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    <title>Musik</title>
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  <title>Hans Roth (1934-99), Architekt, Theologe und Entwicklungshelfer</title>
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&lt;span&gt;Hans Roth (1934-99), Architekt, Theologe und Entwicklungshelfer&lt;/span&gt;

&lt;span&gt;&lt;span lang="" about="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/user/16" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="" xml:lang=""&gt;ottavio.clavuot&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;

&lt;span&gt;Tue, 09/13/2022 - 11:05&lt;/span&gt;

      &lt;div class="field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field--items"&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;p&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;In eine katholische, ursprünglich aus dem Kanton Zug stammende Arbeiterfamilie geboren, wuchs Hans Roth an der Oberdorfstrasse in der Zürcher Altstadt auf. Nach der Matura an der &lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/node/17"&gt;Oberrealschule&lt;/a&gt; (heute MNG &lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/node/31"&gt;Rämibühl&lt;/a&gt;) 1954 trat er in den Jesuitenorden ein und studierte zunächst Alte Sprachen und Philosophie an den Ordensschulen in Feldkrich und in Pullach, bevor er sich 1961-66 an der &lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/node/97"&gt;ETH&lt;/a&gt; zum Architekten ausbilden liess und als Praktikant in Zürich, Dublin, Athen und Delhi berufliche Erfahrung sammelte. Es folgte ein Theologiestudium im englischen Oxon und im indischen Pune, wo er unter anderem einen jesuitischen Ashram baute. 1970-72 arbeitete er als Architekt in Bellinzona und Feldkirch. Als der Missionsprokurator der Schweizer Jesuiten zum 200. Todestag des Jesuitenmissionars Martin Schmid (1694-1772) die Restaurierung von San Rafael de Chiquitos, einer von diesem erbauten Missionskirche, lancierte, bat Roth um die Übertragung des Auftrags.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;figure role="group" class="align-center"&gt;&lt;div&gt;
  
  
            &lt;div class="field field--name-field-media-image field--type-image field--label-hidden field--item"&gt;
&lt;a href="https://xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/2022-09/P1070458%20%283%29.JPG" aria-controls="colorbox" aria-label="{"alt":"Hans Roth"}" role="button" title="Hans Roth" data-colorbox-gallery="gallery-image-515-2Tr_yKHjJDk" class="colorbox" data-cbox-img-attrs="{"alt":"Hans Roth"}"&gt;&lt;img src="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/styles/wide/public/2022-09/P1070458%20%283%29.JPG?itok=z5HLeHbL" width="1090" height="1673" alt="Hans Roth" loading="lazy" typeof="foaf:Image" class="img-responsive" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;
      
&lt;/div&gt;
&lt;figcaption&gt;Hans Roth misst zusammen mit dem leitenden Schnitzer die Vorzeichnung der Ornamente auf einer Säule für die Kirche von Concepción ein.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;p&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;1691 nahmen die Jesuiten die Mission in der Chiquitania im heutigen Bolivien auf, nachdem die durch Sklavenjäger bedrängten sowie an Eisenbeilen für die Brandrodung interessierten Chiquitos um die Entsendung von Missionaren gebeten und die spanischen Autoritäten dem Vorhaben zur Sicherung der dünn besiedelten Urwaldregion gegen portugiesische Vorstösse zugestimmt hatten. So entstanden bis zur Ausweisung der Jesuiten aus dem spanischen Kolonialreich 1767 zehn bis heute bestehende Missionsdörfer, in denen die Missionare die verschiedenen Stämme der Chiquitania zusammenzogen und zur christlichen Nation der Chiquitanos verschmolzen. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;figure role="group" class="align-center"&gt;&lt;div&gt;
  
  
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&lt;a href="https://xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/2022-09/Dobrizhoffer_Paraguay.jpg" aria-controls="colorbox" aria-label="{"alt":"Dobrizhoffer Paraguay"}" role="button" title="Dobrizhoffer Paraguay" data-colorbox-gallery="gallery-image-516-2Tr_yKHjJDk" class="colorbox" data-cbox-img-attrs="{"alt":"Dobrizhoffer Paraguay"}"&gt;&lt;img src="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/styles/wide/public/2022-09/Dobrizhoffer_Paraguay.jpg?itok=zLm9XXrJ" width="1090" height="1364" alt="Dobrizhoffer Paraguay" loading="lazy" typeof="foaf:Image" class="img-responsive" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;
      
&lt;/div&gt;
&lt;figcaption&gt;Die Karte von Paraguay zeigt die zehn 1767 bestehenden Jesuitenmissionen der Chiquitania. Martin Dobrizhoffer, Wien 1783.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;p&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Die nach dem Vorbild der Jesuitenreduktionen Paraguays (1609-1768) organisierten und auf rechtwinkligem Raster um einen zentralen Platz angelegten autonomen Dörfer prosperierten dank verbesserter landwirtschaftlicher und handwerklicher Techniken wirtschaftlich und wuchsen rasch. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;figure role="group" class="align-center"&gt;&lt;div&gt;
  
  
            &lt;div class="field field--name-field-media-image field--type-image field--label-hidden field--item"&gt;
&lt;a href="https://xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/2022-09/Peramas%20Candelaria%20fcb86648-ea8e-4848-9c48-6a2b5f14599a.jpeg" aria-controls="colorbox" aria-label="{"alt":"Peramas Candelaria"}" role="button" title="Peramas Candelaria" data-colorbox-gallery="gallery-image-517-2Tr_yKHjJDk" class="colorbox" data-cbox-img-attrs="{"alt":"Peramas Candelaria"}"&gt;&lt;img src="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/styles/wide/public/2022-09/Peramas%20Candelaria%20fcb86648-ea8e-4848-9c48-6a2b5f14599a.jpeg?itok=5ecUzeu6" width="759" height="639" alt="Peramas Candelaria" loading="lazy" typeof="foaf:Image" class="img-responsive" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;
      
&lt;/div&gt;
&lt;figcaption&gt;Ansicht der Jesuitenmission Candelaria und Census der Reduktionen in Paraguay 1767. Die eingeschossigen Wohnhäuser mit Laubengängen hat der Kupferstecher als zweigeschossige Bauten mit Pilastern missverstanden. José Manuel Peramás, Faenza 1791.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;p&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;1730 traf Martin Schmid, Spross einer einflussreichen Ratsherrenfamilie aus Baar im Kanton Zug, nach vierjähriger Reise in San Javier de Chiquitos ein. Schmid, der über eine solide musikalische Ausbildung und vielseitige praktische Begabung und Erfahrung verfügte, wurde mit dem Aufbau der Orchester, Chöre und Musikschulen der Missionsdörfer betraut. Zudem unterwies er Einheimische im Instrumentenbau, organisierte den musikalischen Spielplan des Kirchenjahrs und komponierte kirchliche Vokal- und Instrumentalmusik. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;figure role="group" class="align-center"&gt;&lt;div&gt;
  
  
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&lt;a href="https://xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/2022-09/P1070454%20%282%29.JPG" aria-controls="colorbox" aria-label="{"alt":"Chiquitano-Geige"}" role="button" title="Chiquitano-Geige" data-colorbox-gallery="gallery-image-518-2Tr_yKHjJDk" class="colorbox" data-cbox-img-attrs="{"alt":"Chiquitano-Geige"}"&gt;&lt;img src="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/styles/wide/public/2022-09/P1070454%20%282%29.JPG?itok=VMOnMDre" width="1090" height="2098" alt="Chiquitano-Geige" loading="lazy" typeof="foaf:Image" class="img-responsive" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;
      
&lt;/div&gt;
&lt;figcaption&gt;Chiquitano-Geige mit geschnitztem Menschenkopf als Schnecke und alte Partitur.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;p&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Als 1745 im ganzen Missionsgebiet der Neubau der teilweise noch aus der Gründungszeit stammenden Kirchen und Missionarswohnungen, Schulen, Werkstätten, Garten und Friedhof umfassenden Pfarreizentren in Angriff genommen wurde, übernahm Schmid den Bau der Kirchen von San Rafael (1746-49), San Javier (1749-52) und Concepción (1752-55). Mit Unterstützung einheimischer Handwerker errichtete er sie nach dem Vorbild der Jesuitenkirchen in Paraguay und in Anlehnung an indianische Gemeinschaftshäuser als dreischiffige Holzskelettkirchen mit umlaufenden Laubengängen, Vorhalle, Adobemauern und Ziegeldach, die er mit Schnitzwerk, Malerei und Keramikornamenten in barocken Formen dekorierte und ausstattete. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;figure role="group" class="align-center"&gt;&lt;div&gt;
  
  
            &lt;div class="field field--name-field-media-image field--type-image field--label-hidden field--item"&gt;
&lt;a href="https://xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/2022-09/P1070339_bearbeitet-1.JPG" aria-controls="colorbox" aria-label="{"alt":"San Javier de Chiquitos Portalfront"}" role="button" title="San Javier de Chiquitos Portalfront" data-colorbox-gallery="gallery-image-519-2Tr_yKHjJDk" class="colorbox" data-cbox-img-attrs="{"alt":"San Javier de Chiquitos Portalfront"}"&gt;&lt;img src="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/styles/wide/public/2022-09/P1070339_bearbeitet-1.JPG?itok=eVEogA7A" width="1090" height="637" alt="San Javier de Chiquitos Portalfront" loading="lazy" typeof="foaf:Image" class="img-responsive" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;
      
&lt;/div&gt;
&lt;figcaption&gt;Das auf tief im Boden verankerten salomonischen Säulen ruhende Vordach der Vorhalle von San Javier schützt Reliefs und Malereien der aus Lehmziegeln errichteten Fassade.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;p&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Als Hans Roth 1972 eintraf waren die entvölkerten Dörfer und die Kirchen in einem baulich schlechten Zustand, da die Chiquitania und deren indianische Bevölkerung nach 1850 der Ausbeutung weisser Grossgrundbesitzer überlassen worden war, denen auch die seit 1931 hier wirkenden deutschsprachigen Franziskanermissionare wenig entgegenzusetzen hatten. In San Rafael, dessen Kirche 1972-80 niedergelegt und mit teilweise neu geschnitzten Hölzern wiedererrichtet wurde, erkannte Roth rasch die weitreichende gesellschaftliche, wirtschaftlich und kulturelle Bedeutung der Restaurierung der Kirchen: So half die Beschäftigung und die Ausbildung indianischer Arbeiter diesen, sich aus der Schuldknechtschaft zu befreien und eine eigene Existenz aufzubauen, stärkte das Bewusstsein von Gemeinschaft und kultureller Identität und erlaubte dank der Entdeckung und Rettung des bedeutendsten südamerikanischen Bestands alter Notenhandschriften die Wiederbelebung der barocken Missionsmusik.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;figure role="group" class="align-center"&gt;&lt;div&gt;
  
  
  &lt;div class="field field--name-field-media-audio-file field--type-file field--label-visually_hidden"&gt;
    &lt;div class="field--label sr-only"&gt;Audio file&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;audio controls="controls"&gt;&lt;source src="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/2022-09/YCHEPE%20FLAUTA-%20MARTIN%20SCHMID_%20AN%C3%93NIMO~%20Archivo%20Musical%20de%20Chiquitos%20%28Bolivian%20Baroque-%20Complete%29%20%28320kbps%29.mp3" type="audio/mpeg"&gt;&lt;/source&gt;&lt;/audio&gt;&lt;/div&gt;
          &lt;/div&gt;

&lt;/div&gt;
&lt;figcaption&gt;Pastoreta Ychepé Flauta. Das von einem unbekannten Chiquitano-Komponisten möglicherweise für Martin Schmid komponierte Werk ist in Santa Ana und San Rafael erhalten geblieben. Archivio Musical de Chiquitos.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;p&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;So entwickelte sich aus der Begegnung mit dem bayerischen Franziskaner Antonio Eduardo Bösl (1925-2000), seit 1952 Missionar in der Chiquitania und seit 1973 Bischof in Concepción, eine lebenslange, fruchtbare Zusammenarbeit. Der baufreudige Bischof übertrug Roth die Restaurierung der Kirche in Concepción (1974-82) und 1975 den Ausbau und die Leitung der bischöflichen Werkstätten mit rund 140 Arbeitsplätzen, in denen auch Holz-, Metall- und Ziegeleifacharbeiter ausgebildet wurden, sowie schliesslich sämtliche Bauaufträge. 1976 trat Roth aus dem Jesuitenorden aus und gründete eine Familie in Concepción. In den folgenden Jahren restaurierte er mit einfachster Bautechnik und immer wieder selbst Hand anlegend neben San Javier (1987-93) vier weitere Missionskirchen sowie verschiedene Häuser im historischen Zentrum von Concepción. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;figure role="group" class="align-center"&gt;&lt;div&gt;
  
  
            &lt;div class="field field--name-field-media-image field--type-image field--label-hidden field--item"&gt;
&lt;a href="https://xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/2022-09/P1070313_bearbeitet-1.JPG" aria-controls="colorbox" aria-label="{"alt":"San Javier de Chiquitos Innenraum"}" role="button" title="San Javier de Chiquitos Innenraum" data-colorbox-gallery="gallery-image-521-2Tr_yKHjJDk" class="colorbox" data-cbox-img-attrs="{"alt":"San Javier de Chiquitos Innenraum"}"&gt;&lt;img src="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/styles/wide/public/2022-09/P1070313_bearbeitet-1.JPG?itok=F-utQ6yo" width="1090" height="680" alt="San Javier de Chiquitos Innenraum" loading="lazy" typeof="foaf:Image" class="img-responsive" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;
      
&lt;/div&gt;
&lt;figcaption&gt;Im Innern von San Javier wird das tragende Holzskelett des Bauwerks bis auf die in die Adobewände eingemauerten Säulen sichtbar.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;p&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Gleichzeitig realisierte er in kirchlichem Auftrag rund 140 Neubauten: Kirchen, Kapellen und Pfarrhäuser, Schulen und Kindergärten, Schwesternhäuser und Spitäler sowie Wohn- und Gewerbebauten. In seinen Kirchenbauten nahm Roth die einheimische Tradition des Holzskelettbaus mit Adobe- oder Bruchsteinmauern auf und verband sie in sorgfältiger Abstimmung auf die liturgische Funktion, die klimatischen Bedingungen und die Umgebung mit Le Corbusiers Konzept der freien Grundrissgestaltung. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;figure role="group" class="align-center"&gt;&lt;div&gt;
  
  
            &lt;div class="field field--name-field-media-image field--type-image field--label-hidden field--item"&gt;
&lt;a href="https://xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/2022-09/Roth%20Guarayos%20ErTy55oW4AI5g4t.jpg" aria-controls="colorbox" aria-label="{"alt":"Ascension de Guarayos"}" role="button" title="Ascension de Guarayos" data-colorbox-gallery="gallery-image-522-2Tr_yKHjJDk" class="colorbox" data-cbox-img-attrs="{"alt":"Ascension de Guarayos"}"&gt;&lt;img src="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/styles/wide/public/2022-09/Roth%20Guarayos%20ErTy55oW4AI5g4t.jpg?itok=NyP5PpyX" width="1024" height="682" alt="Ascension de Guarayos" loading="lazy" typeof="foaf:Image" class="img-responsive" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;
      
&lt;/div&gt;
&lt;figcaption&gt;In der 1983-87 als breitgelagerte, dreischiffige Halle erbauten Kirche von Ascensión de Guarayos hob Roth durch das Glas- und Fensterband zwischen Dach, Holzsäulen und Wänden die allein tragende Funktion der Pfeiler hervor.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;p&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Vielfach entwarf er auch das Mobiliar sowie die schmückenden Reliefs und Skulpturen, die von Schnitzern der bischöflichen Werkstätten ausgeführt wurden. Sein architektonisches Schaffen verstand er in der Nachfolge Schmids als Form der Verkündigung und des Gottesdiensts sowie einen über den rein technokratischen Ansatz klassischer Entwicklungshilfe hinausgehenden, auch die spirituelle Dimension umfassenden Beitrag zur Emanzipation der indianischen Bevölkerung. Von sozialistischer Seite wurden ihm daher Geldverschwendung und Kolonialismus vorgeworfen. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;figure role="group" class="align-center"&gt;&lt;div&gt;
  
  
            &lt;div class="field field--name-field-media-image field--type-image field--label-hidden field--item"&gt;
&lt;a href="https://xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/2022-09/Roth%20El%20Chochis.jpg" aria-controls="colorbox" aria-label="{"alt":"El Chochis"}" role="button" title="El Chochis" data-colorbox-gallery="gallery-image-523-2Tr_yKHjJDk" class="colorbox" data-cbox-img-attrs="{"alt":"El Chochis"}"&gt;&lt;img src="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/styles/wide/public/2022-09/Roth%20El%20Chochis.jpg?itok=6SQ55CD5" width="1090" height="1070" alt="El Chochis" loading="lazy" typeof="foaf:Image" class="img-responsive" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;
      
&lt;/div&gt;
&lt;figcaption&gt;Das 1988-92 am Fuss eines gewaltigen Felsens errichtete Wallfahrtsheiligtum von El Chochís bettete Roth harmonisch in die Landschaft ein. In der zentralen, von Laubengängen erschlossenen Kirche ist der intime Innenraum für Meditation mit der Aussenkapelle und der Aussenbühne für Massenveranstaltungen auf quadratischem Grundriss zu einem kompakten Baukörper verschränkt.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;p&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Mit der Neuinterpretation des traditionellen Holzskelettbaus hat er zudem im regionalen Kontext stilprägend gewirkt. Die Erhebung der Missionskirchen der Chiquitania zum UNESCO-Weltkulturerbe 1990 bedeutete nicht nur eine Anerkennung seines Wirkens, sondern öffnete ebenso wie die von ihm angeregte, 1996 erstmals durchgeführte Biennale amerikanischer Renaissance- und Barockmusik die abgelegene Region gegenüber der Welt. Allerdings setzte damit auch eine gewisse Folklorisierung der chiquitanisch-jesuitischen Tradition ein. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;O.C.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;figure role="group" class="align-center"&gt;&lt;div&gt;
  
  
            &lt;div class="field field--name-field-media-image field--type-image field--label-hidden field--item"&gt;
&lt;a href="https://xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/2022-09/P1070419.JPG" aria-controls="colorbox" aria-label="{"alt":"La Asunta"}" role="button" title="La Asunta" data-colorbox-gallery="gallery-image-524-2Tr_yKHjJDk" class="colorbox" data-cbox-img-attrs="{"alt":"La Asunta"}"&gt;&lt;img src="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/styles/wide/public/2022-09/P1070419.JPG?itok=9we4vsBM" width="1090" height="727" alt="La Asunta" loading="lazy" typeof="foaf:Image" class="img-responsive" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;
      
&lt;/div&gt;
&lt;figcaption&gt;In der 1995-96 errichteten Kirche von La Asunta erlauben die mit Marien- und Christusreliefs nach Roths Entwürfen geschmückten Flügeltüren die vollständige Öffnung der Halle auf zwei Seiten.      &lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/div&gt;
          &lt;/div&gt;
  
  &lt;div class="field field--name-field-ober-und-ordnungsbegriffe field--type-entity-reference field--label-above"&gt;
    &lt;div class="field--label"&gt;Ober- und Ordnungsbegriffe&lt;/div&gt;
          &lt;div class="field--items"&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/taxonomy/term/342" hreflang="en"&gt;Alumni und Unterrichtende der Kantonsschulen Rämibühl&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
          &lt;div class="field--item"&gt;&lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/taxonomy/term/277" hreflang="en"&gt;Denkmalpflege&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
          &lt;div class="field--item"&gt;&lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/taxonomy/term/312" hreflang="en"&gt;Migration&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
          &lt;div class="field--item"&gt;&lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/taxonomy/term/314" hreflang="en"&gt;Musik&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
          &lt;div class="field--item"&gt;&lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/taxonomy/term/326" hreflang="en"&gt;Religion, Mission, Glaubensfreiheit&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
          &lt;div class="field--item"&gt;&lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/taxonomy/term/327" hreflang="en"&gt;Religionsbauten&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
          &lt;div class="field--item"&gt;&lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/taxonomy/term/332" hreflang="en"&gt;Städtebau, Siedlungs- und Raumplanung, Spekulation&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;/div&gt;
      &lt;/div&gt;
</description>
  <pubDate>Tue, 13 Sep 2022 16:05:41 +0000</pubDate>
    <dc:creator>ottavio.clavuot</dc:creator>
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    </item>
<item>
  <title>Rolf Liebermann (1910-99)</title>
  <link>https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/node/133</link>
  <description>
&lt;span&gt;Rolf Liebermann (1910-99)&lt;/span&gt;

&lt;span&gt;&lt;span lang="" about="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/user/16" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="" xml:lang=""&gt;ottavio.clavuot&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;

&lt;span&gt;Sun, 08/21/2022 - 04:59&lt;/span&gt;

      &lt;div class="field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field--items"&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;p&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Rolf Liebermann wurde am 14. September 1910 in Zürich geboren. Nach einem abgebrochenen Jurastudium schlug er eine musikalische Karriere ein. Nach einem Dirigierkurs bei Hermann Scherchen wurde er dessen Assistent in einem Wiener Orchester. Später studierte er Komposition bei Wladimir Vogel. Es folgte eine Anstellung als Tonmeister bei Radiostudio in Zürich. Während dieser Zeit wohnte er am &lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/node/32"&gt;Zeltweg 7&lt;/a&gt;. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;figure role="group" class="align-center"&gt;&lt;div&gt;
  
  
            &lt;div class="field field--name-field-media-image field--type-image field--label-hidden field--item"&gt;
&lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/2022-08/Liebermann_Foto.jpeg" aria-controls="colorbox" aria-label="{"alt":"Rolf Liebermann"}" role="button" title="Rolf Liebermann" data-colorbox-gallery="gallery-image-511-fpj4LhBqkZI" class="colorbox" data-cbox-img-attrs="{"alt":"Rolf Liebermann"}"&gt;&lt;img src="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/styles/wide/public/2022-08/Liebermann_Foto.jpeg?itok=WPBQEgTs" width="1090" height="806" alt="Rolf Liebermann" loading="lazy" typeof="foaf:Image" class="img-responsive" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;
      
&lt;/div&gt;
&lt;figcaption&gt;Rolf Liebermann. Foto 1980.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;p&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Nach der Leitung zweier Musikabteilungen am Radio (SRG und NDR) wurde er Intendant an der Staatsoper in Hamburg. Als solcher ermöglichte er zahlreiche Uraufführungen moderner Komponisten und verschaffte dem Betrieb internationales Renommée. Als Komponist war er einerseits geprägt von der Zwölftontechnik, andererseits angetan von rhythmischer Vitalität. In &lt;em&gt;Furioso&lt;/em&gt;, welches 1947 in Darmstadt zur Uraufführung kam, markierte er seinen eigenen Stil.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;figure role="group" class="align-center"&gt;&lt;div&gt;
  
  
  &lt;div class="field field--name-field-media-audio-file field--type-file field--label-visually_hidden"&gt;
    &lt;div class="field--label sr-only"&gt;Audio file&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;audio controls="controls"&gt;&lt;source src="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/2022-08/Liebermann_Furioso.mp3" type="audio/mpeg"&gt;&lt;/source&gt;&lt;/audio&gt;&lt;/div&gt;
          &lt;/div&gt;

&lt;/div&gt;
&lt;figcaption&gt;Furioso&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;p&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;1954 schrieb er das &lt;em&gt;Concerto for Jazz Band and Symphony Orchestra&lt;/em&gt;, welches ein wichtiger Anknüpfungspunkt für die späteren Stilrichtungen Third Stream und Crossover darstellte. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;figure role="group" class="align-center"&gt;&lt;div&gt;
  
  
  &lt;div class="field field--name-field-media-audio-file field--type-file field--label-visually_hidden"&gt;
    &lt;div class="field--label sr-only"&gt;Audio file&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;audio controls="controls"&gt;&lt;source src="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/2022-08/Liebermann_Concerto%20for%20Jazz%20Band%20and%20Symphony%20Orchestra.mp3" type="audio/mpeg"&gt;&lt;/source&gt;&lt;/audio&gt;&lt;/div&gt;
          &lt;/div&gt;

&lt;/div&gt;
&lt;figcaption&gt;Concerto for Jazz Band and Symphony Orchestra: IV. Blues&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;p&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Für die Schweizerische Landesausstellung 1964 realisierte er seine Komposition &lt;em&gt;Les Echanges&lt;/em&gt; für 156 Maschinen, die später auch für Orchester adaptiert wurde. Mit mechanisch angesteuerten Schreibmaschinen, Kassen und Telefonapparaten machte er avantgardistische Musik einer Masse zugänglich. Mit 88 Jahren starb Rolf Liebermann in Paris. S.M.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;figure role="group" class="align-center"&gt;&lt;div&gt;
  
  
  &lt;div class="field field--name-field-media-audio-file field--type-file field--label-visually_hidden"&gt;
    &lt;div class="field--label sr-only"&gt;Audio file&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;audio controls="controls"&gt;&lt;source src="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/2022-08/Liebermann_Les%20Echanges.mp3" type="audio/mpeg"&gt;&lt;/source&gt;&lt;/audio&gt;&lt;/div&gt;
          &lt;/div&gt;

&lt;/div&gt;
&lt;figcaption&gt;Les Echanges (Symphonie)&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/div&gt;
          &lt;/div&gt;
  
  &lt;div class="field field--name-field-ober-und-ordnungsbegriffe field--type-entity-reference field--label-above"&gt;
    &lt;div class="field--label"&gt;Ober- und Ordnungsbegriffe&lt;/div&gt;
          &lt;div class="field--items"&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/taxonomy/term/314" hreflang="en"&gt;Musik&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;/div&gt;
      &lt;/div&gt;
</description>
  <pubDate>Sun, 21 Aug 2022 09:59:05 +0000</pubDate>
    <dc:creator>ottavio.clavuot</dc:creator>
    <guid isPermaLink="false">133 at https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web</guid>
    </item>
<item>
  <title>Armin Schibler (1920-86)</title>
  <link>https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/node/132</link>
  <description>
&lt;span&gt;Armin Schibler (1920-86)&lt;/span&gt;

&lt;span&gt;&lt;span lang="" about="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/user/16" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="" xml:lang=""&gt;ottavio.clavuot&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;

&lt;span&gt;Sun, 08/21/2022 - 04:26&lt;/span&gt;

      &lt;div class="field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field--items"&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;p&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Armin Schibler war ein Schweizer Komponist und Musikpädagoge. Geboren wurde er am 20. November 1920 in Kreuzlingen, das Gymnasium absolvierte er allerdings in Aarau. Danach studierte er am Konservatorium Zürich Musik. Ab 1947 wohnte an der &lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/node/65"&gt;Wolfbachstrasse 33&lt;/a&gt; und unterrichtete bis zu seiner Pensionierung am Literargymnasium &lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/node/31"&gt;Rämibühl&lt;/a&gt;. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;figure role="group" class="align-center"&gt;&lt;div&gt;
  
  
            &lt;div class="field field--name-field-media-image field--type-image field--label-hidden field--item"&gt;
&lt;a href="https://xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/2022-08/Schibler_Foto.jpg" aria-controls="colorbox" aria-label="{"alt":"Armin Schibler"}" role="button" title="Armin Schibler" data-colorbox-gallery="gallery-image-507-sh821edo-pM" class="colorbox" data-cbox-img-attrs="{"alt":"Armin Schibler"}"&gt;&lt;img src="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/styles/wide/public/2022-08/Schibler_Foto.jpg?itok=ZcyBuZ2o" width="696" height="392" alt="Armin Schibler" loading="lazy" typeof="foaf:Image" class="img-responsive" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;
      
&lt;/div&gt;
&lt;figcaption&gt;Armin Schibler&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;p&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Zeitweise war er der am meisten aufgeführte zeitgenössische Schweizer Komponist, gewann einige Kompositionswettbewerbe und schrieb im Auftrag von renommierten Institutionen wie der Zürcher Tonhalle. Neben sinfonischen Orchesterwerken schrieb er in einer frühen Phase auch zahlreiche Solowerke für verschiedene Instrumente wie beispielsweise die Bratsche. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;figure role="group" class="align-center"&gt;&lt;div&gt;
  
  
  &lt;div class="field field--name-field-media-audio-file field--type-file field--label-visually_hidden"&gt;
    &lt;div class="field--label sr-only"&gt;Audio file&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;audio controls="controls"&gt;&lt;source src="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/2022-08/Schibler_Konzert%20fu%CC%88r%20Streichorchester.mp3" type="audio/mpeg"&gt;&lt;/source&gt;&lt;/audio&gt;&lt;/div&gt;
          &lt;/div&gt;

&lt;/div&gt;
&lt;figcaption&gt;Konzert für Streichorchester, Op. 12a: III. Allegro giocoso&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;figure role="group" class="align-center"&gt;&lt;div&gt;
  
  
  &lt;div class="field field--name-field-media-audio-file field--type-file field--label-visually_hidden"&gt;
    &lt;div class="field--label sr-only"&gt;Audio file&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;audio controls="controls"&gt;&lt;source src="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/2022-08/Schibler_Kleines%20Konzert%20fu%CC%88r%20die%20Bratsche%20allein.mp3" type="audio/mpeg"&gt;&lt;/source&gt;&lt;/audio&gt;&lt;/div&gt;
          &lt;/div&gt;

&lt;/div&gt;
&lt;figcaption&gt;Kleines Konzert Für Die Bratsche Allein: II. Capriccio&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;p&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Seine spätere Musik, die heute leider zum Grossteil wieder in Vergessenheit geraten ist, suchte die Verbindung verschiedenster Elemente. So flossen Aspekte von Schönbergs Zwölftontechnik ebenso ein wie Jazzrhythmen oder elektronische Klänge. Seine «Maximal Music» – zu hören in La Folie de Tristan – sollte Brücken schlagen in einer Musikszene, die zu seiner Zeit von Grabenkämpfen überschattet war. Kurz vor seinem 66. Geburtstag erlag Armin Schibler in Zürich einem Krebsleiden. S.M.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;figure role="group" class="align-center"&gt;&lt;div&gt;
  
  
  &lt;div class="field field--name-field-media-audio-file field--type-file field--label-visually_hidden"&gt;
    &lt;div class="field--label sr-only"&gt;Audio file&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;audio controls="controls"&gt;&lt;source src="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/2022-08/Schibler_La%20Folie%20de%20Tristan.mp3" type="audio/mpeg"&gt;&lt;/source&gt;&lt;/audio&gt;&lt;/div&gt;
          &lt;/div&gt;

&lt;/div&gt;
&lt;figcaption&gt;La folie de Tristan: L'adieu des amants&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/div&gt;
          &lt;/div&gt;
  
  &lt;div class="field field--name-field-ober-und-ordnungsbegriffe field--type-entity-reference field--label-above"&gt;
    &lt;div class="field--label"&gt;Ober- und Ordnungsbegriffe&lt;/div&gt;
          &lt;div class="field--items"&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/taxonomy/term/342" hreflang="en"&gt;Alumni und Unterrichtende der Kantonsschulen Rämibühl&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
          &lt;div class="field--item"&gt;&lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/taxonomy/term/314" hreflang="en"&gt;Musik&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;/div&gt;
      &lt;/div&gt;
</description>
  <pubDate>Sun, 21 Aug 2022 09:26:14 +0000</pubDate>
    <dc:creator>ottavio.clavuot</dc:creator>
    <guid isPermaLink="false">132 at https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web</guid>
    </item>
<item>
  <title>Paul Burkhard (1911-77), Komponist und Dirigent</title>
  <link>https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/node/110</link>
  <description>
&lt;span&gt;Paul Burkhard (1911-77), Komponist und Dirigent&lt;/span&gt;

&lt;span&gt;&lt;span lang="" about="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/user/16" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="" xml:lang=""&gt;ottavio.clavuot&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;

&lt;span&gt;Mon, 02/21/2022 - 13:36&lt;/span&gt;

      &lt;div class="field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field--items"&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;p&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Paul Burkhard war ein Schweizer Komponist und Dirigent. Er wurde am 21. Dezember 1911 in Zürich geboren, wuchs in einem musikalischen Umfeld auf und studierte Klavier und Komposition. Von 1935 bis 1957 war er am &lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/node/32"&gt;Zeltweg 9&lt;/a&gt; wohnhaft und übernahm ab 1939 die musikalische Leitung des benachbarten Schauspielhaus Zürich. Sein Lied «O mein Papa» aus dem musikalischen Lustspiel «Der schwarze Hecht» wurde zum Welthit: Es existieren mittlerweile mehr als 1000 Versionen in 42 Sprachen. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;figure role="group" class="align-center"&gt;&lt;div&gt;
  
  
  &lt;div class="field field--name-field-media-audio-file field--type-file field--label-visually_hidden"&gt;
    &lt;div class="field--label sr-only"&gt;Audio file&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;audio controls="controls"&gt;&lt;source src="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/2022-02/Burkhard_O%20mein%20Papa.mp3" type="audio/mpeg"&gt;&lt;/source&gt;&lt;/audio&gt;&lt;/div&gt;
          &lt;/div&gt;

&lt;/div&gt;
&lt;figcaption&gt;O mein Papa. Interpretin Lys Assia.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;figure role="group" class="align-center"&gt;&lt;div&gt;
  
  
            &lt;div class="field field--name-field-media-image field--type-image field--label-hidden field--item"&gt;
&lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/2022-02/Paul%20Burkhard13017-2003.png" aria-controls="colorbox" aria-label="{"alt":"Paul Burkhard"}" role="button" title="Paul Burkhard" data-colorbox-gallery="gallery-image-437-fpj4LhBqkZI" class="colorbox" data-cbox-img-attrs="{"alt":"Paul Burkhard"}"&gt;&lt;img src="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/styles/wide/public/2022-02/Paul%20Burkhard13017-2003.png?itok=EC-YU5Wd" width="800" height="582" alt="Paul Burkhard" loading="lazy" typeof="foaf:Image" class="img-responsive" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;
      
&lt;/div&gt;
&lt;figcaption&gt;Paul Burkhard und Lys Assia.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;p&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;«Die kleine Niederdorfoper» wurde 1951 am Schauspielhaus uraufgeführt und erfreute sich grosser nationaler Beliebtheit, nicht zuletzt wegen des Schauspielers Ruedi Walter in seiner Paraderolle des Heiri.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;figure role="group" class="align-center"&gt;&lt;div&gt;
  
  
  &lt;div class="field field--name-field-media-audio-file field--type-file field--label-visually_hidden"&gt;
    &lt;div class="field--label sr-only"&gt;Audio file&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;audio controls="controls"&gt;&lt;source src="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/2022-02/Burkhard_De%20Heiri%20ha%CC%88t%20es%20Chalb%20verchauft.mp3" type="audio/mpeg"&gt;&lt;/source&gt;&lt;/audio&gt;&lt;/div&gt;
          &lt;/div&gt;

&lt;/div&gt;
&lt;figcaption&gt;Die kleine Niederdorfoper. Jässodu! - De Heiri hät es Chalb verchauft. Interpret: Ruedi Walter.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;figure role="group" class="align-center"&gt;&lt;div&gt;
  
  
            &lt;div class="field field--name-field-media-image field--type-image field--label-hidden field--item"&gt;
&lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/2022-02/Niederdorfoper309332.jpg" aria-controls="colorbox" aria-label="{"alt":"Niederdorfoper"}" role="button" title="Niederdorfoper" data-colorbox-gallery="gallery-image-438-fpj4LhBqkZI" class="colorbox" data-cbox-img-attrs="{"alt":"Niederdorfoper"}"&gt;&lt;img src="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/styles/wide/public/2022-02/Niederdorfoper309332.jpg?itok=LHfHYNW8" width="1024" height="739" alt="Niederdorfoper" loading="lazy" typeof="foaf:Image" class="img-responsive" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;
      
&lt;/div&gt;
&lt;figcaption&gt;Ruedi Walter in der kleinen Niederdorfoper.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;p&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;1959 baute sich Burkhard dank seiner Tantiemen sein Traumhaus im Dorf Zell in der Nähe von Winterthur. Für die Dorfschüler schrieb er das Weihnachtsspiel «D’Zäller Wiehnacht». Der Schriftsteller Friedrich Dürrenmatt bezeichnete dies als Burkhards wichtigstes Werk.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;figure role="group" class="align-center"&gt;&lt;div&gt;
  
  
  &lt;div class="field field--name-field-media-audio-file field--type-file field--label-visually_hidden"&gt;
    &lt;div class="field--label sr-only"&gt;Audio file&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;audio controls="controls"&gt;&lt;source src="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/2022-02/Burkhard_Stern%20vo%20Bethlehem.mp3" type="audio/mpeg"&gt;&lt;/source&gt;&lt;/audio&gt;&lt;/div&gt;
          &lt;/div&gt;

&lt;/div&gt;
&lt;figcaption&gt;D’Zäller Wiehnacht. Das isch de Schtärn vo Bethlehem. Interpreten: Kinder der Schule Hinwil, Junge Kirche Hinwil Bläserensemble, Werner Heer &amp; René Kiener.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;p&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Im Jahr 1977 starb Paul Burkhard nach einer schweren Krebserkrankung. S.M.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
          &lt;/div&gt;
  
  &lt;div class="field field--name-field-ober-und-ordnungsbegriffe field--type-entity-reference field--label-above"&gt;
    &lt;div class="field--label"&gt;Ober- und Ordnungsbegriffe&lt;/div&gt;
          &lt;div class="field--items"&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/taxonomy/term/314" hreflang="en"&gt;Musik&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;/div&gt;
      &lt;/div&gt;
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  <pubDate>Mon, 21 Feb 2022 18:36:50 +0000</pubDate>
    <dc:creator>ottavio.clavuot</dc:creator>
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    </item>
<item>
  <title>Wohnhäuser, Wolfbachstrasse 33, 35, 39</title>
  <link>https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/node/65</link>
  <description>
&lt;span&gt;Wohnhäuser, Wolfbachstrasse 33, 35, 39&lt;/span&gt;

&lt;span&gt;&lt;span lang="" about="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/user/16" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="" xml:lang=""&gt;ottavio.clavuot&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;

&lt;span&gt;Fri, 08/27/2021 - 11:41&lt;/span&gt;

      &lt;div class="field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field--items"&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;p&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span lang="DE" xml:lang="DE" xml:lang="DE"&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Nach der &lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/node/29"&gt;Niederlegung der Schanzen&lt;/a&gt; entstanden entlang des Wolfbachs neue Gewerbe- und Wohngebäude, die die bäuerlichen Bauten allmählich verdrängten. Typische Repräsentantin des dörflich-vorstädtischer Charakter von Siedlung und Architektur ist die seit 1837/38 an Stelle von zwei Bauernhöfen errichtete Häusergruppe, die nach 1850 ständig aufgestockt und erweitert wurde und 1881 mit dem Bau von zwei Mietshäusern (Nr. 39) ihr heutiges Aussehen erhalten hat. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;figure role="group" class="align-center"&gt;&lt;div&gt;
  
  
            &lt;div class="field field--name-field-media-image field--type-image field--label-hidden field--item"&gt;
&lt;a href="https://xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/2021-08/HAL_011347%282%29_0.jpg" aria-controls="colorbox" aria-label="{"alt":"Wolfbachstrasse 33, 35, 39"}" role="button" title="Wolfbachstrasse 33, 35, 39" data-colorbox-gallery="gallery-image-257-Eo7ZPSJZSAY" class="colorbox" data-cbox-img-attrs="{"alt":"Wolfbachstrasse 33, 35, 39"}"&gt;&lt;img src="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/styles/wide/public/2021-08/HAL_011347%282%29_0.jpg?itok=fCjDXeF-" width="1090" height="701" alt="Wolfbachstrasse 33, 35, 39" loading="lazy" typeof="foaf:Image" class="img-responsive" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;
      
&lt;/div&gt;
&lt;figcaption&gt;Ganz rechts der Neubau von 1881.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;p&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span lang="DE" xml:lang="DE" xml:lang="DE"&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Die Neubauten von 1881 sind sogenannte Baumeisterhäuser – ein typisches Phänomen des raschen &lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/node/30"&gt;Wachstums der Zürcher Vororte&lt;/a&gt; nach 1830. Vor der Gründung des &lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/node/97"&gt;Eidgenössischen Polytechnikums&lt;/a&gt; (heute ETH) 1855 gab es in Zürich nur wenige, im Ausland geschulte akademische Architekten, wie z.B. &lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/node/42"&gt;Carl Ferdinand von Ehrenberg&lt;/a&gt; und &lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/node/41"&gt;Gustav Albert Wegmann&lt;/a&gt;, die für eine grossbürgerliche Bauherrschaft oder den Staat bauten. Die meisten Bauten wurden von handwerklich geschulten, lokalen Baumeistern für eine vorwiegend kleinbürgerliche Bauherrschaft oder auch als Spekulationsobjekte auf eigene Rechnung errichtet. Diese freistehenden, mehrgeschossigen, über rechteckigem, meist fast quadratischem Grundriss erstellten Wohn- und Gewerbebauten variierten alle das gleiche Grundmuster. Im Erdgeschoss lagen die Gewerberäumlichkeiten, in den Obergeschossen Etagenmietwohnungen (eine pro Geschoss). &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;figure role="group" class="align-center"&gt;&lt;div&gt;
  
  
            &lt;div class="field field--name-field-media-image field--type-image field--label-hidden field--item"&gt;
&lt;a href="https://xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/2022-01/P1040346%20%282%29.JPG" aria-controls="colorbox" aria-label="{"alt":"Riesbach Baueingabepläne"}" role="button" title="Riesbach Baueingabepläne" data-colorbox-gallery="gallery-image-371-Eo7ZPSJZSAY" class="colorbox" data-cbox-img-attrs="{"alt":"Riesbach Baueingabepläne"}"&gt;&lt;img src="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/styles/wide/public/2022-01/P1040346%20%282%29.JPG?itok=arzNQJoA" width="1090" height="1248" alt="Riesbach Baueingabepläne" loading="lazy" typeof="foaf:Image" class="img-responsive" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;
      
&lt;/div&gt;
&lt;figcaption&gt;Zum Vergleich: Baueingabepläne für ein Wohnhaus mit Gärtnerei, 1869.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;p&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span lang="DE" xml:lang="DE" xml:lang="DE"&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Während das Erdgeschoss gemauert war, wurden die Obergeschosse als Fachwerkkonstruktion mit Bruchsteinausfachung erstellt. Erst als seit der Mitte des 19. Jahrhunderts in Zürich Grossbetriebe mit mechanischen Ziegelpressen und Ringöfen die handwerklich arbeitenden Ziegelhütten verdrängten, kamen zunehmend &lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/node/64"&gt;Ziegel&lt;/a&gt; zum Einsatz. Die Normierung des Backsteinformats durch den Schweizerischen Ingenieur- und Architektenverein 1883 verhalf dem Ziegel schliesslich zum Durchbruch und leitete die Standardisierung der Baumasse ein. Das äussere Erscheinungsbild der Baumeisterhäuser ist gekennzeichnet durch regelmässig befensterte Fassaden, zurückhaltend eingesetzten klassizistischen Bauschmuck, Satteldach und in vielen Fällen mit die Trauffront krönendem Zwerchgiebel. Erschlossen werden die Geschosse durch das meist in einer Gebäudeecke platzierte Treppenhaus, die Wohnungen in der Regel über einen schmalen Mittelkorridor. Ausgestattet sind die Wohnräume mit Holztäfelung, Tapeten, vorgefertigtem Stuckdekor an den Decken, Fliesen- und Parkettböden sowie Kanonenöfen. Die Küchen verfügen über Eisenherd und Schüttstein. Die Toiletten sind vom Treppenhaus aus zugänglich.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt; &lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;O.C.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;p&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;1947-86 lebte der Komponist &lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/node/132"&gt;Armin Schibler&lt;/a&gt; (1920-86), der von 1944 bis zu seinem Tod am Literargymnasium Musik unterrichtete, im Haus Wolfbachstrasse 33.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
          &lt;/div&gt;
  
  &lt;div class="field field--name-field-ober-und-ordnungsbegriffe field--type-entity-reference field--label-above"&gt;
    &lt;div class="field--label"&gt;Ober- und Ordnungsbegriffe&lt;/div&gt;
          &lt;div class="field--items"&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/taxonomy/term/270" hreflang="en"&gt;Baumeisterarchitektur&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
          &lt;div class="field--item"&gt;&lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/taxonomy/term/281" hreflang="en"&gt;Entfestigung &lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
          &lt;div class="field--item"&gt;&lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/taxonomy/term/302" hreflang="en"&gt;Klassizismus&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
          &lt;div class="field--item"&gt;&lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/taxonomy/term/311" hreflang="en"&gt;Mietshaus&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
          &lt;div class="field--item"&gt;&lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/taxonomy/term/314" hreflang="en"&gt;Musik&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
          &lt;div class="field--item"&gt;&lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/taxonomy/term/334" hreflang="en"&gt;Urbanisierung&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;/div&gt;
      &lt;/div&gt;

            &lt;div class="field field--name-field-zur-karte field--type-text-long field--label-hidden field--item"&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="../../node/69.html"&gt;Zur Karte&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
      </description>
  <pubDate>Fri, 27 Aug 2021 16:41:49 +0000</pubDate>
    <dc:creator>ottavio.clavuot</dc:creator>
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    </item>
<item>
  <title>Richard Wagner (1813-83), Komponist</title>
  <link>https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/node/44</link>
  <description>
&lt;span&gt;Richard Wagner (1813-83), Komponist&lt;/span&gt;

&lt;span&gt;&lt;span lang="" about="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/user/1" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="" xml:lang=""&gt;admin&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;

&lt;span&gt;Sun, 06/06/2021 - 20:10&lt;/span&gt;

      &lt;div class="field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field--items"&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;p&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;In Leipzig geboren, wirkte Richard Wagner nach ersten bewegten Jahren in Würzburg, Magdeburg, London und Paris 1843-49 als Hofkapellmeister in Dresden. Hier komponierte er die Opern &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span lang="DE" xml:lang="DE" xml:lang="DE"&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;„&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Tannhäuser&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span lang="DE" xml:lang="DE" xml:lang="DE"&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;“&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt; und &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span lang="DE" xml:lang="DE" xml:lang="DE"&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;„&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Lohengrin&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span lang="DE" xml:lang="DE" xml:lang="DE"&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;“&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;. Nach der Niederschlagung der Revolution 1849 flüchtete er mit Franz Liszts Hilfe nach Zürich, &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;Niederschlagung der Revolution 1849 flüchtete er mit Franz Liszts Hilfe nach Zürich, wo er in den &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/node/32"&gt;&lt;span lang="DE" xml:lang="DE" xml:lang="DE"&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;„&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Escher-Häusern&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span lang="DE" xml:lang="DE" xml:lang="DE"&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;“&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt; am Zeltweg wohnte. Mit der Aufführung von Beethoven-Sinfonien und von eigenen Werken in der Allgemeinen Musik-Gesellschaft sowie im Aktientheater bereicherte er das Zürcher Musikleben.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;figure role="group" class="align-center"&gt;&lt;div&gt;
  
  
            &lt;div class="field field--name-field-media-image field--type-image field--label-hidden field--item"&gt;
&lt;a href="https://xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/2021-06/Richard%20Wagner_0.jpeg" aria-controls="colorbox" aria-label="{"alt":"Richard Wagner"}" role="button" title="Richard Wagner" data-colorbox-gallery="gallery-image-131-844bFUsbkLg" class="colorbox" data-cbox-img-attrs="{"alt":"Richard Wagner"}"&gt;&lt;img src="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/styles/wide/public/2021-06/Richard%20Wagner_0.jpeg?itok=ctyT5ICF" width="450" height="615" alt="Richard Wagner" loading="lazy" typeof="foaf:Image" class="img-responsive" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;
      
&lt;/div&gt;
&lt;figcaption&gt;Richard Wagner. Lithografie von Johann Caspar Scheuchzer um 1842.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;div class="align-center"&gt;
  
  
  &lt;div class="field field--name-field-media-audio-file field--type-file field--label-visually_hidden"&gt;
    &lt;div class="field--label sr-only"&gt;Audio file&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;audio controls="controls"&gt;&lt;source src="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/2021-06/Z%C3%BCricher%20Vielliebchen-Walzer_0.mp3" type="audio/mpeg"&gt;&lt;/source&gt;&lt;/audio&gt;&lt;/div&gt;
          &lt;/div&gt;

&lt;/div&gt;
&lt;p&gt; Züricher Vielliebchen-Walzer, WWV 88 (1854)&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;p&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Im Gartenhaus der Villa Wesendonck (heute Museum Rietberg), in der er zeitweise als Gast des Seidenkaufmanns Otto Wesendonck lebte, entwarf er wesentliche Teile des &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span lang="DE" xml:lang="DE" xml:lang="DE"&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;„&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Rings des Nibelungen&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span lang="DE" xml:lang="DE" xml:lang="DE"&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;“&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt; &lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;und verfasste Schriften, wie &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span lang="DE" xml:lang="DE" xml:lang="DE"&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;„&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Die Kunst und die Revolution&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span lang="DE" xml:lang="DE" xml:lang="DE"&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;“&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;, &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span lang="DE" xml:lang="DE" xml:lang="DE"&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;„&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Das Kunstwerk der Zukunft&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span lang="DE" xml:lang="DE" xml:lang="DE"&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;“&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt; und &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span lang="DE" xml:lang="DE" xml:lang="DE"&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;„&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Oper und Drama&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span lang="DE" xml:lang="DE" xml:lang="DE"&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;“&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;, aber auch das antisemitische Pamphlet &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span lang="DE" xml:lang="DE" xml:lang="DE"&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;„&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Das Judentum in der Musik&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span lang="DE" xml:lang="DE" xml:lang="DE"&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;“&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span lang="DE" xml:lang="DE" xml:lang="DE"&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt; Mitte der 1850er Jahre gehörte er zu den Gästen &lt;a href="../../node/40.html"&gt;Georg und Emma Herweghs&lt;/a&gt;, in deren Wohnung deutsche, italienische, aber auch einheimische Künstler, Literaten und politische Aktivisten, wie z.B. &lt;a href="../../node/43.html"&gt;Gottfried Semper&lt;/a&gt;, Franz Liszt, Francesco de Sanctis (1817-83), Felice Orsini (1819-58) und &lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/node/62"&gt;Gottfried Keller&lt;/a&gt;, verkehrten. 1&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;858-61 lebte er abwechselnd in Venedig, Paris und Luzern. Seine Liebe zu Mathilde Wesendonck, der Frau seines Zürcher Gastgebers, verarbeitete er in &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span lang="DE" xml:lang="DE" xml:lang="DE"&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;„&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Tristan und Isolde&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span lang="DE" xml:lang="DE" xml:lang="DE"&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;“&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;div class="align-center"&gt;
  
  
            &lt;div class="field field--name-field-media-image field--type-image field--label-hidden field--item"&gt;
&lt;a href="https://xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/2021-06/2-format43_0.jpg" aria-controls="colorbox" aria-label="{"alt":"Reklame Liebig - Richard Wagner"}" role="button" title="Reklame Liebig - Richard Wagner" data-colorbox-gallery="gallery-image-132-844bFUsbkLg" class="colorbox" data-cbox-img-attrs="{"alt":"Reklame Liebig - Richard Wagner"}"&gt;&lt;img src="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/styles/wide/public/2021-06/2-format43_0.jpg?itok=SeR0bGDA" width="800" height="511" alt="Reklame Liebig - Richard Wagner" loading="lazy" typeof="foaf:Image" class="img-responsive" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;
      
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;&lt;span lang="DE" xml:lang="DE" xml:lang="DE"&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Richard Wagner 1858 in der Villa Wesendonck. Sammelbild des sechsteiligen Kartensets 883 zu Liebigs Fleischextrakt. Um 1900. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;div class="align-center"&gt;
  
  
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    &lt;div class="field--label sr-only"&gt;Audio file&lt;/div&gt;
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          &lt;/div&gt;

&lt;/div&gt;
&lt;p&gt; Wesendonck-Lieder, V. Träume, WWV 91 (1857-1858)&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;div class="align-center"&gt;
  
  
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    &lt;div class="field--label sr-only"&gt;Audio file&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;audio controls="controls"&gt;&lt;source src="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/2021-06/Tristan%20und%20Isolde.mp3" type="audio/mpeg"&gt;&lt;/source&gt;&lt;/audio&gt;&lt;/div&gt;
          &lt;/div&gt;

&lt;/div&gt;
&lt;p&gt; Tristan und Isolde, I. Einleitung, WWV 90 (1857-1859)&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;p&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;1866-72 weilte er mit Franz Liszts Tochter Cosima, die er nach ihrer Scheidung von Hans von Bülow 1870 heiratete, in Tribschen, wo ihn Friedrich Nietzsche mehrmals besuchte. Dort vollendete er auch die &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span lang="DE" xml:lang="DE" xml:lang="DE"&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;„&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Meistersinger von Nürnberg&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span lang="DE" xml:lang="DE" xml:lang="DE"&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;“&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt; und das für Cosima geschriebene &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span lang="DE" xml:lang="DE" xml:lang="DE"&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;„&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Siegfried-Idyll&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span lang="DE" xml:lang="DE" xml:lang="DE"&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;“&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;. Die letzten Jahre verbrachte er in Bayreuth, wo er den &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span lang="DE" xml:lang="DE" xml:lang="DE"&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;„&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Ring des Nibelungen&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span lang="DE" xml:lang="DE" xml:lang="DE"&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;“&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt; vollendete. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;O.C.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;div class="align-center"&gt;
  
  
  &lt;div class="field field--name-field-media-audio-file field--type-file field--label-visually_hidden"&gt;
    &lt;div class="field--label sr-only"&gt;Audio file&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;audio controls="controls"&gt;&lt;source src="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/2021-06/Walk%C3%BCrenritt.mp3" type="audio/mpeg"&gt;&lt;/source&gt;&lt;/audio&gt;&lt;/div&gt;
          &lt;/div&gt;

&lt;/div&gt;
&lt;p&gt; Die Walküre, 3. Akt: Vorspiel, sog. Walkürenritt, WWV 86b (1856-1870)&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
          &lt;/div&gt;
  
  &lt;div class="field field--name-field-ober-und-ordnungsbegriffe field--type-entity-reference field--label-above"&gt;
    &lt;div class="field--label"&gt;Ober- und Ordnungsbegriffe&lt;/div&gt;
          &lt;div class="field--items"&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/taxonomy/term/282" hreflang="en"&gt;Exil&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
          &lt;div class="field--item"&gt;&lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/taxonomy/term/314" hreflang="en"&gt;Musik&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
          &lt;div class="field--item"&gt;&lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/taxonomy/term/315" hreflang="en"&gt;Nationalismus, Nationalstaat&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
          &lt;div class="field--item"&gt;&lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/taxonomy/term/325" hreflang="en"&gt;Rassismus&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
          &lt;div class="field--item"&gt;&lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/taxonomy/term/328" hreflang="en"&gt;Revolution (1798, 1830, 1848)&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;/div&gt;
      &lt;/div&gt;
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  <pubDate>Mon, 07 Jun 2021 01:10:41 +0000</pubDate>
    <dc:creator>admin</dc:creator>
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  <title>Escher-Häuser, Zeltweg 7-15 / Steinwiesstrasse 3-9</title>
  <link>https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/node/32</link>
  <description>
&lt;span&gt;Escher-Häuser, Zeltweg 7-15 / Steinwiesstrasse 3-9&lt;/span&gt;

&lt;span&gt;&lt;span lang="" about="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/user/1" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="" xml:lang=""&gt;admin&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;

&lt;span&gt;Sun, 06/06/2021 - 19:27&lt;/span&gt;

      &lt;div class="field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field--items"&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang="DE" xml:lang="DE" xml:lang="DE"&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Bauherr der sogenannten &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;„Escher-Häuser“&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt; war der 1795-1814 in den USA mit Grundstück- und Kolonialwarenhandel reich gewordene Grosskaufmann und Vater Alfred Eschers, Heinrich Escher-Zollikofer (1776-1853). Seine Absicht, nach der &lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/node/29"&gt;Niederlegung des barocken Schanzenrings&lt;/a&gt; ein ganzes, einheitlich geplantes, städtisches Quartier an der neuen Anbindung des Hottinger Zeltwegs an die Altstadt anzulegen, stiess auf grossen Widerstand und konnte schliesslich nur in reduzierter Form realisiert werden. Dennoch sind die „Escher-Häuser“ Ausdruck der neuen wirtschaftlichen Dynamik im Kanton Zürich und der Urbanisierung der stadtnahen Bauerngemeinde &lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/node/30"&gt;Hottingen&lt;/a&gt; nach der liberalen Revolution 1830.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;div class="align-center"&gt;
  
  
            &lt;div class="field field--name-field-media-image field--type-image field--label-hidden field--item"&gt;
&lt;a href="https://xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/2021-06/escher_haeuser_0.png" aria-controls="colorbox" aria-label="{"alt":"Escher Häuser"}" role="button" title="Escher Häuser" data-colorbox-gallery="gallery-image-163-Eo7ZPSJZSAY" class="colorbox" data-cbox-img-attrs="{"alt":"Escher Häuser"}"&gt;&lt;img src="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/styles/wide/public/2021-06/escher_haeuser_0.png?itok=ReYqSDCx" width="1090" height="796" alt="Escher Häuser" loading="lazy" typeof="foaf:Image" class="img-responsive" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;
      
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Escher-Häuser, Gebäudezeile am Zeltweg. Zeichnung um 1860.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang="DE" xml:lang="DE" xml:lang="DE"&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Die stattliche, klassizistische, durch Risalite und den zentralen Hofdurchgang gegliederte Gebäudezeile am Zeltweg mit den zugehörigen Hinterhäusern errichtete der Architekt Leonhard Zeugheer 1836-40. Der sich über 31 Fensterachsen ersteckende Frontbau war das erste vornehme, als Kapitalanlage errichtete Mietshaus in Zürich.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;figure role="group" class="align-center"&gt;&lt;div&gt;
  
  
            &lt;div class="field field--name-field-media-image field--type-image field--label-hidden field--item"&gt;
&lt;a href="https://xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/2021-12/BAZ_118898.jpg" aria-controls="colorbox" aria-label="{"alt":"Escher-Häuser Zeltweg 7-15"}" role="button" title="Escher-Häuser Zeltweg 7-15" data-colorbox-gallery="gallery-image-289-Eo7ZPSJZSAY" class="colorbox" data-cbox-img-attrs="{"alt":"Escher-Häuser Zeltweg 7-15"}"&gt;&lt;img src="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/styles/wide/public/2021-12/BAZ_118898.jpg?itok=DEpPiCM0" width="1090" height="802" alt="Escher-Häuser Zeltweg 7-15" loading="lazy" typeof="foaf:Image" class="img-responsive" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;
      
&lt;/div&gt;
&lt;figcaption&gt;Die durch Grösse und zurückhaltende Gliederung wirkenden Vorderhäuser mit den herrschaftlichen Wohnungen. Foto 1962.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;p&gt;&lt;span lang="DE" xml:lang="DE" xml:lang="DE"&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Die herrschaftlichen Wohnungen waren mit Wandtäfer, Kachelöfen mit Goldornamentik, Wand- und Deckenmalereien ausgestattet. In das repräsentative Appartement im Mitteltrakt (Nr. 11) zog die Tochter des Bauherrn, die Malerin Clementine Stockar-Escher (1816-86) mit ihrer Familie ein. Am Zeltweg 13 wohnte &lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/node/44"&gt;Richard Wagner&lt;/a&gt; 1849-57. Im Haus Nr. 9 lebten die Kinderbuchautorin &lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/node/101"&gt;Johanna Spyri&lt;/a&gt; 1886-1901 und der Komponist &lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/node/110"&gt;Paul Burkhard&lt;/a&gt; 1935-57. In Nr. 7 logierte der Komponist &lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/node/133"&gt;Rolf Liebermann&lt;/a&gt; 1948-50. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;figure role="group" class="align-center"&gt;&lt;div&gt;
  
  
            &lt;div class="field field--name-field-media-image field--type-image field--label-hidden field--item"&gt;
&lt;a href="https://xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/2021-12/Escherh%C3%A4user%20KachelofenBAZ_118938.jpg" aria-controls="colorbox" aria-label="{"alt":"Escherhäuser Kachelofen"}" role="button" title="Escherhäuser Kachelofen" data-colorbox-gallery="gallery-image-293-Eo7ZPSJZSAY" class="colorbox" data-cbox-img-attrs="{"alt":"Escherhäuser Kachelofen"}"&gt;&lt;img src="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/styles/wide/public/2021-12/Escherh%C3%A4user%20KachelofenBAZ_118938.jpg?itok=lgXMTcfS" width="1090" height="969" alt="Escherhäuser Kachelofen" loading="lazy" typeof="foaf:Image" class="img-responsive" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;
      
&lt;/div&gt;
&lt;figcaption&gt;Klassizistischer Kachelofen in einer der Wohnungen des Vorderhauses. Foto 1989.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;p&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span lang="DE" xml:lang="DE" xml:lang="DE"&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;In den Hinterhäusern befanden sich die Wohnungen für die Dienstboten – ebenfalls ein Novum im städtischen Umfeld und Zeichen eines erwachenden sozialen Bewusstseins. Die dreiteilige, schlichte Häuserzeile mit Satteldach orientiert sich sowohl in der äusseren Gestalt als auch im Grundriss der für damalige Verhältnisse grosszügig dimensionierten Etagenwohnungen an den Kosthäusern der ländlichen Industriebetriebe des frühen 19. Jahrhunderts. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;O.C.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;figure role="group" class="align-center"&gt;&lt;div&gt;
  
  
            &lt;div class="field field--name-field-media-image field--type-image field--label-hidden field--item"&gt;
&lt;a href="https://xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/2021-12/BAZ_118426.jpg" aria-controls="colorbox" aria-label="{"alt":"Escher-Häuser Steinwiesstrasse 3-9"}" role="button" title="Escher-Häuser Steinwiesstrasse 3-9" data-colorbox-gallery="gallery-image-290-Eo7ZPSJZSAY" class="colorbox" data-cbox-img-attrs="{"alt":"Escher-Häuser Steinwiesstrasse 3-9"}"&gt;&lt;img src="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/styles/wide/public/2021-12/BAZ_118426.jpg?itok=b2L5mdYy" width="1090" height="715" alt="Escher-Häuser Steinwiesstrasse 3-9" loading="lazy" typeof="foaf:Image" class="img-responsive" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;
      
&lt;/div&gt;
&lt;figcaption&gt;Die schlicht gehaltenen, klassizistischen Hinterhäuser für das Dienstpersonal. Davor der Hof zwischen den beiden Häuserzeilen. Foto 1937.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;figure role="group" class="align-center"&gt;&lt;div&gt;
  
  
            &lt;div class="field field--name-field-media-image field--type-image field--label-hidden field--item"&gt;
&lt;a href="https://xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/2022-01/P1040350%20%282%29.JPG" aria-controls="colorbox" aria-label="{"alt":"Spinnerei Wollishofen Kosthäuser"}" role="button" title="Spinnerei Wollishofen Kosthäuser" data-colorbox-gallery="gallery-image-370-Eo7ZPSJZSAY" class="colorbox" data-cbox-img-attrs="{"alt":"Spinnerei Wollishofen Kosthäuser"}"&gt;&lt;img src="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/sites/default/files/styles/wide/public/2022-01/P1040350%20%282%29.JPG?itok=BbYKyXXl" width="1090" height="349" alt="Spinnerei Wollishofen Kosthäuser" loading="lazy" typeof="foaf:Image" class="img-responsive" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;
      
&lt;/div&gt;
&lt;figcaption&gt;Zum Vergleich: Pläne der Kosthäuser der Spinnerei Wollishofen, 1872.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;/div&gt;
          &lt;/div&gt;
  
  &lt;div class="field field--name-field-ober-und-ordnungsbegriffe field--type-entity-reference field--label-above"&gt;
    &lt;div class="field--label"&gt;Ober- und Ordnungsbegriffe&lt;/div&gt;
          &lt;div class="field--items"&gt;
              &lt;div class="field--item"&gt;&lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/taxonomy/term/274" hreflang="en"&gt;Bildende Kunst&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
          &lt;div class="field--item"&gt;&lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/taxonomy/term/281" hreflang="en"&gt;Entfestigung &lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
          &lt;div class="field--item"&gt;&lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/taxonomy/term/293" hreflang="en"&gt;Grosshandel&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
          &lt;div class="field--item"&gt;&lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/taxonomy/term/302" hreflang="en"&gt;Klassizismus&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
          &lt;div class="field--item"&gt;&lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/taxonomy/term/309" hreflang="en"&gt;Literatur, Dichtung&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
          &lt;div class="field--item"&gt;&lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/taxonomy/term/311" hreflang="en"&gt;Mietshaus&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
          &lt;div class="field--item"&gt;&lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/taxonomy/term/314" hreflang="en"&gt;Musik&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
          &lt;div class="field--item"&gt;&lt;a href="https://www.xn--rmibhl-bua9q.ch/web/taxonomy/term/332" hreflang="en"&gt;Städtebau, Siedlungs- und Raumplanung, Spekulation&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
              &lt;/div&gt;
      &lt;/div&gt;

            &lt;div class="field field--name-field-zur-karte field--type-text-long field--label-hidden field--item"&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="../../node/69.html"&gt;Zur Karte&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
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  <pubDate>Mon, 07 Jun 2021 00:27:33 +0000</pubDate>
    <dc:creator>admin</dc:creator>
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