foaf:Image" class="img-responsive" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;
      
&lt;/div&gt;
&lt;figcaption&gt;Zeichnung Karl Schmids auf dem Blatt einer Schülerin der Kunstgewerbeschule.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;p&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Seit 1965 lebte er in dem von seinem Freund &lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/node/52"&gt;Eduard Neuenschwander&lt;/a&gt; erbauten Wohn- und Atelierhaus in Gockhausen. Sein Werk zeichnet sich durch eine grosse Breite in materieller und formaler Hinsicht aus: Zeichnungen, Aquarelle, Wandmalereien, plastische Werke in Holz, Beton, Stein und Metall. In der &lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/node/22"&gt;Kantonsschule Rämibühl&lt;/a&gt; sind die Mauerflächen der Korridore und Schulzimmer nach einem von ihm entworfenen Farbkonzept in verschiedenen, teils kräftigen Pastelltönen gestrichen worden. Seine Wandmalereien und Reliefs bestimmen zudem die künstlerische Ausgestaltung der &lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/node/20"&gt;Mensa&lt;/a&gt;. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;O.C.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;figure role="group" class="align-center"&gt;&lt;div&gt;
  
  
            &lt;div class="field field--name-field-media-image field--type-image field--label-hidden field--item"&gt;
&lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/2022-01/Karl%20Schmid%201951%20BCC-1951-E01-008%20ZHdK.JPG" aria-controls="colorbox" aria-label="{"alt":"Karl Schmid 1951"}" role="button" title="Karl Schmid 1951" data-colorbox-gallery="gallery-image-378-zSr2lO53wUk" class="colorbox" data-cbox-img-attrs="{"alt":"Karl Schmid 1951"}"&gt;&lt;img src="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/styles/wide/public/2022-01/Karl%20Schmid%201951%20BCC-1951-E01-008%20ZHdK.JPG?itok=-Syah6pc" width="568" height="615" alt="Karl Schmid 1951" loading="lazy" typeof="foaf:Image" class="img-responsive" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;
      
&lt;/div&gt;
&lt;figcaption&gt;Karl Schmid beim Zeichnen. Foto 1951.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/div&gt;
          &lt;/div&gt;
  
  &lt;div class="field field--name-field-ober-und-ordnungsbegriffe field--type-entity-reference field--label-above"&gt;
    &lt;div class="field--label"&gt;Ober- und Ordnungsbegriffe&lt;/div&gt;
          &lt;div class="field--items"&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/taxonomy/term/274" hreflang="en"&gt;Bildende Kunst&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;/div&gt;
      &lt;/div&gt;
</description>
  <pubDate>Thu, 08 Jul 2021 18:32:08 +0000</pubDate>
    <dc:creator>ottavio.clavuot</dc:creator>
    <guid isPermaLink="false">56 at https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web</guid>
    </item>
<item>
  <title>Schweizerische Landesausstellung 1939 und Geistige Landesverteidigung (Enge / Zürichhorn)</title>
  <link>https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/node/51</link>
  <description>
&lt;span&gt;Schweizerische Landesausstellung 1939 und Geistige Landesverteidigung (Enge / Zürichhorn)&lt;/span&gt;

&lt;span&gt;&lt;span lang="" about="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/user/16" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="" xml:lang=""&gt;ottavio.clavuot&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;

&lt;span&gt;Thu, 07/08/2021 - 02:18&lt;/span&gt;

      &lt;div class="field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field--items"&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang="DE" xml:lang="DE" xml:lang="DE"&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Die Erfahrungen des Ersten Weltkriegs, der den Bundesstaat einer inneren Zerreissprobe ausgesetzt, die international stark vernetzte Schweizer Wirtschaft massiv getroffen und den sozialen Frieden schwer erschüttert hatte, führten zur Rückbesinnung auf nationale Werte und Interessen. In den 1920er Jahren forcierten die von der russischen Revolution und vom italienischen Faschismus ausgehende Bedrohung zusammen mit den neuen Möglichkeiten von Radio und Film zur Verbreitung totalitärer Ideologien das Bestreben, die Unabhängigkeit und den demokratischen Rechtsstaat auch in Friedenszeiten mit politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Mitteln zu verteidigen. Mit der Etablierung der nationalsozialistischen Diktatur in Deutschland 1933 intensivierten Schweizer Politiker, Intellektuelle und Medienschaffende ihre Bemühungen um die Stärkung der kulturellen Grundwerte der Eidgenossenschaft und um einen inneren Schulterschluss über alle Klassen- und Parteigrenzen hinweg. Bundesrat Philipp Etter formulierte in der Botschaft vom 9. Dezember 1938 die Idee der Geistigen Landesverteidigung offiziell: Als Willensnation gründet die Schweiz auf der Bereitschaft der Bürger, für die gemeinsamen Werte der Menschenwürde, der Freiheit, der Demokratie und des Föderalismus mit ihrem Leben einzustehen. Diese geistigen Werte und die nationale Schicksalsgemeinschaft, die sich im Gotthardmassiv als Symbol der Einheit und Vielfalt, der Freiheit und Wehrhaftigkeit providentiell verkörpern, gilt es neu ins Bewusstsein zu rufen.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;figure role="group" class="align-center"&gt;&lt;div&gt;
  
  
  &lt;div class="field field--name-field-media-audio-file field--type-file field--label-visually_hidden"&gt;
    &lt;div class="field--label sr-only"&gt;Audio file&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;audio controls="controls"&gt;&lt;source src="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/2021-09/Sinn%20und%20Sendung%20der%20Schweiz%20%28online-audio-converter.com%29.mp3" type="audio/mpeg"&gt;&lt;/source&gt;&lt;/audio&gt;&lt;/div&gt;
          &lt;/div&gt;

&lt;/div&gt;
&lt;figcaption&gt;Aus der Botschaft des Bundesrats vom 9.12.1938&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang="DE" xml:lang="DE" xml:lang="DE"&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Das Konzept war so offen und allgemein, dass sich mit Ausnahme der Frontisten und eines Teils der Kommunisten alle politischen Strömungen damit identifizieren konnten. Im gleichen Jahr entstanden auch ikonische Inszenierungen der Geistigen Landesverteidigung, wie z.B. der von Hermann Haller und Leopold Lindtberg gedrehte Film „Füsilier Wipf“ oder die Aufführungen des „Götz von Berlichingen“ und des „Wilhelm Tell“ am Zürcher Schauspielhaus mit &lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/node/39"&gt;Heinrich Gretler&lt;/a&gt; in den Titelrollen. Mit dem Beginn des Kalten Krieges Ende der 1940er Jahre erfuhr die Geistige Landesverteidigung bis in die ausgehenden 1960er Jahre eine Wiederbelebung.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;div class="align-center"&gt;
  
  
            &lt;div class="field field--name-field-media-image field--type-image field--label-hidden field--item"&gt;
&lt;a href="https://xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/2021-07/02773.jpeg" aria-controls="colorbox" aria-label="{"alt":"Plakat Füsilier Wipf"}" role="button" title="Plakat Füsilier Wipf" data-colorbox-gallery="gallery-image-217-ZCVLKlCvgk4" class="colorbox" data-cbox-img-attrs="{"alt":"Plakat Füsilier Wipf"}"&gt;&lt;img src="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/styles/wide/public/2021-07/02773.jpeg?itok=T77CRHlE" width="450" height="687" alt="Plakat Füsilier Wipf" loading="lazy" typeof="foaf:Image" class="img-responsive" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;
      
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang="DE" xml:lang="DE" xml:lang="DE"&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Bereits 1925 wurde die Idee einer Landesausstellung in Zürich lanciert, doch erst 1935 beschloss der Bundesrat deren Unterstützung. Seit der Bundesstaatsgründung 1848 dienten die &lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/node/64"&gt;Landesausstellungen&lt;/a&gt; der Inszenierung der nationalen wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit. Erstmals 1914 wurde eine Landesausstellung zur Demonstration des Willens zur bewaffneten Neutralität instrumentalisiert. Ganz im Dienst der Geistigen Landesverteidigung stand die Zürcher Landesausstellung 1939. Der 1936 zum Direktor der „Landi“ bestellte Architekt Armin Meili konzipierte eine thematisch geordnete Schau, die das Bild einer wehrhaften, innovativen, modernen, bodenständig in ihren regionalen und bäuerlichen Traditionen verwurzelten Schweiz vermitteln sollte. Auf dem linken Seeufer wurde die Schweiz als Industrie-, Wissenschafts-, Technik-, Tourismus- und Modenation präsentiert.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;figure role="group" class="align-center"&gt;&lt;div&gt;
  
  
            &lt;div class="field field--name-field-media-image field--type-image field--label-hidden field--item"&gt;
&lt;a href="https://xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/2021-07/strassverkehr.jpg" aria-controls="colorbox" aria-label="{"alt":"Halle des Strassenverkehrs von Architekt L.M. Boedecker, Zürich. Aufnahme: Michael Wolgensinger 1939"}" role="button" title="Halle des Strassenverkehrs von Architekt L.M. Boedecker, Zürich. Aufnahme: Michael Wolgensinger 1939" data-colorbox-gallery="gallery-image-218-ZCVLKlCvgk4" class="colorbox" data-cbox-img-attrs="{"alt":"Halle des Strassenverkehrs von Architekt L.M. Boedecker, Zürich. Aufnahme: Michael Wolgensinger 1939"}"&gt;&lt;img src="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/styles/wide/public/2021-07/strassverkehr.jpg?itok=xY99D66Z" width="640" height="465" alt="Halle des Strassenverkehrs von Architekt L.M. Boedecker, Zürich. Aufnahme: Michael Wolgensinger 1939" loading="lazy" typeof="foaf:Image" class="img-responsive" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;
      
&lt;/div&gt;
&lt;figcaption&gt;Halle des Strassenverkehrs von Architekt L.M. Boedecker, Zürich.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang="DE" xml:lang="DE" xml:lang="DE"&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Neben Themen wie Energieversorgung, Städtebau und Verkehr standen vor allem „Heimat und Volk“ im Zentrum. Der von Fahnen überdachte „Höhenweg“ durchzog auf 700 Metern als Rückgrat und sakrale Selbstvergewisserung der Eidgenossenschaft das Ausstellungsgelände. Er erschloss Pavillons zu Geschichte und Werten der Schweiz, so auch zur „Wehrbereitschaft“, die durch eine monumentale Soldatenskulptur des Bildhauers Hans Brandenberger verkörpert wurde.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;figure role="group" class="align-center"&gt;&lt;div&gt;
  
  
            &lt;div class="field field--name-field-media-image field--type-image field--label-hidden field--item"&gt;
&lt;a href="https://xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/2021-07/wehrbereitschaft.jpg" aria-controls="colorbox" aria-label="{"alt":"Landesausstellung 1939 Wehrbereitschaft"}" role="button" title="Landesausstellung 1939 Wehrbereitschaft" data-colorbox-gallery="gallery-image-219-ZCVLKlCvgk4" class="colorbox" data-cbox-img-attrs="{"alt":"Landesausstellung 1939 Wehrbereitschaft"}"&gt;&lt;img src="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/styles/wide/public/2021-07/wehrbereitschaft.jpg?itok=k6PIVx-Z" width="615" height="414" alt="Landesausstellung 1939 Wehrbereitschaft" loading="lazy" typeof="foaf:Image" class="img-responsive" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;
      
&lt;/div&gt;
&lt;figcaption&gt;Plastik "Wehrbereitschaft" von Hans Brandenberger. Ein Original-Bronzeabguss steht heute vor dem Bundesbriefarchiv in Schwyz, eine Nachbildung bei den &lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/node/16"&gt;Turnhallen an der Rämistrasse 80&lt;/a&gt;.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang="DE" xml:lang="DE" xml:lang="DE"&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Die „Landi“ sollte nicht nur durch Belehrung, sondern auch als kollektives Erlebnis zur Gemeinschaftsbildung beitragen. Das Vergnügen durfte daher nicht zu kurz kommen. Dieses garantierte u.a. der „Schifflibach“, der sich grosser Beliebtheit erfreute.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;figure role="group" class="align-center"&gt;&lt;div&gt;
  
  
  &lt;div class="field field--name-field-media-video-file field--type-file field--label-visually_hidden"&gt;
    &lt;div class="field--label sr-only"&gt;Video file&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;video controls="controls" width="640" height="480"&gt;&lt;source src="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/2021-07/1019497_Neuschnitt_Das_war_die_Landi_%E2%80%93_Ein_Erinnerungsfilm_an_die_Schweizerische_Landesausstellung_1939_in_Zu%CC%88rich_-_18.6.1989_SRF.mp4" type="video/mp4"&gt;&lt;/source&gt;&lt;/video&gt;&lt;/div&gt;
          &lt;/div&gt;

&lt;/div&gt;
&lt;figcaption&gt;„Schifflibach“ und „Schifflibach-Lied“. Das war die Landi, SRF 18.6.1989.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang="DE" xml:lang="DE" xml:lang="DE"&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Ausstellungsgelände, Pavillons, Skulpturen, Wandbilder und Ausstellungsgut waren als szenografische Einheit konzipiert. Als Chefarchitekt der Landesausstellung setzte Hans Hofmann (1897-1957), ein Schüler &lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/node/95"&gt;Karl Mosers&lt;/a&gt;, konsequent auf eine funktionalistische Holz-Leichtbauweise in Kombination mit neuen Materialien, wie Aluminium, und mit experimentellen Formen.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;figure role="group" class="align-center"&gt;&lt;div&gt;
  
  
            &lt;div class="field field--name-field-media-image field--type-image field--label-hidden field--item"&gt;
&lt;a href="https://xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/2021-07/aluminiumpavillon1.jpg" aria-controls="colorbox" aria-label="{"alt":"Landesausstellung 1939 Aluminiumpavillon"}" role="button" title="Landesausstellung 1939 Aluminiumpavillon" data-colorbox-gallery="gallery-image-221-ZCVLKlCvgk4" class="colorbox" data-cbox-img-attrs="{"alt":"Landesausstellung 1939 Aluminiumpavillon"}"&gt;&lt;img src="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/styles/wide/public/2021-07/aluminiumpavillon1.jpg?itok=oNUb3AcF" width="611" height="443" alt="Landesausstellung 1939 Aluminiumpavillon" loading="lazy" typeof="foaf:Image" class="img-responsive" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;
      
&lt;/div&gt;
&lt;figcaption&gt;Aluminium-Pavillon von Architekt Jos. Schütz, Zürich. Aluminium wurde in seiner Schlichtheit und Abnutzungsresistenz als typisches schweizerisches Material propagiert.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;figure role="group" class="align-center"&gt;&lt;div&gt;
  
  
            &lt;div class="field field--name-field-media-image field--type-image field--label-hidden field--item"&gt;
&lt;a href="https://xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/2021-07/Bild_4_kl.jpg" aria-controls="colorbox" aria-label="{"alt":"Landesausstellung 1939 Betonbogen"}" role="button" title="Landesausstellung 1939 Betonbogen" data-colorbox-gallery="gallery-image-222-ZCVLKlCvgk4" class="colorbox" data-cbox-img-attrs="{"alt":"Landesausstellung 1939 Betonbogen"}"&gt;&lt;img src="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/styles/wide/public/2021-07/Bild_4_kl.jpg?itok=2psBtEod" width="990" height="706" alt="Landesausstellung 1939 Betonbogen" loading="lazy" typeof="foaf:Image" class="img-responsive" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;
      
&lt;/div&gt;
&lt;figcaption&gt;Betonparabel von Hans Leuzinger (Architekt) und Robert Maillart (Ingenieur) mit Pferdebändiger von Alfons Maag.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang="DE" xml:lang="DE" xml:lang="DE"&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Die gemässigte architektonische Moderne der „Landi“ hob sich damit deutlich von den wuchtigen Prestigebauten der totalitären Diktaturen ab und galt fortan als schweizerische Form der Moderne. Durch eine Luftseilbahn über den See war das Gelände in der Enge mit dem der traditionellen, bäuerlichen Schweiz gewidmeten Teil der „Landi“ am rechten Seeufer verbunden. Inspiriert von der Natur- und Heimatschutzbewegung verklärte im „Dörfli“ am Zürichhorn ein Potpourri ländlicher Bauten in verschiedenen Regionalstilen das vormoderne Leben und zelebrierte mit Trachtenschau und -fest die nationale kulturelle Eigenständigkeit.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;figure role="group" class="align-center"&gt;&lt;div&gt;
  
  
  &lt;div class="field field--name-field-media-video-file field--type-file field--label-visually_hidden"&gt;
    &lt;div class="field--label sr-only"&gt;Video file&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;video controls="controls" width="640" height="480"&gt;&lt;source src="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/2021-07/1019502_Neuschnitt_Das_war_die_Landi_%E2%80%93_Ein_Erinnerungsfilm_an_die_Schweizerische_Landesausstellung_1939_in_Zu%CC%88rich_-_18.6.1989_SRF.mp4" type="video/mp4"&gt;&lt;/source&gt;&lt;/video&gt;&lt;/div&gt;
          &lt;/div&gt;

&lt;/div&gt;
&lt;figcaption&gt;„Dörfli“ und „Dörfli-Lied“. Das war die Landi, SRF 18.6.1989.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;p&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span lang="DE" xml:lang="DE" xml:lang="DE"&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Die von Anfang Mai bis Ende Oktober 1939 dauernde Landesausstellung wurde durch Kriegsausbruch und Mobilmachung am 1. September endgültig zum nationalen Wallfahrtsort. Schliesslich verzeichnete sie 10 Millionen Besucher. 40‘000 Artikel und 15‘000 Bilder in der Schweizer Presse, Plakate und Postkarten, Briefmarken und Broschüren feierten das Ereignis, so dass die „Landi“ auf lange Zeit tief im kollektiven Gedächtnis verankert blieb. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;O.C.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;figure role="group" class="align-center"&gt;&lt;div&gt;
  
  
            &lt;div class="field field--name-field-media-image field--type-image field--label-hidden field--item"&gt;
&lt;a href="https://xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/2021-07/Landi%201939.jpg" aria-controls="colorbox" aria-label="{"alt":"Landi-Prospekt 1939 "}" role="button" title="Landi-Prospekt 1939 " data-colorbox-gallery="gallery-image-240-ZCVLKlCvgk4" class="colorbox" data-cbox-img-attrs="{"alt":"Landi-Prospekt 1939 "}"&gt;&lt;img src="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/styles/wide/public/2021-07/Landi%201939.jpg?itok=-eHhvj1Q" width="877" height="494" alt="Landi-Prospekt 1939 " loading="lazy" typeof="foaf:Image" class="img-responsive" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;
      
&lt;/div&gt;
&lt;figcaption&gt;"Landi-Dörfli" am Zürichhorn. Landesausstellungsprospekt 1939.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/div&gt;
          &lt;/div&gt;
  
  &lt;div class="field field--name-field-ober-und-ordnungsbegriffe field--type-entity-reference field--label-above"&gt;
    &lt;div class="field--label"&gt;Ober- und Ordnungsbegriffe&lt;/div&gt;
          &lt;div class="field--items"&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/taxonomy/term/267" hreflang="en"&gt;Architektur als Bedeutungsträger (Repräsentation, Werbung, Symbolik)&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
          &lt;div class="field--item"&gt;&lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/taxonomy/term/274" hreflang="en"&gt;Bildende Kunst&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
          &lt;div class="field--item"&gt;&lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/taxonomy/term/286" hreflang="en"&gt;Geistige Landesverteidigung&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
          &lt;div class="field--item"&gt;&lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/taxonomy/term/303" hreflang="en"&gt;Kultur, Unterhaltung (Theater, Kino, Museum, Ausstellung)&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
          &lt;div class="field--item"&gt;&lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/taxonomy/term/304" hreflang="en"&gt;Landi-Stil&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
          &lt;div class="field--item"&gt;&lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/taxonomy/term/313" hreflang="en"&gt;Moderne, Neues Bauen, Funktionalismus&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
          &lt;div class="field--item"&gt;&lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/taxonomy/term/315" hreflang="en"&gt;Nationalismus, Nationalstaat&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
          &lt;div class="field--item"&gt;&lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/taxonomy/term/338" hreflang="en"&gt;Weltkrieg (1. und 2.)&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
          &lt;div class="field--item"&gt;&lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/taxonomy/term/339" hreflang="en"&gt;Wirtschaft, Wirtschaftsentwicklung, Wirtschaftspolitik &lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;/div&gt;
      &lt;/div&gt;

            &lt;div class="field field--name-field-zur-karte field--type-text-long field--label-hidden field--item"&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="../../node/69.html"&gt;Zur Karte&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
      </description>
  <pubDate>Thu, 08 Jul 2021 07:18:04 +0000</pubDate>
    <dc:creator>ottavio.clavuot</dc:creator>
    <guid isPermaLink="false">51 at https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web</guid>
    </item>
<item>
  <title>Escher-Häuser, Zeltweg 7-15 / Steinwiesstrasse 3-9</title>
  <link>https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/node/32</link>
  <description>
&lt;span&gt;Escher-Häuser, Zeltweg 7-15 / Steinwiesstrasse 3-9&lt;/span&gt;

&lt;span&gt;&lt;span lang="" about="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/user/1" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="" xml:lang=""&gt;admin&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;

&lt;span&gt;Sun, 06/06/2021 - 19:27&lt;/span&gt;

      &lt;div class="field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field--items"&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang="DE" xml:lang="DE" xml:lang="DE"&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Bauherr der sogenannten &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;„Escher-Häuser“&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt; war der 1795-1814 in den USA mit Grundstück- und Kolonialwarenhandel reich gewordene Grosskaufmann und Vater Alfred Eschers, Heinrich Escher-Zollikofer (1776-1853). Seine Absicht, nach der &lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/node/29"&gt;Niederlegung des barocken Schanzenrings&lt;/a&gt; ein ganzes, einheitlich geplantes, städtisches Quartier an der neuen Anbindung des Hottinger Zeltwegs an die Altstadt anzulegen, stiess auf grossen Widerstand und konnte schliesslich nur in reduzierter Form realisiert werden. Dennoch sind die „Escher-Häuser“ Ausdruck der neuen wirtschaftlichen Dynamik im Kanton Zürich und der Urbanisierung der stadtnahen Bauerngemeinde &lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/node/30"&gt;Hottingen&lt;/a&gt; nach der liberalen Revolution 1830.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;div class="align-center"&gt;
  
  
            &lt;div class="field field--name-field-media-image field--type-image field--label-hidden field--item"&gt;
&lt;a href="https://xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/2021-06/escher_haeuser_0.png" aria-controls="colorbox" aria-label="{"alt":"Escher Häuser"}" role="button" title="Escher Häuser" data-colorbox-gallery="gallery-image-163-Eo7ZPSJZSAY" class="colorbox" data-cbox-img-attrs="{"alt":"Escher Häuser"}"&gt;&lt;img src="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/styles/wide/public/2021-06/escher_haeuser_0.png?itok=ReYqSDCx" width="1090" height="796" alt="Escher Häuser" loading="lazy" typeof="foaf:Image" class="img-responsive" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;
      
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Escher-Häuser, Gebäudezeile am Zeltweg. Zeichnung um 1860.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang="DE" xml:lang="DE" xml:lang="DE"&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Die stattliche, klassizistische, durch Risalite und den zentralen Hofdurchgang gegliederte Gebäudezeile am Zeltweg mit den zugehörigen Hinterhäusern errichtete der Architekt Leonhard Zeugheer 1836-40. Der sich über 31 Fensterachsen ersteckende Frontbau war das erste vornehme, als Kapitalanlage errichtete Mietshaus in Zürich.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;figure role="group" class="align-center"&gt;&lt;div&gt;
  
  
            &lt;div class="field field--name-field-media-image field--type-image field--label-hidden field--item"&gt;
&lt;a href="https://xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/2021-12/BAZ_118898.jpg" aria-controls="colorbox" aria-label="{"alt":"Escher-Häuser Zeltweg 7-15"}" role="button" title="Escher-Häuser Zeltweg 7-15" data-colorbox-gallery="gallery-image-289-Eo7ZPSJZSAY" class="colorbox" data-cbox-img-attrs="{"alt":"Escher-Häuser Zeltweg 7-15"}"&gt;&lt;img src="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/styles/wide/public/2021-12/BAZ_118898.jpg?itok=DEpPiCM0" width="1090" height="802" alt="Escher-Häuser Zeltweg 7-15" loading="lazy" typeof="foaf:Image" class="img-responsive" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;
      
&lt;/div&gt;
&lt;figcaption&gt;Die durch Grösse und zurückhaltende Gliederung wirkenden Vorderhäuser mit den herrschaftlichen Wohnungen. Foto 1962.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang="DE" xml:lang="DE" xml:lang="DE"&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Die herrschaftlichen Wohnungen waren mit Wandtäfer, Kachelöfen mit Goldornamentik, Wand- und Deckenmalereien ausgestattet. In das repräsentative Appartement im Mitteltrakt (Nr. 11) zog die Tochter des Bauherrn, die Malerin Clementine Stockar-Escher (1816-86) mit ihrer Familie ein. Am Zeltweg 13 wohnte &lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/node/44"&gt;Richard Wagner&lt;/a&gt; 1849-57. Im Haus Nr. 9 lebten die Kinderbuchautorin &lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/node/101"&gt;Johanna Spyri&lt;/a&gt; 1886-1901 und der Komponist &lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/node/110"&gt;Paul Burkhard&lt;/a&gt; 1935-57. In Nr. 7 logierte der Komponist &lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/node/133"&gt;Rolf Liebermann&lt;/a&gt; 1948-50. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;figure role="group" class="align-center"&gt;&lt;div&gt;
  
  
            &lt;div class="field field--name-field-media-image field--type-image field--label-hidden field--item"&gt;
&lt;a href="https://xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/2021-12/Escherh%C3%A4user%20KachelofenBAZ_118938.jpg" aria-controls="colorbox" aria-label="{"alt":"Escherhäuser Kachelofen"}" role="button" title="Escherhäuser Kachelofen" data-colorbox-gallery="gallery-image-293-Eo7ZPSJZSAY" class="colorbox" data-cbox-img-attrs="{"alt":"Escherhäuser Kachelofen"}"&gt;&lt;img src="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/styles/wide/public/2021-12/Escherh%C3%A4user%20KachelofenBAZ_118938.jpg?itok=lgXMTcfS" width="1090" height="969" alt="Escherhäuser Kachelofen" loading="lazy" typeof="foaf:Image" class="img-responsive" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;
      
&lt;/div&gt;
&lt;figcaption&gt;Klassizistischer Kachelofen in einer der Wohnungen des Vorderhauses. Foto 1989.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;p&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span lang="DE" xml:lang="DE" xml:lang="DE"&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;In den Hinterhäusern befanden sich die Wohnungen für die Dienstboten – ebenfalls ein Novum im städtischen Umfeld und Zeichen eines erwachenden sozialen Bewusstseins. Die dreiteilige, schlichte Häuserzeile mit Satteldach orientiert sich sowohl in der äusseren Gestalt als auch im Grundriss der für damalige Verhältnisse grosszügig dimensionierten Etagenwohnungen an den Kosthäusern der ländlichen Industriebetriebe des frühen 19. Jahrhunderts. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;O.C.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;figure role="group" class="align-center"&gt;&lt;div&gt;
  
  
            &lt;div class="field field--name-field-media-image field--type-image field--label-hidden field--item"&gt;
&lt;a href="https://xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/2021-12/BAZ_118426.jpg" aria-controls="colorbox" aria-label="{"alt":"Escher-Häuser Steinwiesstrasse 3-9"}" role="button" title="Escher-Häuser Steinwiesstrasse 3-9" data-colorbox-gallery="gallery-image-290-Eo7ZPSJZSAY" class="colorbox" data-cbox-img-attrs="{"alt":"Escher-Häuser Steinwiesstrasse 3-9"}"&gt;&lt;img src="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/styles/wide/public/2021-12/BAZ_118426.jpg?itok=b2L5mdYy" width="1090" height="715" alt="Escher-Häuser Steinwiesstrasse 3-9" loading="lazy" typeof="foaf:Image" class="img-responsive" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;
      
&lt;/div&gt;
&lt;figcaption&gt;Die schlicht gehaltenen, klassizistischen Hinterhäuser für das Dienstpersonal. Davor der Hof zwischen den beiden Häuserzeilen. Foto 1937.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;figure role="group" class="align-center"&gt;&lt;div&gt;
  
  
            &lt;div class="field field--name-field-media-image field--type-image field--label-hidden field--item"&gt;
&lt;a href="https://xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/2022-01/P1040350%20%282%29.JPG" aria-controls="colorbox" aria-label="{"alt":"Spinnerei Wollishofen Kosthäuser"}" role="button" title="Spinnerei Wollishofen Kosthäuser" data-colorbox-gallery="gallery-image-370-Eo7ZPSJZSAY" class="colorbox" data-cbox-img-attrs="{"alt":"Spinnerei Wollishofen Kosthäuser"}"&gt;&lt;img src="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/styles/wide/public/2022-01/P1040350%20%282%29.JPG?itok=BbYKyXXl" width="1090" height="349" alt="Spinnerei Wollishofen Kosthäuser" loading="lazy" typeof="foaf:Image" class="img-responsive" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;
      
&lt;/div&gt;
&lt;figcaption&gt;Zum Vergleich: Pläne der Kosthäuser der Spinnerei Wollishofen, 1872.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/div&gt;
          &lt;/div&gt;
  
  &lt;div class="field field--name-field-ober-und-ordnungsbegriffe field--type-entity-reference field--label-above"&gt;
    &lt;div class="field--label"&gt;Ober- und Ordnungsbegriffe&lt;/div&gt;
          &lt;div class="field--items"&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/taxonomy/term/274" hreflang="en"&gt;Bildende Kunst&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
          &lt;div class="field--item"&gt;&lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/taxonomy/term/281" hreflang="en"&gt;Entfestigung &lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
          &lt;div class="field--item"&gt;&lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/taxonomy/term/293" hreflang="en"&gt;Grosshandel&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
          &lt;div class="field--item"&gt;&lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/taxonomy/term/302" hreflang="en"&gt;Klassizismus&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
          &lt;div class="field--item"&gt;&lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/taxonomy/term/309" hreflang="en"&gt;Literatur, Dichtung&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
          &lt;div class="field--item"&gt;&lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/taxonomy/term/311" hreflang="en"&gt;Mietshaus&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
          &lt;div class="field--item"&gt;&lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/taxonomy/term/314" hreflang="en"&gt;Musik&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
          &lt;div class="field--item"&gt;&lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/taxonomy/term/332" hreflang="en"&gt;Städtebau, Siedlungs- und Raumplanung, Spekulation&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;/div&gt;
      &lt;/div&gt;

            &lt;div class="field field--name-field-zur-karte field--type-text-long field--label-hidden field--item"&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="../../node/69.html"&gt;Zur Karte&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
      </description>
  <pubDate>Mon, 07 Jun 2021 00:27:33 +0000</pubDate>
    <dc:creator>admin</dc:creator>
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    </item>
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  <title>Kantonsschule Rämibühl - Technik und Kunst am Bau</title>
  <link>https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/node/22</link>
  <description>
&lt;span&gt;Kantonsschule Rämibühl - Technik und Kunst am Bau&lt;/span&gt;

&lt;span&gt;&lt;span lang="" about="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/user/1" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="" xml:lang=""&gt;admin&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;

&lt;span&gt;Sun, 06/06/2021 - 18:23&lt;/span&gt;

      &lt;div class="field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field--items"&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;p&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Jenseits des politischen Zwangs die Baukosten der &lt;a href="../../node/31.html"&gt;Kantonsschule Rämibühl&lt;/a&gt; zu senken, hat der Architekt &lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/node/52"&gt;Eduard Neuenschwander&lt;/a&gt; Rationalisierung und Reduktion konsequent als gestalterische Prinzipien genutzt. Grundlegend war die Entscheidung, den Beton als Material der tragenden Strukturen nicht zu verputzen. Die darin zum Ausdruck kommende Vorliebe für rohen Beton als plastisch formbarem Material erinnert eher an Le Corbusier als an &lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/node/53"&gt;Aalto&lt;/a&gt;. Für die Herstellung der Betonteile wählte Neuenschwander die jeweils kostengünstigste Variante, so dass ganz unterschiedliche Oberflächen entstanden, zu denen Material, Form und Farbe der anderen Bauteile in Bezug gesetzt werden: Die industriell vorgefertigte Aussenhaut der Fassadenpfeiler der &lt;a href="../../node/21.html"&gt;Schulhäuser&lt;/a&gt; mit glatter, homogener, nur durch die Fugen zwischen den einzelnen Elementen strukturierter Oberfläche korrespondiert mit den Aluminiumrahmen und den Glasflächen des Fensterrasters. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;div class="align-center"&gt;
  
  
            &lt;div class="field field--name-field-media-image field--type-image field--label-hidden field--item"&gt;
&lt;a href="https://xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/2021-06/A63_T6C8155_0.jpg" aria-controls="colorbox" aria-label="{"alt":"Fassade Technik und Kunst"}" role="button" title="Fassade Technik und Kunst" data-colorbox-gallery="gallery-image-146-xigYgpT-Fto" class="colorbox" data-cbox-img-attrs="{"alt":"Fassade Technik und Kunst"}"&gt;&lt;img src="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/styles/wide/public/2021-06/A63_T6C8155_0.jpg?itok=n4Fmhl2N" width="960" height="1440" alt="Fassade Technik und Kunst" loading="lazy" typeof="foaf:Image" class="img-responsive" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;
      
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Fassadenpfeiler des MNG mit glatter Oberfläche.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;p&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Ganz anders die vor Ort produzierten Teile des Gebäudeinneren mit ihrer rauen Oberfläche, auf der sich Holzstruktur und unterschiedliche Schalungsrichtungen abzeichnen, und die mit den rauh verputzten Backsteinwänden kommunizieren. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;div class="align-center"&gt;
  
  
            &lt;div class="field field--name-field-media-image field--type-image field--label-hidden field--item"&gt;
&lt;a href="https://xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/2021-06/A64_T6C7538_0.jpg" aria-controls="colorbox" aria-label="{"alt":"Pfeiler und Wand im Treppenhaus des MNG"}" role="button" title="Pfeiler und Wand im Treppenhaus des MNG" data-colorbox-gallery="gallery-image-148-xigYgpT-Fto" class="colorbox" data-cbox-img-attrs="{"alt":"Pfeiler und Wand im Treppenhaus des MNG"}"&gt;&lt;img src="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/styles/wide/public/2021-06/A64_T6C7538_0.jpg?itok=kU0_VPWw" width="1090" height="1635" alt="Pfeiler und Wand im Treppenhaus des MNG" loading="lazy" typeof="foaf:Image" class="img-responsive" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;
      
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Pfeiler und Wand im Treppenhaus des MNG mit Struktur der Rohschalung.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;p&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Vollends zum Instrument der Gestaltung wird die Schalung der Wandscheiben der Eingangsfront der &lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/node/34"&gt;Aula&lt;/a&gt;, in die Neuenschwander Schwartenbretter einlegen liess, so dass eine vertikal gerippte Oberfläche entstand. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;div class="align-center"&gt;
  
  
            &lt;div class="field field--name-field-media-image field--type-image field--label-hidden field--item"&gt;
&lt;a href="https://xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/2021-06/A65_CF005866_1.jpg" aria-controls="colorbox" aria-label="{"alt":"Pfeiler und Wand im Treppenhaus des MNG"}" role="button" title="Pfeiler und Wand im Treppenhaus des MNG" data-colorbox-gallery="gallery-image-147-xigYgpT-Fto" class="colorbox" data-cbox-img-attrs="{"alt":"Pfeiler und Wand im Treppenhaus des MNG"}"&gt;&lt;img src="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/styles/wide/public/2021-06/A65_CF005866_1.jpg?itok=y5ygtFL5" width="1090" height="1453" alt="Pfeiler und Wand im Treppenhaus des MNG" loading="lazy" typeof="foaf:Image" class="img-responsive" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;
      
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Wandscheibe der Aula-Hauptfront mit Relief der eingelegten Schwartenbretter.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;p&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Die Gebäudetechnik wird offen gezeigt und durch die Farbgebung thematisiert: Die graublauen Heizungsrohre sind nicht unter Putz gelegt, die orangeroten Lüftungskanäle in der &lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/node/20"&gt;Mensa&lt;/a&gt; nicht durch eine tiefer gehängte Decke versteckt. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;div class="align-center"&gt;
  
  
            &lt;div class="field field--name-field-media-image field--type-image field--label-hidden field--item"&gt;
&lt;a href="https://xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/2021-06/CF005106_0.jpg" aria-controls="colorbox" aria-label="{"alt":"Kunst und Technik MNG"}" role="button" title="Kunst und Technik MNG" data-colorbox-gallery="gallery-image-149-xigYgpT-Fto" class="colorbox" data-cbox-img-attrs="{"alt":"Kunst und Technik MNG"}"&gt;&lt;img src="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/styles/wide/public/2021-06/CF005106_0.jpg?itok=Z-qKCnRn" width="1090" height="1452" alt="Kunst und Technik MNG" loading="lazy" typeof="foaf:Image" class="img-responsive" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;
      
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Skulptural vor die Glasbausteinwand gesetzter Heizkörper im Treppenhaus des MNG.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;figure role="group" class="align-center"&gt;&lt;div&gt;
  
  
            &lt;div class="field field--name-field-media-image field--type-image field--label-hidden field--item"&gt;
&lt;a href="https://xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/2022-01/A66_CF005267.jpg" aria-controls="colorbox" aria-label="{"alt":"Rämibühl Mensa Lüftungskanöle"}" role="button" title="Rämibühl Mensa Lüftungskanöle" data-colorbox-gallery="gallery-image-367-xigYgpT-Fto" class="colorbox" data-cbox-img-attrs="{"alt":"Rämibühl Mensa Lüftungskanöle"}"&gt;&lt;img src="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/styles/wide/public/2022-01/A66_CF005267.jpg?itok=Er4kxKYD" width="1090" height="818" alt="Rämibühl Mensa Lüftungskanöle" loading="lazy" typeof="foaf:Image" class="img-responsive" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;
      
&lt;/div&gt;
&lt;figcaption&gt;Offen liegende, farblich akzentuierte Lüftungskanäle der Mensa.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;p&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Die serielle Produktion vieler Bauteile – Zimmertüren, Heizkörper, Lavabos, Stahlblechgarderobekästen, Beleuchtungskörper – , die Wiederkehr gleicher Motive, wie z.B. die zurückversetzten Haupteingänge mit Doppeltüren mit konkav geformtem Aluminium Türblatt, und die konsequente Verwendung der gleichen Materialien in analogem Kontext, lässt die Schulanlage als Einheit erscheinen. So wurde in sämtlichen Eingangshallen und Treppenhäusern, in der Mensa und der Aula ein Terrazzoboden eingebracht, in den Korridoren und Schulzimmern ein olivgrauer Nadelfilz, im &lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/node/19"&gt;Naturwissenschaftstrakt&lt;/a&gt; ein PVC-Belag. Zwischen den Trägern erhielten die Betondecken teilweise eine Dämpfung aus Holzfaserplatten. Dieser Logik wurde auch das zum Teil eigens entworfene Mobiliar unterworfen. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;div class="align-center"&gt;
  
  
            &lt;div class="field field--name-field-media-image field--type-image field--label-hidden field--item"&gt;
&lt;a href="https://xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/2021-06/A51_R%C3%A4mib%C3%BChl%20LGRG%20Gangnische100066_29_0.jpg" aria-controls="colorbox" aria-label="{"alt":"Rämibühl LGRG Gangnische"}" role="button" title="Rämibühl LGRG Gangnische" data-colorbox-gallery="gallery-image-151-xigYgpT-Fto" class="colorbox" data-cbox-img-attrs="{"alt":"Rämibühl LGRG Gangnische"}"&gt;&lt;img src="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/styles/wide/public/2021-06/A51_R%C3%A4mib%C3%BChl%20LGRG%20Gangnische100066_29_0.jpg?itok=lFyPvL-_" width="1090" height="839" alt="Rämibühl LGRG Gangnische" loading="lazy" typeof="foaf:Image" class="img-responsive" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;
      
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Gangnische im Erdgeschoss des LG mit integrierten Sitzbänken.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;figure role="group" class="align-center"&gt;&lt;div&gt;
  
  
            &lt;div class="field field--name-field-media-image field--type-image field--label-hidden field--item"&gt;
&lt;a href="https://xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/2021-06/CF005858_0.jpg" aria-controls="colorbox" aria-label="{"alt":"Speziell für die Aula entworfene Sitzbänke."}" role="button" title="Speziell für die Aula entworfene Sitzbänke." data-colorbox-gallery="gallery-image-152-xigYgpT-Fto" class="colorbox" data-cbox-img-attrs="{"alt":"Speziell für die Aula entworfene Sitzbänke."}"&gt;&lt;img src="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/styles/wide/public/2021-06/CF005858_0.jpg?itok=ZadswzgF" width="1090" height="818" alt="Speziell für die Aula entworfene Sitzbänke." loading="lazy" typeof="foaf:Image" class="img-responsive" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;
      
&lt;/div&gt;
&lt;figcaption&gt;Büro Neuenschwander, Zuschauerraum der Aula mit den eigens entworfenen Sitzbänken.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;p&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Zentrale Bedeutung kommt der Farbgebung zu, die zusammen mit dem Material und dem künstlerischen Schmuck stimmungsbildend wirken soll. Nach Vorschlägen von &lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/node/56"&gt;Karl Schmid&lt;/a&gt; wurden im Innern Farbakzente gesetzt. Indem einzelne Mauerflächen in verschiedenen, teils kräftigen Pastelltönen gestrichen sind, sollen Korridore und Schulzimmer einen individuellen Charakter erhalten. Für die künstlerische Ausschmückung der Schulanlage mit Wandbildern und plastischen Kunstwerken hat Eduard Neuenschwander unter anderem auf seine Freunde in der Gockhauser Künstlerkolonie zurückgegriffen. Die grossen Wandflächen der Zugänge zur Mensa und des Esssaals gestaltete Karl Schmid durch geometrisch- ornamentale Wandmalereien, Eisenplastiken und Holzreliefs.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;div class="align-center"&gt;
  
  
            &lt;div class="field field--name-field-media-image field--type-image field--label-hidden field--item"&gt;
&lt;a href="https://xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/2021-06/A68_R%C3%A4mib%C3%BChl%20Mensa%20Zugang100066_32_0.jpg" aria-controls="colorbox" aria-label="{"alt":"Mensa Zugang"}" role="button" title="Mensa Zugang" data-colorbox-gallery="gallery-image-155-xigYgpT-Fto" class="colorbox" data-cbox-img-attrs="{"alt":"Mensa Zugang"}"&gt;&lt;img src="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/styles/wide/public/2021-06/A68_R%C3%A4mib%C3%BChl%20Mensa%20Zugang100066_32_0.jpg?itok=nDIFmC4b" width="1090" height="854" alt="Mensa Zugang" loading="lazy" typeof="foaf:Image" class="img-responsive" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;
      
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Karl Schmid, geometrisches Wandbild im Treppenzugang zur Mensa.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;div class="align-center"&gt;
  
  
            &lt;div class="field field--name-field-media-image field--type-image field--label-hidden field--item"&gt;
&lt;a href="https://xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/2021-06/A70_R%C3%A4mib%C3%BChl%20Mensa%20Relief100066_39_0.jpg" aria-controls="colorbox" aria-label="{"alt":"Karl Schmid - Mensa Relief"}" role="button" title="Karl Schmid - Mensa Relief" data-colorbox-gallery="gallery-image-156-xigYgpT-Fto" class="colorbox" data-cbox-img-attrs="{"alt":"Karl Schmid - Mensa Relief"}"&gt;&lt;img src="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/styles/wide/public/2021-06/A70_R%C3%A4mib%C3%BChl%20Mensa%20Relief100066_39_0.jpg?itok=cATpc5g5" width="1090" height="728" alt="Karl Schmid - Mensa Relief" loading="lazy" typeof="foaf:Image" class="img-responsive" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;
      
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Karl Schmid, geometrisches Holzrelief im Esssaal der Mensa.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;p&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;In der Eingangshalle des MNG beleben die organischen Formen der auf bunte Wandflächen montierten Holzplastiken Raffael Benazzis (1933*) die materielle und geometrische Strenge des Raums. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;div class="align-center"&gt;
  
  
            &lt;div class="field field--name-field-media-image field--type-image field--label-hidden field--item"&gt;
&lt;a href="https://xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/2021-06/A72_CF005095_0.jpg" aria-controls="colorbox" aria-label="{"alt":"Raffael Benazzi, Holzskulpturen in der Eingangshalle des MNG."}" role="button" title="Raffael Benazzi, Holzskulpturen in der Eingangshalle des MNG." data-colorbox-gallery="gallery-image-153-xigYgpT-Fto" class="colorbox" data-cbox-img-attrs="{"alt":"Raffael Benazzi, Holzskulpturen in der Eingangshalle des MNG."}"&gt;&lt;img src="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/styles/wide/public/2021-06/A72_CF005095_0.jpg?itok=msGbn-qF" width="1090" height="818" alt="Raffael Benazzi, Holzskulpturen in der Eingangshalle des MNG." loading="lazy" typeof="foaf:Image" class="img-responsive" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;
      
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Raffael Benazzi, Holzskulpturen in der Eingangshalle des MNG.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;p&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Bronzeplastiken Benazzis setzen auch an den Aufgängen von der Rämistrasse und der Freiestrasse her künstlerische Akzente. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;div class="align-center"&gt;
  
  
            &lt;div class="field field--name-field-media-image field--type-image field--label-hidden field--item"&gt;
&lt;a href="https://xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/2021-06/A71_CF005032_0.jpg" aria-controls="colorbox" aria-label="{"alt":"Raffael Benazzi, Bronzeskulptur"}" role="button" title="Raffael Benazzi, Bronzeskulptur" data-colorbox-gallery="gallery-image-154-xigYgpT-Fto" class="colorbox" data-cbox-img-attrs="{"alt":"Raffael Benazzi, Bronzeskulptur"}"&gt;&lt;img src="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/styles/wide/public/2021-06/A71_CF005032_0.jpg?itok=sHVSlKG_" width="1090" height="1453" alt="Raffael Benazzi, Bronzeskulptur" loading="lazy" typeof="foaf:Image" class="img-responsive" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;
      
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Raffael Benazzi, Bronzeskulptur am Aufgang von der Rämistrasse her.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;p&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Über der Zufahrt zur Tiefgarage markiert die streng geometrische Aluminiumstele Ernst Faesis (1917-2017), 1950-82 Zeichenlehrer am MNG, den Zugang zum Schulareal. Am &lt;a href="../../node/23.html"&gt;Aufgang zur Aula&lt;/a&gt; empfangen die „Stèles“ von François Stahly (1911-2006) den Ankömmling.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt; O.C.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;div class="align-center"&gt;
  
  
            &lt;div class="field field--name-field-media-image field--type-image field--label-hidden field--item"&gt;
&lt;a href="https://xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/2021-06/A73_T6C8063_1.jpg" aria-controls="colorbox" aria-label="{"alt":"Ernst Faesi, Aluminiumstele"}" role="button" title="Ernst Faesi, Aluminiumstele" data-colorbox-gallery="gallery-image-157-xigYgpT-Fto" class="colorbox" data-cbox-img-attrs="{"alt":"Ernst Faesi, Aluminiumstele"}"&gt;&lt;img src="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/styles/wide/public/2021-06/A73_T6C8063_1.jpg?itok=4BCElHuy" width="1090" height="727" alt="Ernst Faesi, Aluminiumstele" loading="lazy" typeof="foaf:Image" class="img-responsive" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;
      
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Ernst Faesi, Aluminiumstele über der Tiefgarageneinfahrt.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
          &lt;/div&gt;
  
  &lt;div class="field field--name-field-ober-und-ordnungsbegriffe field--type-entity-reference field--label-above"&gt;
    &lt;div class="field--label"&gt;Ober- und Ordnungsbegriffe&lt;/div&gt;
          &lt;div class="field--items"&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/taxonomy/term/271" hreflang="en"&gt;Bautechnik&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
          &lt;div class="field--item"&gt;&lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/taxonomy/term/272" hreflang="en"&gt;Beton&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
          &lt;div class="field--item"&gt;&lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/taxonomy/term/274" hreflang="en"&gt;Bildende Kunst&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;/div&gt;
      &lt;/div&gt;

            &lt;div class="field field--name-field-zur-karte field--type-text-long field--label-hidden field--item"&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="../../node/69.html"&gt;Zur Karte&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
      </description>
  <pubDate>Sun, 06 Jun 2021 23:23:19 +0000</pubDate>
    <dc:creator>admin</dc:creator>
    <guid isPermaLink="false">22 at https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web</guid>
    </item>
<item>
  <title>Kantonsschule Rämibühl - Mensa</title>
  <link>https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/node/20</link>
  <description>
&lt;span&gt;Kantonsschule Rämibühl - Mensa&lt;/span&gt;

&lt;span&gt;&lt;span lang="" about="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/user/1" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="" xml:lang=""&gt;admin&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;

&lt;span&gt;Sun, 06/06/2021 - 18:16&lt;/span&gt;

      &lt;div class="field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field--items"&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;p&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Am Bau der in den Hügel hineingeschobenen Mensa werden Formelemente der &lt;a href="../../node/21.html"&gt;Schulhäuser&lt;/a&gt; aufgenommen und variiert. Da deren unteres Geschoss in eine Geländemulde eingebettet ist, ist von der Mensa nur die grosszügig verglaste, durch schlanke, vorspringende Betonwandscheiben in grossen Abständen regelmässig gegliederte Front der Esssäle sichtbar. Als gegen die Glasfront sich neigendes Vordach ist die Brüstung der Betonpflanztröge ausgebildet.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;div class="align-center"&gt;
  
  
            &lt;div class="field field--name-field-media-image field--type-image field--label-hidden field--item"&gt;
&lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/2021-06/A43_R%C3%A4mib%C3%BChl%20Aula%20Mensa%20LGRG032179_0.jpg" aria-controls="colorbox" aria-label="{"alt":"Rämibühl Aula Mensa"}" role="button" title="Rämibühl Aula Mensa" data-colorbox-gallery="gallery-image-179-19hYqB3KQ-8" class="colorbox" data-cbox-img-attrs="{"alt":"Rämibühl Aula Mensa"}"&gt;&lt;img src="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/styles/wide/public/2021-06/A43_R%C3%A4mib%C3%BChl%20Aula%20Mensa%20LGRG032179_0.jpg?itok=cHDs45ap" width="1090" height="852" alt="Rämibühl Aula Mensa" loading="lazy" typeof="foaf:Image" class="img-responsive" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;
      
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Hauptfront der Mensa – Mittel- und Verbindungsstück der Fassadenbogens zwischen Aula und LG/RG, 1970.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;p&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Der leicht wirkende Bau lässt vergessen, dass er als Substruktion des Vorplatzes von LG und RG dient. Ebenso wenig wird die sich nach Südosten öffnende, westlich von den Buchen des „Olymp“ und der malerischen Gruppe &lt;a href="../../node/28.html"&gt;exotischer Koniferen&lt;/a&gt; gerahmte Terrasse vor den beiden Gymnasien als Dach der Mensa erfahren. Einzig die vier aus dem Boden wachsenden, teilweise von Betonbänken umgebenen, ursprünglich überkuppelten Kegelstümpfe der Oberlichter des Esssaals erinnern daran. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;div class="align-center"&gt;
  
  
            &lt;div class="field field--name-field-media-image field--type-image field--label-hidden field--item"&gt;
&lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/2021-06/A77a_T6C7649_0.jpg" aria-controls="colorbox" aria-label="{"alt":"Mensa"}" role="button" title="Mensa" data-colorbox-gallery="gallery-image-180-19hYqB3KQ-8" class="colorbox" data-cbox-img-attrs="{"alt":"Mensa"}"&gt;&lt;img src="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/styles/wide/public/2021-06/A77a_T6C7649_0.jpg?itok=rBOqLnj8" width="1090" height="727" alt="Mensa" loading="lazy" typeof="foaf:Image" class="img-responsive" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;
      
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Mensadach mit Oberlichtern des Esssaals als Vorplatz von LG/RG.   &lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;p&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Die tiefe, durch scheibenartig ausgebildete Stützen und Träger in vier Schiffe gegliederte Halle der Mensa ist von aussen und innen nur über Treppen beziehungsweise Rampen erreichbar, die auf das Niveau des Esssaals hinabführen. Hinter der mächtigen Fensterfront erstreckt sich der Essbereich der Schülerinnen und Schüler und, davon räumlich abgetrennt, der Essraum für die Lehrerschaft. Nahtlos geht der Essbereich in die dunklere, durch Oberlichter beleuchtete Verkehrszone zwischen den Eingängen über, hinter der die ganz auf Kunstlicht angewiesenen Theken für die Essensausgabe, die Wendeltreppe und der Warenlift ins Untergeschoss liegen. Die grossen Wandflächen der Zugänge zur Mensa und des Esssaals liess &lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/node/52"&gt;Eduard Neuenschwander&lt;/a&gt; von &lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/node/56"&gt;Karl Schmid&lt;/a&gt; durch geometrisch-ornamentale &lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/node/22"&gt;Wandmalereien, Eisenplastiken und Holzreliefs&lt;/a&gt; gestalten. Die mit grosser Sensibilität für das harmonische Zusammenspiel von Linie, Fläche und Farbe sowie mit hoher handwerklich technischer Präzision ausgeführten Werke schaffen mit ihren verspielten Formen und Farben eine heitere Atmosphäre. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;div class="align-center"&gt;
  
  
            &lt;div class="field field--name-field-media-image field--type-image field--label-hidden field--item"&gt;
&lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/2021-06/A55_R%C3%A4mib%C3%BChl%20Mensa100066_38_0.jpg" aria-controls="colorbox" aria-label="{"alt":"Eßsaal"}" role="button" title="Eßsaal" data-colorbox-gallery="gallery-image-181-19hYqB3KQ-8" class="colorbox" data-cbox-img-attrs="{"alt":"Eßsaal"}"&gt;&lt;img src="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/styles/wide/public/2021-06/A55_R%C3%A4mib%C3%BChl%20Mensa100066_38_0.jpg?itok=s3sWahVd" width="1090" height="727" alt="Eßsaal" loading="lazy" typeof="foaf:Image" class="img-responsive" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;
      
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Esssaal mit den Theken zur Essensausgabe im Hintergrund. &lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;p&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Betrieben wird die Mensa seit ihrer Eröffnung 1970 vom Zürcher Frauenverein. Dieser war 1894 als „Frauenverein für Mässigkeit und Volkswohl“ zur Bekämpfung des verbreiteten Alkoholismus, zur Besserstellung der Frau in den gastgewerblichen Berufen und zur Verbesserung des Volkswohls allgemein gegründet worden. Erste Präsidentin war Nanny Huber-Werdmüller (1844-1911), treibende Kraft und erste Geschäftsleiterin &lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/node/103"&gt;Susanna Orelli-Rinderknecht&lt;/a&gt; (1845-1939). &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;O.C.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
          &lt;/div&gt;
  
  &lt;div class="field field--name-field-ober-und-ordnungsbegriffe field--type-entity-reference field--label-above"&gt;
    &lt;div class="field--label"&gt;Ober- und Ordnungsbegriffe&lt;/div&gt;
          &lt;div class="field--items"&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/taxonomy/term/274" hreflang="en"&gt;Bildende Kunst&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
          &lt;div class="field--item"&gt;&lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/taxonomy/term/285" hreflang="en"&gt;Frauenbewegung, Frauenemanzipation&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
          &lt;div class="field--item"&gt;&lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/taxonomy/term/313" hreflang="en"&gt;Moderne, Neues Bauen, Funktionalismus&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
          &lt;div class="field--item"&gt;&lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/taxonomy/term/318" hreflang="en"&gt;Naturraumgestaltung, Gartenbau&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
          &lt;div class="field--item"&gt;&lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/taxonomy/term/336" hreflang="en"&gt;Verpflegung, Beherbergung&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;/div&gt;
      &lt;/div&gt;

            &lt;div class="field field--name-field-zur-karte field--type-text-long field--label-hidden field--item"&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="../../node/69.html"&gt;Zur Karte&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
      </description>
  <pubDate>Sun, 06 Jun 2021 23:16:58 +0000</pubDate>
    <dc:creator>admin</dc:creator>
    <guid isPermaLink="false">20 at https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web</guid>
    </item>
<item>
  <title>Turnhallen, Rämistrasse 80 </title>
  <link>https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/node/16</link>
  <description>
&lt;span&gt;Turnhallen, Rämistrasse 80 &lt;/span&gt;

&lt;span&gt;&lt;span lang="" about="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/user/1" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="" xml:lang=""&gt;admin&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;

&lt;span&gt;Sun, 06/06/2021 - 18:01&lt;/span&gt;

      &lt;div class="field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field--items"&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;p&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Durch die Verlängerung der Gloriastrasse bis an die Rämistrasse wurde 1937 die städtebauliche Situation im Bereich des Kantonsspitals geklärt: Der untere Teil der Wässerwiese stand nun für den Bau von Turnanlagen zur Verfügung, das Areal gegenüber Universität und ETH für den &lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/node/98"&gt;Neubau des Kantonsspitals&lt;/a&gt;. So wurde endlich die Planung einer „Turnanlage für die Kantonalen Lehranstalten“ oberhalb der „&lt;a href="../../node/17.html"&gt;Neuen Kantonsschule&lt;/a&gt;“ in Angriff genommen, die – verzögert durch den Ausbruch des Zweiten Weltkriegs 1939 – Hermann Fietz d. J. zusammen mit &lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/node/94"&gt;Max Ernst Haefeli&lt;/a&gt; 1940-42 realisierte. Die Anlage besteht aus mehreren, gestaffelt angeordneten, Gelände und Funktion abbildenden Baukörpern sowie aus einem Turn- und Spielplatz, der im Rahmen der „Anbauschlacht“ zunächst landwirtschaftlich genutzt wurde. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;figure role="group" class="align-center"&gt;&lt;div&gt;
  
  
            &lt;div class="field field--name-field-media-image field--type-image field--label-hidden field--item"&gt;
&lt;a href="https://xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/2021-06/A23_R%C3%A4mistrasse001K_0.jpg" aria-controls="colorbox" aria-label="{"alt":"Turnhallen Rämistrasse"}" role="button" title="Turnhallen Rämistrasse" data-colorbox-gallery="gallery-image-195-nwL_6yJLuJQ" class="colorbox" data-cbox-img-attrs="{"alt":"Turnhallen Rämistrasse"}"&gt;&lt;img src="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/styles/wide/public/2021-06/A23_R%C3%A4mistrasse001K_0.jpg?itok=o2ZnQiAO" width="1090" height="672" alt="Turnhallen Rämistrasse" loading="lazy" typeof="foaf:Image" class="img-responsive" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;
      
&lt;/div&gt;
&lt;figcaption&gt;Turnhallen mit Spielwiese. Das Sgrafitto „Gemeinschaft“ an der Stirnwand der oberen Duplex-Turnhalle geht auf die Hilfsaktion des Bundes 1939 für notleidende Künstler zurück.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;p&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Mit ihrer gerasterten Fassadengliederung, gut sichtbar etwa im Betongitterwerk Turnhallenfenster, und den flach geneigten Satteldächern sind die Bauten typische Vertreter der gemässigt modernen Schweizer Architektur im Geist der &lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/node/51"&gt;Landesausstellung 1939&lt;/a&gt;. Deren Pavillons beanspruchten im Sinne der &lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/node/51"&gt;„Geistigen Landesverteidigung“&lt;/a&gt;, durch die Verbindung des funktionalistischen Ansatzes mit traditionellen Formelementen eine spezifisch schweizerische Moderne zu verkörpern. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;div class="align-center"&gt;
  
  
            &lt;div class="field field--name-field-media-image field--type-image field--label-hidden field--item"&gt;
&lt;a href="https://xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/2021-06/A22_CF004982_3K.jpg" aria-controls="colorbox" aria-label="{"alt":"Baukörper der Duplex-Turnhallen"}" role="button" title="Baukörper der Duplex-Turnhallen" data-colorbox-gallery="gallery-image-196-nwL_6yJLuJQ" class="colorbox" data-cbox-img-attrs="{"alt":"Baukörper der Duplex-Turnhallen"}"&gt;&lt;img src="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/styles/wide/public/2021-06/A22_CF004982_3K.jpg?itok=Zw219TQK" width="1090" height="499" alt="Baukörper der Duplex-Turnhallen" loading="lazy" typeof="foaf:Image" class="img-responsive" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;
      
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Baukörper der Duplex-Turnhallen mit dazwischen liegendem, niedrigeren Garderobetrakt.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;p&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;An die „Landi“ erinnert auch die 1943-47 in Castione-Marmor ausgeführte, überarbeitete Fassung der von Hans Brandenberger (1912-2003) geschaffenen monumentalen Gipsplastik &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span lang="DE" xml:lang="DE" xml:lang="DE"&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;„Wehrbereitschaft“&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;, die in einem Pavillon der Höhenstrasse aufgestellt war und den Wandel vom friedlichen zum kampfbereiten Bürger zeigen sollte.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt; O.C.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;div class="align-center"&gt;
  
  
            &lt;div class="field field--name-field-media-image field--type-image field--label-hidden field--item"&gt;
&lt;a href="https://xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/2021-06/A24_CF005004_3K_0.jpg" aria-controls="colorbox" aria-label="{"alt":"Hans Brandenberger - Soldatenfigur"}" role="button" title="Hans Brandenberger - Soldatenfigur" data-colorbox-gallery="gallery-image-197-nwL_6yJLuJQ" class="colorbox" data-cbox-img-attrs="{"alt":"Hans Brandenberger - Soldatenfigur"}"&gt;&lt;img src="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/styles/wide/public/2021-06/A24_CF005004_3K_0.jpg?itok=JFROLUMg" width="1090" height="1732" alt="Hans Brandenberger - Soldatenfigur" loading="lazy" typeof="foaf:Image" class="img-responsive" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;
      
&lt;/div&gt;
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    &lt;div class="field--label"&gt;Ober- und Ordnungsbegriffe&lt;/div&gt;
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              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/taxonomy/term/274" hreflang="en"&gt;Bildende Kunst&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
          &lt;div class="field--item"&gt;&lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/taxonomy/term/286" hreflang="en"&gt;Geistige Landesverteidigung&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
          &lt;div class="field--item"&gt;&lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/taxonomy/term/304" hreflang="en"&gt;Landi-Stil&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
          &lt;div class="field--item"&gt;&lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/taxonomy/term/330" hreflang="en"&gt;Sport&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
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  <pubDate>Sun, 06 Jun 2021 23:01:08 +0000</pubDate>
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