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    <title>Klassizismus</title>
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    <language>en</language>
    
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  <title>Villa „Belmont“, Rämistrasse 67</title>
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&lt;span&gt;Villa „Belmont“, Rämistrasse 67&lt;/span&gt;

&lt;span&gt;&lt;span lang="" about="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/user/16" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="" xml:lang=""&gt;ottavio.clavuot&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;

&lt;span&gt;Wed, 11/10/2021 - 06:28&lt;/span&gt;

      &lt;div class="field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field--items"&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang="DE" xml:lang="DE" xml:lang="DE"&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Ursprünglich war das heutige Wohnhaus „Belmont“ ein 1851 errichtetes Nebengebäude der von Joseph Anton Kern betriebenen Bierbrauerei im &lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/node/79"&gt;„Schanzenberg“&lt;/a&gt;. Nach der Einstellung des Brauereibetriebs 1852 kaufte „Spinnerkönig“ &lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/node/107"&gt;Heinrich Kunz&lt;/a&gt; (1793-1859) aus Oberuster, der damals grösste Schweizer Textilunternehmer, 1855 die Fabrikantenvilla und das unterdessen als Wohnhaus genutzte Ökonomiegebäude, um seinen Geschäftssitz hierher zu verlegen. Nach dem Tod des kinderlosen Unternehmers wurde sein auf 17 Millionen Franken geschätztes Vermögen 1859 unter den Erben geteilt: Anna Barbara Gessner-Kunz (1807-um 69), eine Halbschwester des Verstorbenen, erhielt einen Achtel des Erbes, zu dem auch das spätere „Belmont“ gehörte. 1860 liessen die neuen Eigentümer das ehemalige Ökonomiegebäude von Wilhelm Waser (1811-66) in eine spätklassizistische Villa umbauen. Der in München ausgebildete Architekt überbaute den Hof des zweigeschossigen, hufeisenförmigen Remisenbaus mit dem gegen die Rämistrasse vorspringenden, dreigeschossigen, repräsentativ gestalteten Kubus: Von Lisenen gefasste, risalitartig wirkende Fensterachsen flankieren die Mittelpartie der Attika gekrönten Strassenfront mit dem Haupteingang und der palladianischen Pfeilerloggia. Den Altbau stockte Waser um ein Geschoss auf und fasste ihn unter einem Walmdach mit Zinne zusammen. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;figure role="group" class="align-center"&gt;&lt;div&gt;
  
  
            &lt;div class="field field--name-field-media-image field--type-image field--label-hidden field--item"&gt;
&lt;a href="https://xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/2021-11/BAZ_086734a.jpg" aria-controls="colorbox" aria-label="{"alt":"Villa Belmont"}" role="button" title="Villa Belmont" data-colorbox-gallery="gallery-image-274-R49WCq8u7XQ" class="colorbox" data-cbox-img-attrs="{"alt":"Villa Belmont"}"&gt;&lt;img src="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/styles/wide/public/2021-11/BAZ_086734a.jpg?itok=mAABT7fE" width="1090" height="674" alt="Villa Belmont" loading="lazy" typeof="foaf:Image" class="img-responsive" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;
      
&lt;/div&gt;
&lt;figcaption&gt;Villa "Belmont". Foto 1946.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang="DE" xml:lang="DE" xml:lang="DE"&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Nach dem Tod des Ehepaars Gessner-Kunz verkauften die Erben 1874 das Wohnhaus, das nach einem weiteren Besitzerwechsel 1912 vom Kanton erworben wurde. 1884-86 wohnte der damalige Oberinstruktor der Kavallerie und spätere General &lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/node/104"&gt;Ulrich Wille&lt;/a&gt; (1848-1925) als Mieter im „Belmont“. 1913 wurde das seit 1886 von Constantin von Monakow (1853-1930), dem in Russland gebürtigen, seit 1866 in Zürich lebenden, führenden Schweizer Neurologen und Hirnanatomen, aufgebaute Hirnanatomische Institut in der zu diesem Zweck umgebauten Villa untergebracht. Gleichzeitig wurde das „Belmont“ auch von der trotz der 1909 errichteten &lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/node/17"&gt;„Neuen Kantonsschule“&lt;/a&gt; unter Raumnot leidenden Kantonsschule bis zur Eröffnung der &lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/node/31"&gt;Kantonsschule Rämibühl&lt;/a&gt; 1970 als Schulhaus genutzt. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;O.C.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
          &lt;/div&gt;
  
  &lt;div class="field field--name-field-ober-und-ordnungsbegriffe field--type-entity-reference field--label-above"&gt;
    &lt;div class="field--label"&gt;Ober- und Ordnungsbegriffe&lt;/div&gt;
          &lt;div class="field--items"&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/taxonomy/term/298" hreflang="en"&gt;Industrialisierung&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
          &lt;div class="field--item"&gt;&lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/taxonomy/term/302" hreflang="en"&gt;Klassizismus&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
          &lt;div class="field--item"&gt;&lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/taxonomy/term/337" hreflang="en"&gt;Villa &lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
          &lt;div class="field--item"&gt;&lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/taxonomy/term/338" hreflang="en"&gt;Weltkrieg (1. und 2.)&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
          &lt;div class="field--item"&gt;&lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/taxonomy/term/340" hreflang="en"&gt;Wirtschafts- und Bildungselite&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;/div&gt;
      &lt;/div&gt;

            &lt;div class="field field--name-field-zur-karte field--type-text-long field--label-hidden field--item"&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="../../node/69.html"&gt;Zur Karte&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
      </description>
  <pubDate>Wed, 10 Nov 2021 11:28:41 +0000</pubDate>
    <dc:creator>ottavio.clavuot</dc:creator>
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    </item>
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  <title>Wohnhäuser, Wolfbachstrasse 33, 35, 39</title>
  <link>https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/node/65</link>
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&lt;span&gt;Wohnhäuser, Wolfbachstrasse 33, 35, 39&lt;/span&gt;

&lt;span&gt;&lt;span lang="" about="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/user/16" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="" xml:lang=""&gt;ottavio.clavuot&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;

&lt;span&gt;Fri, 08/27/2021 - 11:41&lt;/span&gt;

      &lt;div class="field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field--items"&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;p&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span lang="DE" xml:lang="DE" xml:lang="DE"&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Nach der &lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/node/29"&gt;Niederlegung der Schanzen&lt;/a&gt; entstanden entlang des Wolfbachs neue Gewerbe- und Wohngebäude, die die bäuerlichen Bauten allmählich verdrängten. Typische Repräsentantin des dörflich-vorstädtischer Charakter von Siedlung und Architektur ist die seit 1837/38 an Stelle von zwei Bauernhöfen errichtete Häusergruppe, die nach 1850 ständig aufgestockt und erweitert wurde und 1881 mit dem Bau von zwei Mietshäusern (Nr. 39) ihr heutiges Aussehen erhalten hat. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;figure role="group" class="align-center"&gt;&lt;div&gt;
  
  
            &lt;div class="field field--name-field-media-image field--type-image field--label-hidden field--item"&gt;
&lt;a href="https://xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/2021-08/HAL_011347%282%29_0.jpg" aria-controls="colorbox" aria-label="{"alt":"Wolfbachstrasse 33, 35, 39"}" role="button" title="Wolfbachstrasse 33, 35, 39" data-colorbox-gallery="gallery-image-257-Eo7ZPSJZSAY" class="colorbox" data-cbox-img-attrs="{"alt":"Wolfbachstrasse 33, 35, 39"}"&gt;&lt;img src="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/styles/wide/public/2021-08/HAL_011347%282%29_0.jpg?itok=fCjDXeF-" width="1090" height="701" alt="Wolfbachstrasse 33, 35, 39" loading="lazy" typeof="foaf:Image" class="img-responsive" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;
      
&lt;/div&gt;
&lt;figcaption&gt;Ganz rechts der Neubau von 1881.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;p&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span lang="DE" xml:lang="DE" xml:lang="DE"&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Die Neubauten von 1881 sind sogenannte Baumeisterhäuser – ein typisches Phänomen des raschen &lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/node/30"&gt;Wachstums der Zürcher Vororte&lt;/a&gt; nach 1830. Vor der Gründung des &lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/node/97"&gt;Eidgenössischen Polytechnikums&lt;/a&gt; (heute ETH) 1855 gab es in Zürich nur wenige, im Ausland geschulte akademische Architekten, wie z.B. &lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/node/42"&gt;Carl Ferdinand von Ehrenberg&lt;/a&gt; und &lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/node/41"&gt;Gustav Albert Wegmann&lt;/a&gt;, die für eine grossbürgerliche Bauherrschaft oder den Staat bauten. Die meisten Bauten wurden von handwerklich geschulten, lokalen Baumeistern für eine vorwiegend kleinbürgerliche Bauherrschaft oder auch als Spekulationsobjekte auf eigene Rechnung errichtet. Diese freistehenden, mehrgeschossigen, über rechteckigem, meist fast quadratischem Grundriss erstellten Wohn- und Gewerbebauten variierten alle das gleiche Grundmuster. Im Erdgeschoss lagen die Gewerberäumlichkeiten, in den Obergeschossen Etagenmietwohnungen (eine pro Geschoss). &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;figure role="group" class="align-center"&gt;&lt;div&gt;
  
  
            &lt;div class="field field--name-field-media-image field--type-image field--label-hidden field--item"&gt;
&lt;a href="https://xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/2022-01/P1040346%20%282%29.JPG" aria-controls="colorbox" aria-label="{"alt":"Riesbach Baueingabepläne"}" role="button" title="Riesbach Baueingabepläne" data-colorbox-gallery="gallery-image-371-Eo7ZPSJZSAY" class="colorbox" data-cbox-img-attrs="{"alt":"Riesbach Baueingabepläne"}"&gt;&lt;img src="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/styles/wide/public/2022-01/P1040346%20%282%29.JPG?itok=arzNQJoA" width="1090" height="1248" alt="Riesbach Baueingabepläne" loading="lazy" typeof="foaf:Image" class="img-responsive" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;
      
&lt;/div&gt;
&lt;figcaption&gt;Zum Vergleich: Baueingabepläne für ein Wohnhaus mit Gärtnerei, 1869.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;p&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span lang="DE" xml:lang="DE" xml:lang="DE"&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Während das Erdgeschoss gemauert war, wurden die Obergeschosse als Fachwerkkonstruktion mit Bruchsteinausfachung erstellt. Erst als seit der Mitte des 19. Jahrhunderts in Zürich Grossbetriebe mit mechanischen Ziegelpressen und Ringöfen die handwerklich arbeitenden Ziegelhütten verdrängten, kamen zunehmend &lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/node/64"&gt;Ziegel&lt;/a&gt; zum Einsatz. Die Normierung des Backsteinformats durch den Schweizerischen Ingenieur- und Architektenverein 1883 verhalf dem Ziegel schliesslich zum Durchbruch und leitete die Standardisierung der Baumasse ein. Das äussere Erscheinungsbild der Baumeisterhäuser ist gekennzeichnet durch regelmässig befensterte Fassaden, zurückhaltend eingesetzten klassizistischen Bauschmuck, Satteldach und in vielen Fällen mit die Trauffront krönendem Zwerchgiebel. Erschlossen werden die Geschosse durch das meist in einer Gebäudeecke platzierte Treppenhaus, die Wohnungen in der Regel über einen schmalen Mittelkorridor. Ausgestattet sind die Wohnräume mit Holztäfelung, Tapeten, vorgefertigtem Stuckdekor an den Decken, Fliesen- und Parkettböden sowie Kanonenöfen. Die Küchen verfügen über Eisenherd und Schüttstein. Die Toiletten sind vom Treppenhaus aus zugänglich.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt; &lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;O.C.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;p&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;1947-86 lebte der Komponist &lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/node/132"&gt;Armin Schibler&lt;/a&gt; (1920-86), der von 1944 bis zu seinem Tod am Literargymnasium Musik unterrichtete, im Haus Wolfbachstrasse 33.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
          &lt;/div&gt;
  
  &lt;div class="field field--name-field-ober-und-ordnungsbegriffe field--type-entity-reference field--label-above"&gt;
    &lt;div class="field--label"&gt;Ober- und Ordnungsbegriffe&lt;/div&gt;
          &lt;div class="field--items"&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/taxonomy/term/270" hreflang="en"&gt;Baumeisterarchitektur&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
          &lt;div class="field--item"&gt;&lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/taxonomy/term/281" hreflang="en"&gt;Entfestigung &lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
          &lt;div class="field--item"&gt;&lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/taxonomy/term/302" hreflang="en"&gt;Klassizismus&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
          &lt;div class="field--item"&gt;&lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/taxonomy/term/311" hreflang="en"&gt;Mietshaus&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
          &lt;div class="field--item"&gt;&lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/taxonomy/term/314" hreflang="en"&gt;Musik&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
          &lt;div class="field--item"&gt;&lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/taxonomy/term/334" hreflang="en"&gt;Urbanisierung&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;/div&gt;
      &lt;/div&gt;

            &lt;div class="field field--name-field-zur-karte field--type-text-long field--label-hidden field--item"&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="../../node/69.html"&gt;Zur Karte&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
      </description>
  <pubDate>Fri, 27 Aug 2021 16:41:49 +0000</pubDate>
    <dc:creator>ottavio.clavuot</dc:creator>
    <guid isPermaLink="false">65 at https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web</guid>
    </item>
<item>
  <title>Wohnhaus „Zum Thaleck“, Zeltweg 27</title>
  <link>https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/node/63</link>
  <description>
&lt;span&gt;Wohnhaus „Zum Thaleck“, Zeltweg 27&lt;/span&gt;

&lt;span&gt;&lt;span lang="" about="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/user/16" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="" xml:lang=""&gt;ottavio.clavuot&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;

&lt;span&gt;Mon, 08/16/2021 - 07:57&lt;/span&gt;

      &lt;div class="field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field--items"&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;p&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span lang="DE" xml:lang="DE" xml:lang="DE"&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Der spätklassizistische, urbane Eckbau an der Einmündung der Gemeindestrasse in den Zeltweg ist 1867 im Zuge der &lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/node/30"&gt;Stadterweiterung&lt;/a&gt; des mittleren 19. Jahrhunderts entstanden. Die Wirtschaft „Thaleck“ im Erdgeschoss war Treffpunkt der Sozialdemokraten. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;figure role="group" class="align-center"&gt;&lt;div&gt;
  
  
            &lt;div class="field field--name-field-media-image field--type-image field--label-hidden field--item"&gt;
&lt;a href="https://xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/2021-08/P1020897.JPG" aria-controls="colorbox" aria-label="{"alt":"Wohnhaus "Zum Thaleck""}" role="button" title="Wohnhaus "Zum Thaleck"" data-colorbox-gallery="gallery-image-249-N8SQU9rfBrw" class="colorbox" data-cbox-img-attrs="{"alt":"Wohnhaus "Zum Thaleck""}"&gt;&lt;img src="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/styles/wide/public/2021-08/P1020897.JPG?itok=zoA_WE0e" width="1090" height="975" alt="Wohnhaus "Zum Thaleck"" loading="lazy" typeof="foaf:Image" class="img-responsive" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;
      
&lt;/div&gt;
&lt;figcaption&gt;Wohnhaus "Zum Thaleck" mit dem gleichnamigen Restaurant um 1910.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;p&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span lang="DE" xml:lang="DE" xml:lang="DE"&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Hier diskutierten sowohl Vertreter der einheimischen Sozialisten, wie &lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/node/100"&gt;Karl Bürkli&lt;/a&gt; (1823-1901) und Hermann Greulich (1842-1925, seit 1867 in Zürich), als auch wegen&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span lang="DE" xml:lang="DE" xml:lang="DE"&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt; Bismarcks Sozialistengesetzen 1878-90 im Exil lebende deutsche Sozialdemokraten, wie &lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/node/99"&gt;August Bebel&lt;/a&gt; und Eduard Bernstein (1850-1932), ausserdem der 1880-82 in Zürich weilende Österreicher Karl Kautsky (1854-1938). &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span lang="DE" xml:lang="DE" xml:lang="DE"&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;In Hottingen erschien seit 1879 &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span lang="DE" xml:lang="DE" xml:lang="DE"&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;– ab 1882 an der Kasinostrasse 3 – auch &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span lang="DE" xml:lang="DE" xml:lang="DE"&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;„Der Sozialdemokrat“, das Parteiblatt der deutschen Sozialdemokratie&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span lang="DE" xml:lang="DE" xml:lang="DE"&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;. In der Wohnung im 1. Obergeschoss verbrachte der Dichter &lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/node/62"&gt;Gottfried Keller&lt;/a&gt;, kein Freund der Sozialisten, 1882-90 seine letzten Lebensjahre. Seit 1924 war hier die Leihbibliothek des &lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/node/24"&gt;„Lesezirkels Hottingen“&lt;/a&gt; untergebracht&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt; &lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;bis zu dessen Auflösung 1941&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span lang="DE" xml:lang="DE" xml:lang="DE"&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;. Gegründet 1882, um breiteren Kreisen Neuerscheinungen der Literatur, Kunst und Wissenschaft zugänglich zu machen, bot der Lesezirkel Lesemappen mit Illustrierten und literarischen Zeitschriften an und betrieb eine Leihbibliothek. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;figure role="group" class="align-center"&gt;&lt;div&gt;
  
  
            &lt;div class="field field--name-field-media-image field--type-image field--label-hidden field--item"&gt;
&lt;a href="https://xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/2021-12/P1040281%20%282%29.JPG" aria-controls="colorbox" aria-label="{"alt":"Gemeindestrasse 4 Lesezirkel-Haus"}" role="button" title="Gemeindestrasse 4 Lesezirkel-Haus" data-colorbox-gallery="gallery-image-316-N8SQU9rfBrw" class="colorbox" data-cbox-img-attrs="{"alt":"Gemeindestrasse 4 Lesezirkel-Haus"}"&gt;&lt;img src="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/styles/wide/public/2021-12/P1040281%20%282%29.JPG?itok=uARGZ39E" width="1090" height="776" alt="Gemeindestrasse 4 Lesezirkel-Haus" loading="lazy" typeof="foaf:Image" class="img-responsive" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;
      
&lt;/div&gt;
&lt;figcaption&gt;Lesemappenverteiler vor dem, dem "Thaleck" benachbarten Haus Gemeindestrasse 4, in dem bis 1924 die Bibliothek des Lesezirkels untergebracht war. Foto 1907. &lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;p&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span lang="DE" xml:lang="DE" xml:lang="DE"&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;1887/88 veranstaltete er den ersten Vortragszyklus und seit 1896 Abende für Literatur und Kunst, an denen prominente Autoren, wie z.B. Thomas Mann, Heinrich Mann, Hugo von Hofmannsthal oder Rainer Maria Rilke lasen, aber auch musikalische Stücke zur Aufführung gelangten, wie etwa 1924 „L‘ histoire du soldat“ von Charles Ferdinand Ramuz und Igor Strawinsky. Gesellschaftliche Ereignisse waren die pompösen Kostümfeste des Lesezirkels in der Tonhalle, im &lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/node/38"&gt;Grand Hotel Dolder&lt;/a&gt; und im Baur au Lac. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;O.C.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;figure role="group" class="align-center"&gt;&lt;div&gt;
  
  
            &lt;div class="field field--name-field-media-image field--type-image field--label-hidden field--item"&gt;
&lt;a href="https://xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/2021-12/P1040285%20%282%29.JPG" aria-controls="colorbox" aria-label="{"alt":"Lesezirkel Hottingen Besucher"}" role="button" title="Lesezirkel Hottingen Besucher" data-colorbox-gallery="gallery-image-317-N8SQU9rfBrw" class="colorbox" data-cbox-img-attrs="{"alt":"Lesezirkel Hottingen Besucher"}"&gt;&lt;img src="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/styles/wide/public/2021-12/P1040285%20%282%29.JPG?itok=EWoa7i2r" width="1090" height="1513" alt="Lesezirkel Hottingen Besucher" loading="lazy" typeof="foaf:Image" class="img-responsive" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;
      
&lt;/div&gt;
&lt;figcaption&gt;Zusammenstellung von Einträgen ins Gästebuch des Lesezirkels.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/div&gt;
          &lt;/div&gt;
  
  &lt;div class="field field--name-field-ober-und-ordnungsbegriffe field--type-entity-reference field--label-above"&gt;
    &lt;div class="field--label"&gt;Ober- und Ordnungsbegriffe&lt;/div&gt;
          &lt;div class="field--items"&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/taxonomy/term/282" hreflang="en"&gt;Exil&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
          &lt;div class="field--item"&gt;&lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/taxonomy/term/302" hreflang="en"&gt;Klassizismus&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
          &lt;div class="field--item"&gt;&lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/taxonomy/term/309" hreflang="en"&gt;Literatur, Dichtung&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
          &lt;div class="field--item"&gt;&lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/taxonomy/term/311" hreflang="en"&gt;Mietshaus&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
          &lt;div class="field--item"&gt;&lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/taxonomy/term/329" hreflang="en"&gt;Sozialismus&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;/div&gt;
      &lt;/div&gt;

            &lt;div class="field field--name-field-zur-karte field--type-text-long field--label-hidden field--item"&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="../../node/69.html"&gt;Zur Karte&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
      </description>
  <pubDate>Mon, 16 Aug 2021 12:57:59 +0000</pubDate>
    <dc:creator>ottavio.clavuot</dc:creator>
    <guid isPermaLink="false">63 at https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web</guid>
    </item>
<item>
  <title>Carl Ferdinand von Ehrenberg (1806-41), Architekt und Publizist</title>
  <link>https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/node/42</link>
  <description>
&lt;span&gt;Carl Ferdinand von Ehrenberg (1806-41), Architekt und Publizist&lt;/span&gt;

&lt;span&gt;&lt;span lang="" about="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/user/1" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="" xml:lang=""&gt;admin&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;

&lt;span&gt;Sun, 06/06/2021 - 20:07&lt;/span&gt;

      &lt;div class="field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field--items"&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;p&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Geboren in Halle, studierte Carl Ferdinand von Ehrenberg in München und an der Bauakademie in Berlin Architektur. Seit 1831 lebte er in Zürich und unterrichtete er an den nach dem liberalen Umsturz 1832 neu gegründeten Bildungsinstitutionen: an der&lt;a href="../../node/25.html"&gt; Industrieschule&lt;/a&gt; (Vorläufer des MNG Rämibühl) technische Fächer und als erster akademischer Architekturlehrer der Deutschschweiz an der Universität Architektur und Ästhetik sowie Strassen-, Brücken- und Wasserbau. 1835 gründete er im Bestreben, die ästhetische und technische Qualität im rasch expandierenden, weitgehend handwerklichen Bauwesen zu heben, die erste schweizerische Zeitschrift für Architektur, die „Zeitschrift über das gesammte Bauwesen“, und 1837 zusammen mit &lt;a href="../../node/41.html"&gt;Gustav Albert Wegmann&lt;/a&gt; die &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span lang="DE" xml:lang="DE" xml:lang="DE"&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;„&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Gesellschaft Schweizerischer Ingenieure und Architekten&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span lang="DE" xml:lang="DE" xml:lang="DE"&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;“&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt; &lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;(später Schweizerischer Ingenieur- und Architektenverein SIA). &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;div class="align-center"&gt;
  
  
            &lt;div class="field field--name-field-media-image field--type-image field--label-hidden field--item"&gt;
&lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/2021-06/Zs%20Bauwesen%201836.png" aria-controls="colorbox" aria-label="{"alt":"Zs Bauwesen 1836"}" role="button" title="Zs Bauwesen 1836" data-colorbox-gallery="gallery-image-210-B4Gc1iEcT-s" class="colorbox" data-cbox-img-attrs="{"alt":"Zs Bauwesen 1836"}"&gt;&lt;img src="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/styles/wide/public/2021-06/Zs%20Bauwesen%201836.png?itok=CXPAh6o2" width="605" height="813" alt="Zs Bauwesen 1836" loading="lazy" typeof="foaf:Image" class="img-responsive" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;
      
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Zeitschrift über das gesammte Bauwesen, 1. Jahrgang, 1836.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;p&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Als Architekt baute er u.a. in Zürich 1837 sein eigenes Wohnhaus, die klassizistische, republikanisch schlichte Villa Ehrenberg (Rämistrasse 26, heute Lyzeumklub), Fabrikantenvillen in Glarus und den Bischofspalast in Sitten. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;O.C.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;div class="align-center"&gt;
  
  
            &lt;div class="field field--name-field-media-image field--type-image field--label-hidden field--item"&gt;
&lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/2021-06/Villa%20Ehrenberg%20csm_about_cover_7d1328ecae_0.jpg" aria-controls="colorbox" aria-label="{"alt":"Villa Ehrenberg"}" role="button" title="Villa Ehrenberg" data-colorbox-gallery="gallery-image-211-B4Gc1iEcT-s" class="colorbox" data-cbox-img-attrs="{"alt":"Villa Ehrenberg"}"&gt;&lt;img src="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/styles/wide/public/2021-06/Villa%20Ehrenberg%20csm_about_cover_7d1328ecae_0.jpg?itok=zxGQ1AZs" width="542" height="303" alt="Villa Ehrenberg" loading="lazy" typeof="foaf:Image" class="img-responsive" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;
      
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Die vom Architekten als eigenes Wohnhaus erbaute Villa Ehrenberg (heute Lyceum Club Zürich), Rämistrasse 26.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
          &lt;/div&gt;
  
  &lt;div class="field field--name-field-ober-und-ordnungsbegriffe field--type-entity-reference field--label-above"&gt;
    &lt;div class="field--label"&gt;Ober- und Ordnungsbegriffe&lt;/div&gt;
          &lt;div class="field--items"&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/taxonomy/term/302" hreflang="en"&gt;Klassizismus&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
          &lt;div class="field--item"&gt;&lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/taxonomy/term/312" hreflang="en"&gt;Migration&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
          &lt;div class="field--item"&gt;&lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/taxonomy/term/334" hreflang="en"&gt;Urbanisierung&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
          &lt;div class="field--item"&gt;&lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/taxonomy/term/340" hreflang="en"&gt;Wirtschafts- und Bildungselite&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;/div&gt;
      &lt;/div&gt;
</description>
  <pubDate>Mon, 07 Jun 2021 01:07:14 +0000</pubDate>
    <dc:creator>admin</dc:creator>
    <guid isPermaLink="false">42 at https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web</guid>
    </item>
<item>
  <title>Gustav Albert Wegmann (1812-58), Architekt</title>
  <link>https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/node/41</link>
  <description>
&lt;span&gt;Gustav Albert Wegmann (1812-58), Architekt&lt;/span&gt;

&lt;span&gt;&lt;span lang="" about="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/user/1" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="" xml:lang=""&gt;admin&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;

&lt;span&gt;Sun, 06/06/2021 - 20:05&lt;/span&gt;

      &lt;div class="field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field--items"&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;p&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;In Steckborn als Sohn eines württembergischen Kavallerie-Leutnants und einer Zürcher Bankierstochter geboren, studierte Gustav Albert Wegmann 1832-35 am Polytechnikum in Karlsruhe Architektur. Nach der Vertiefung seiner Ausbildung in München 1835-36, arbeitete er seit 1836 als Architekt in Zürich, wo er zusammen mit Ferdinand Stadler und Leonhard Zeugheer die Architekturszene bis zum Auftreten &lt;a href="../../node/43.html"&gt;Gottfried Sempers&lt;/a&gt; dominierte. 1837 war er zusammen mit &lt;a href="../../node/42.html"&gt;Carl Ferdinand von Ehrenberg&lt;/a&gt; Mitgründer der &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span lang="DE" xml:lang="DE" xml:lang="DE"&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;„&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Gesellschaft Schweizerischer Ingenieure und Architekten&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span lang="DE" xml:lang="DE" xml:lang="DE"&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;“&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt; &lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;(später Schweizerischer Ingenieur- und Architektenverein SIA). &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;figure role="group" class="align-center"&gt;&lt;div&gt;
  
  
            &lt;div class="field field--name-field-media-image field--type-image field--label-hidden field--item"&gt;
&lt;a href="https://xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/2022-02/P1040555%20%282%29.JPG" aria-controls="colorbox" aria-label="{"alt":"Gustav Albert Wegmann"}" role="button" title="Gustav Albert Wegmann" data-colorbox-gallery="gallery-image-436-H5yFqdMmCBk" class="colorbox" data-cbox-img-attrs="{"alt":"Gustav Albert Wegmann"}"&gt;&lt;img src="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/styles/wide/public/2022-02/P1040555%20%282%29.JPG?itok=VA1sjVly" width="1090" height="1339" alt="Gustav Albert Wegmann" loading="lazy" typeof="foaf:Image" class="img-responsive" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;
      
&lt;/div&gt;
&lt;figcaption&gt;Gustav Albert Wegmann als planender Architekt mit Zirkel inszeniert. Anonym, Daguerreotypie, 1840-er Jahre.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;p&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Mit ausgesprochenem Sinn für zweckmässige Lösungen, Baumaterialien und Konstruktionen verstand er es, eigenständig die &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span lang="DE" xml:lang="DE" xml:lang="DE"&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;„&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;grosse Architektur&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span lang="DE" xml:lang="DE" xml:lang="DE"&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;“&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt; seiner Zeit den bescheidenen Zürcher Verhältnissen anzupassen. Seine an Karl Friedrich Schinkels Berliner Bauakademie orientierte &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/node/25"&gt;&lt;span lang="DE" xml:lang="DE" xml:lang="DE"&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;„&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Alte Kantonsschule&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span lang="DE" xml:lang="DE" xml:lang="DE"&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/node/25"&gt;“&lt;/a&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;ist ein Paradebeispiel dafür. Er war mit den meisten zeitgenössischen Bauaufgaben vertraut und baute für das aufstrebende Bürgertum, den liberalen Staat und die rasch expandierende Wirtschaft. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;figure role="group" class="align-center"&gt;&lt;div&gt;
  
  
            &lt;div class="field field--name-field-media-image field--type-image field--label-hidden field--item"&gt;
&lt;a href="https://xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/2021-12/BAZ_079270.jpg" aria-controls="colorbox" aria-label="{"alt":"Gewächshaus Botanischer Garten"}" role="button" title="Gewächshaus Botanischer Garten" data-colorbox-gallery="gallery-image-325-H5yFqdMmCBk" class="colorbox" data-cbox-img-attrs="{"alt":"Gewächshaus Botanischer Garten"}"&gt;&lt;img src="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/styles/wide/public/2021-12/BAZ_079270.jpg?itok=It7-e2xT" width="1090" height="767" alt="Gewächshaus Botanischer Garten" loading="lazy" typeof="foaf:Image" class="img-responsive" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;
      
&lt;/div&gt;
&lt;figcaption&gt;Wegmanns grosses Gewächshaus im Botanischen Garten wurde 1977-79 zum Institutsgebäude des Völkerkundemuseums umfunktioniert. Rechnung für die Lieferung von Samen, 1862.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;p&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;So errichtete er in Zürich etwa das&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt; &lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/node/98"&gt;Kantonsspital&lt;/a&gt; (1835-42, zusammen mit Leonhard Zeugheer, abgebrochen), die Mädchenschule beim Grossmünster (1850-53), das grosse Gewächshaus des neuen &lt;a href="../../node/45.html"&gt;Botanischen Gartens&lt;/a&gt; auf dem mit der &lt;a href="../../node/29.html"&gt;Entfestigung der Stadt&lt;/a&gt; aufgehobenen Bollwerks zur Katz (1836-38), den Bahnhof der Nordbahn (1846-47, abgebrochen), den Freimaurertempel auf dem Lindenhof (1851-54), die Villa Tobler-Stadler an der Winkelwiese (1852-55) oder die&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span lang="DE" xml:lang="DE" xml:lang="DE"&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt; „&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Tiefenhöfe&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span lang="DE" xml:lang="DE" xml:lang="DE"&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;“&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt; am Neumarkt (heute Paradeplatz, 1855-59). O.C.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;figure role="group" class="align-center"&gt;&lt;div&gt;
  
  
            &lt;div class="field field--name-field-media-image field--type-image field--label-hidden field--item"&gt;
&lt;a href="https://xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/2021-12/BAZ_077383.jpg" aria-controls="colorbox" aria-label="{"alt":"Grossmünster Mädchenschule"}" role="button" title="Grossmünster Mädchenschule" data-colorbox-gallery="gallery-image-326-H5yFqdMmCBk" class="colorbox" data-cbox-img-attrs="{"alt":"Grossmünster Mädchenschule"}"&gt;&lt;img src="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/styles/wide/public/2021-12/BAZ_077383.jpg?itok=3paqNTTk" width="1090" height="772" alt="Grossmünster Mädchenschule" loading="lazy" typeof="foaf:Image" class="img-responsive" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;
      
&lt;/div&gt;
&lt;figcaption&gt;Das anstelle der ehemaligen Stiftsgebäude errichtete Mädchenschulhaus orientiert sich mit den neuromanischen Fassaden am Grossmünster und integriert in seinem Zentrum den rekonstruierten romanischen Kreuzgang. Foto 1913.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;div class="align-center"&gt;
  
  
            &lt;div class="field field--name-field-media-image field--type-image field--label-hidden field--item"&gt;
&lt;a href="https://xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/2021-06/BAZ_024068_Tiefenh%C3%B6fe.tif-scaled_0.jpg" aria-controls="colorbox" aria-label="{"alt":"Tiefenhöfe"}" role="button" title="Tiefenhöfe" data-colorbox-gallery="gallery-image-212-H5yFqdMmCBk" class="colorbox" data-cbox-img-attrs="{"alt":"Tiefenhöfe"}"&gt;&lt;img src="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/styles/wide/public/2021-06/BAZ_024068_Tiefenh%C3%B6fe.tif-scaled_0.jpg?itok=NM4fUeTN" width="1090" height="711" alt="Tiefenhöfe" loading="lazy" typeof="foaf:Image" class="img-responsive" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;
      
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span lang="DE" xml:lang="DE" xml:lang="DE"&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Die „Tiefenhöfe“ waren die ersten Geschäftshäuser am Paradeplatz, dem neuen Verkehrszentrum Zürichs nach 1830. Foto um 1867.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;figure role="group" class="align-center"&gt;&lt;div&gt;
  
  
            &lt;div class="field field--name-field-media-image field--type-image field--label-hidden field--item"&gt;
&lt;a href="https://xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/2022-02/BAZ_098163.jpg" aria-controls="colorbox" aria-label="{"alt":"Wegmann Bahnhof Zürich"}" role="button" title="Wegmann Bahnhof Zürich" data-colorbox-gallery="gallery-image-430-H5yFqdMmCBk" class="colorbox" data-cbox-img-attrs="{"alt":"Wegmann Bahnhof Zürich"}"&gt;&lt;img src="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/styles/wide/public/2022-02/BAZ_098163.jpg?itok=cDpdQZDA" width="1090" height="678" alt="Wegmann Bahnhof Zürich" loading="lazy" typeof="foaf:Image" class="img-responsive" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;
      
&lt;/div&gt;
&lt;figcaption&gt;Wegmanns Nordbahn-Bahnhof (heute Hauptbahnhof) musste 1865 dem von Alfred Escher in Auftrag gegebenen &lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/node/43"&gt;Neubau Jakob Friedrich Wanners&lt;/a&gt; weichen. Lithografie eines unbekannten Künstlers, um 1847.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/div&gt;
          &lt;/div&gt;
  
  &lt;div class="field field--name-field-ober-und-ordnungsbegriffe field--type-entity-reference field--label-above"&gt;
    &lt;div class="field--label"&gt;Ober- und Ordnungsbegriffe&lt;/div&gt;
          &lt;div class="field--items"&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/taxonomy/term/302" hreflang="en"&gt;Klassizismus&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
          &lt;div class="field--item"&gt;&lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/taxonomy/term/308" hreflang="en"&gt;Liberalismus&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
          &lt;div class="field--item"&gt;&lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/taxonomy/term/322" hreflang="en"&gt;Neurenaissance&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
          &lt;div class="field--item"&gt;&lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/taxonomy/term/331" hreflang="en"&gt;Staatsbau (Verwaltung, Kultur, Gesundheit)&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
          &lt;div class="field--item"&gt;&lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/taxonomy/term/334" hreflang="en"&gt;Urbanisierung&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;/div&gt;
      &lt;/div&gt;
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  <pubDate>Mon, 07 Jun 2021 01:05:35 +0000</pubDate>
    <dc:creator>admin</dc:creator>
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    </item>
<item>
  <title>Escher-Häuser, Zeltweg 7-15 / Steinwiesstrasse 3-9</title>
  <link>https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/node/32</link>
  <description>
&lt;span&gt;Escher-Häuser, Zeltweg 7-15 / Steinwiesstrasse 3-9&lt;/span&gt;

&lt;span&gt;&lt;span lang="" about="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/user/1" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="" xml:lang=""&gt;admin&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;

&lt;span&gt;Sun, 06/06/2021 - 19:27&lt;/span&gt;

      &lt;div class="field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field--items"&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang="DE" xml:lang="DE" xml:lang="DE"&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Bauherr der sogenannten &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;„Escher-Häuser“&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt; war der 1795-1814 in den USA mit Grundstück- und Kolonialwarenhandel reich gewordene Grosskaufmann und Vater Alfred Eschers, Heinrich Escher-Zollikofer (1776-1853). Seine Absicht, nach der &lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/node/29"&gt;Niederlegung des barocken Schanzenrings&lt;/a&gt; ein ganzes, einheitlich geplantes, städtisches Quartier an der neuen Anbindung des Hottinger Zeltwegs an die Altstadt anzulegen, stiess auf grossen Widerstand und konnte schliesslich nur in reduzierter Form realisiert werden. Dennoch sind die „Escher-Häuser“ Ausdruck der neuen wirtschaftlichen Dynamik im Kanton Zürich und der Urbanisierung der stadtnahen Bauerngemeinde &lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/node/30"&gt;Hottingen&lt;/a&gt; nach der liberalen Revolution 1830.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;div class="align-center"&gt;
  
  
            &lt;div class="field field--name-field-media-image field--type-image field--label-hidden field--item"&gt;
&lt;a href="https://xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/2021-06/escher_haeuser_0.png" aria-controls="colorbox" aria-label="{"alt":"Escher Häuser"}" role="button" title="Escher Häuser" data-colorbox-gallery="gallery-image-163-Eo7ZPSJZSAY" class="colorbox" data-cbox-img-attrs="{"alt":"Escher Häuser"}"&gt;&lt;img src="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/styles/wide/public/2021-06/escher_haeuser_0.png?itok=ReYqSDCx" width="1090" height="796" alt="Escher Häuser" loading="lazy" typeof="foaf:Image" class="img-responsive" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;
      
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Escher-Häuser, Gebäudezeile am Zeltweg. Zeichnung um 1860.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang="DE" xml:lang="DE" xml:lang="DE"&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Die stattliche, klassizistische, durch Risalite und den zentralen Hofdurchgang gegliederte Gebäudezeile am Zeltweg mit den zugehörigen Hinterhäusern errichtete der Architekt Leonhard Zeugheer 1836-40. Der sich über 31 Fensterachsen ersteckende Frontbau war das erste vornehme, als Kapitalanlage errichtete Mietshaus in Zürich.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;figure role="group" class="align-center"&gt;&lt;div&gt;
  
  
            &lt;div class="field field--name-field-media-image field--type-image field--label-hidden field--item"&gt;
&lt;a href="https://xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/2021-12/BAZ_118898.jpg" aria-controls="colorbox" aria-label="{"alt":"Escher-Häuser Zeltweg 7-15"}" role="button" title="Escher-Häuser Zeltweg 7-15" data-colorbox-gallery="gallery-image-289-Eo7ZPSJZSAY" class="colorbox" data-cbox-img-attrs="{"alt":"Escher-Häuser Zeltweg 7-15"}"&gt;&lt;img src="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/styles/wide/public/2021-12/BAZ_118898.jpg?itok=DEpPiCM0" width="1090" height="802" alt="Escher-Häuser Zeltweg 7-15" loading="lazy" typeof="foaf:Image" class="img-responsive" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;
      
&lt;/div&gt;
&lt;figcaption&gt;Die durch Grösse und zurückhaltende Gliederung wirkenden Vorderhäuser mit den herrschaftlichen Wohnungen. Foto 1962.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang="DE" xml:lang="DE" xml:lang="DE"&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Die herrschaftlichen Wohnungen waren mit Wandtäfer, Kachelöfen mit Goldornamentik, Wand- und Deckenmalereien ausgestattet. In das repräsentative Appartement im Mitteltrakt (Nr. 11) zog die Tochter des Bauherrn, die Malerin Clementine Stockar-Escher (1816-86) mit ihrer Familie ein. Am Zeltweg 13 wohnte &lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/node/44"&gt;Richard Wagner&lt;/a&gt; 1849-57. Im Haus Nr. 9 lebten die Kinderbuchautorin &lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/node/101"&gt;Johanna Spyri&lt;/a&gt; 1886-1901 und der Komponist &lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/node/110"&gt;Paul Burkhard&lt;/a&gt; 1935-57. In Nr. 7 logierte der Komponist &lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/node/133"&gt;Rolf Liebermann&lt;/a&gt; 1948-50. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;figure role="group" class="align-center"&gt;&lt;div&gt;
  
  
            &lt;div class="field field--name-field-media-image field--type-image field--label-hidden field--item"&gt;
&lt;a href="https://xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/2021-12/Escherh%C3%A4user%20KachelofenBAZ_118938.jpg" aria-controls="colorbox" aria-label="{"alt":"Escherhäuser Kachelofen"}" role="button" title="Escherhäuser Kachelofen" data-colorbox-gallery="gallery-image-293-Eo7ZPSJZSAY" class="colorbox" data-cbox-img-attrs="{"alt":"Escherhäuser Kachelofen"}"&gt;&lt;img src="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/styles/wide/public/2021-12/Escherh%C3%A4user%20KachelofenBAZ_118938.jpg?itok=lgXMTcfS" width="1090" height="969" alt="Escherhäuser Kachelofen" loading="lazy" typeof="foaf:Image" class="img-responsive" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;
      
&lt;/div&gt;
&lt;figcaption&gt;Klassizistischer Kachelofen in einer der Wohnungen des Vorderhauses. Foto 1989.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;p&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span lang="DE" xml:lang="DE" xml:lang="DE"&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;In den Hinterhäusern befanden sich die Wohnungen für die Dienstboten – ebenfalls ein Novum im städtischen Umfeld und Zeichen eines erwachenden sozialen Bewusstseins. Die dreiteilige, schlichte Häuserzeile mit Satteldach orientiert sich sowohl in der äusseren Gestalt als auch im Grundriss der für damalige Verhältnisse grosszügig dimensionierten Etagenwohnungen an den Kosthäusern der ländlichen Industriebetriebe des frühen 19. Jahrhunderts. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;O.C.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;figure role="group" class="align-center"&gt;&lt;div&gt;
  
  
            &lt;div class="field field--name-field-media-image field--type-image field--label-hidden field--item"&gt;
&lt;a href="https://xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/2021-12/BAZ_118426.jpg" aria-controls="colorbox" aria-label="{"alt":"Escher-Häuser Steinwiesstrasse 3-9"}" role="button" title="Escher-Häuser Steinwiesstrasse 3-9" data-colorbox-gallery="gallery-image-290-Eo7ZPSJZSAY" class="colorbox" data-cbox-img-attrs="{"alt":"Escher-Häuser Steinwiesstrasse 3-9"}"&gt;&lt;img src="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/styles/wide/public/2021-12/BAZ_118426.jpg?itok=b2L5mdYy" width="1090" height="715" alt="Escher-Häuser Steinwiesstrasse 3-9" loading="lazy" typeof="foaf:Image" class="img-responsive" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;
      
&lt;/div&gt;
&lt;figcaption&gt;Die schlicht gehaltenen, klassizistischen Hinterhäuser für das Dienstpersonal. Davor der Hof zwischen den beiden Häuserzeilen. Foto 1937.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;figure role="group" class="align-center"&gt;&lt;div&gt;
  
  
            &lt;div class="field field--name-field-media-image field--type-image field--label-hidden field--item"&gt;
&lt;a href="https://xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/2022-01/P1040350%20%282%29.JPG" aria-controls="colorbox" aria-label="{"alt":"Spinnerei Wollishofen Kosthäuser"}" role="button" title="Spinnerei Wollishofen Kosthäuser" data-colorbox-gallery="gallery-image-370-Eo7ZPSJZSAY" class="colorbox" data-cbox-img-attrs="{"alt":"Spinnerei Wollishofen Kosthäuser"}"&gt;&lt;img src="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/styles/wide/public/2022-01/P1040350%20%282%29.JPG?itok=BbYKyXXl" width="1090" height="349" alt="Spinnerei Wollishofen Kosthäuser" loading="lazy" typeof="foaf:Image" class="img-responsive" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;
      
&lt;/div&gt;
&lt;figcaption&gt;Zum Vergleich: Pläne der Kosthäuser der Spinnerei Wollishofen, 1872.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/div&gt;
          &lt;/div&gt;
  
  &lt;div class="field field--name-field-ober-und-ordnungsbegriffe field--type-entity-reference field--label-above"&gt;
    &lt;div class="field--label"&gt;Ober- und Ordnungsbegriffe&lt;/div&gt;
          &lt;div class="field--items"&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/taxonomy/term/274" hreflang="en"&gt;Bildende Kunst&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
          &lt;div class="field--item"&gt;&lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/taxonomy/term/281" hreflang="en"&gt;Entfestigung &lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
          &lt;div class="field--item"&gt;&lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/taxonomy/term/293" hreflang="en"&gt;Grosshandel&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
          &lt;div class="field--item"&gt;&lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/taxonomy/term/302" hreflang="en"&gt;Klassizismus&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
          &lt;div class="field--item"&gt;&lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/taxonomy/term/309" hreflang="en"&gt;Literatur, Dichtung&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
          &lt;div class="field--item"&gt;&lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/taxonomy/term/311" hreflang="en"&gt;Mietshaus&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
          &lt;div class="field--item"&gt;&lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/taxonomy/term/314" hreflang="en"&gt;Musik&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
          &lt;div class="field--item"&gt;&lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/taxonomy/term/332" hreflang="en"&gt;Städtebau, Siedlungs- und Raumplanung, Spekulation&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;/div&gt;
      &lt;/div&gt;

            &lt;div class="field field--name-field-zur-karte field--type-text-long field--label-hidden field--item"&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="../../node/69.html"&gt;Zur Karte&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
      </description>
  <pubDate>Mon, 07 Jun 2021 00:27:33 +0000</pubDate>
    <dc:creator>admin</dc:creator>
    <guid isPermaLink="false">32 at https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web</guid>
    </item>
<item>
  <title>Alte Kantonsschule, Rämistrasse 59</title>
  <link>https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/node/25</link>
  <description>
&lt;span&gt;Alte Kantonsschule, Rämistrasse 59&lt;/span&gt;

&lt;span&gt;&lt;span lang="" about="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/user/1" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="" xml:lang=""&gt;admin&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;

&lt;span&gt;Sun, 06/06/2021 - 18:36&lt;/span&gt;

      &lt;div class="field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field--items"&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;p&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Mit dem nach der liberalen Revolution 1832 vom Grossen Rat beschlossenen Unterrichtsgesetz wurde die obligatorische Volksschule eingeführt und die Rechtsgrundlage geschaffen für die Gründung der Kantonsschule und der &lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/node/96"&gt;Universität&lt;/a&gt;. So nahm die Kantonsschule Zürich 1833 den Schulbetrieb in zwei selbständigen Abteilungen auf: dem neuhumanistischen Gymnasium (heute Real- und Literargymnasium) und der berufsbildenden Industrieschule (heute MNG Rämibühl). Bis zum Bau eines neuen Schulgebäudes für 300 bis 400 Schüler auf dem &lt;a href="../../node/29.html"&gt;Rämibollwerk&lt;/a&gt; 1839-42 war die Kantonsschule im alten, 1844 abgebrochenen Stiftsgebäude beim Grossmünster untergebracht. Lange umstritten waren Standort und Architekturstil des Schulhausneubaus. Der schliesslich beauftragte &lt;a href="../../node/41.html"&gt;Gustav Albert Wegmann&lt;/a&gt; nutzte die prominente Lage auf dem einstigen Bollwerk zur machtvollen Inszenierung des liberalen Bildungsgedankens und des neuhumanistischen Bildungsideals. Erschlossen wird der gesockelte, viergeschossige, klassizistische Kubus mit einem von Blechzinnen verdeckten, zum Innenhof geneigten Pultdach talwärts von einer breiten Freitreppe, die vom Exerzier- und Turnplatz (heute &lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/node/13"&gt;Erweiterungsbau des Kunsthauses&lt;/a&gt;) zum Schulgebäude hinaufführte. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;div class="align-center"&gt;
  
  
            &lt;div class="field field--name-field-media-image field--type-image field--label-hidden field--item"&gt;
&lt;a href="https://xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/2021-06/Wegmann%20A16_BAZ_80070%20Alte%20Kantonsschule.jpg" aria-controls="colorbox" aria-label="{"alt":"Alte Kantonschule"}" role="button" title="Alte Kantonschule" data-colorbox-gallery="gallery-image-124-H5yFqdMmCBk" class="colorbox" data-cbox-img-attrs="{"alt":"Alte Kantonschule"}"&gt;&lt;img src="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/styles/wide/public/2021-06/Wegmann%20A16_BAZ_80070%20Alte%20Kantonsschule.jpg?itok=JsTSaird" width="1000" height="719" alt="Alte Kantonschule" loading="lazy" typeof="foaf:Image" class="img-responsive" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;
      
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Alte Kantonsschule mit Turnschopf, Turnplatz und Wolfbach-Bassin, Zeichnung von Siegfried, um 1849. Koloriertes Aquatintablatt, erschienen bei Heinrich Füssli &amp; Cie., 1850.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;p&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Der dem Bau zugrunde liegende Raster von acht mal sieben bis auf die Portale identischen Fensterachsen wird in der strengen, nur sparsam mit dekorativen Terracotta-Elementen belebten Geometrie der Fassaden- und Fenstereinteilung sichtbar. Die Schulzimmer sind um einen Innenhof angeordnet, der für die Belichtung der Korridore sorgt. Als Vorbild für die Gesamtform, die Stockwerkzahl, die Fassadengliederung sowie für die Grösse und Form der Fenster dieses Pioniers des Schulhausbaus diente Wegmann die 1832-35 von Karl Friedrich Schinkel als Sichtbacksteinbau errichtete Bauakademie in Berlin. Nicht übernommen hat Wegmann Konstruktion und Material seines Vorbilds. Da &lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/node/64"&gt;Ziegel in Zürich&lt;/a&gt; um 1840 noch nicht in der erforderlichen Qualität produziert wurden und der Regierungsrat verputzte Mauerflächen wünschte, wählte Wegmann die traditionelle Holzsprengwerkkonstruktion. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;O.C.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;div class="align-center"&gt;
  
  
            &lt;div class="field field--name-field-media-image field--type-image field--label-hidden field--item"&gt;
&lt;a href="https://xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/2021-06/A17_Alte%20KS%20018589_01_0.jpg" aria-controls="colorbox" aria-label="{"alt":"Alte Kantonschule"}" role="button" title="Alte Kantonschule" data-colorbox-gallery="gallery-image-125-H5yFqdMmCBk" class="colorbox" data-cbox-img-attrs="{"alt":"Alte Kantonschule"}"&gt;&lt;img src="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/styles/wide/public/2021-06/A17_Alte%20KS%20018589_01_0.jpg?itok=x06V_uf2" width="1090" height="736" alt="Alte Kantonschule" loading="lazy" typeof="foaf:Image" class="img-responsive" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;
      
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Alte Kantonsschule, Südfassade mit vorgelagerter Freitreppe.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
          &lt;/div&gt;
  
  &lt;div class="field field--name-field-ober-und-ordnungsbegriffe field--type-entity-reference field--label-above"&gt;
    &lt;div class="field--label"&gt;Ober- und Ordnungsbegriffe&lt;/div&gt;
          &lt;div class="field--items"&gt;
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            &lt;div class="field field--name-field-zur-karte field--type-text-long field--label-hidden field--item"&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="../../node/69.html"&gt;Zur Karte&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
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  <pubDate>Sun, 06 Jun 2021 23:36:49 +0000</pubDate>
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